Berlin Feuerland, Titus Müller

Berlin Feuerland (eBook / ePub)

Roman eines Aufstands

Titus Müller

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Zwischen Schloss und Barrikaden: eine Geschichte voller Liebe und Abenteuer, minutiös recherchiert, packend und atmosphärisch dicht erzählt

Hannes Böhm lebt in dem Industrieviertel, das die Berliner Feuerland nennen, weil hier die Schornsteine...

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Kommentare zu "Berlin Feuerland"

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  • 5 Sterne

    Vielleser 1., 26.11.2015

    Als eBook bewertet

    Berlin 1848, die Arbeiter leben unter teils unmenschlichen Bedingungen, arbeiten sechs Tage am Stück und bekommen nur einen Hungerlohn. Die Industrialisierung macht viele Handwerker arbeitslos. Auf der anderen Seite arbeiten Kinder mit 9 Jahren, die Lebensmittelpreise werden fast unbezahlbar. Die Bevölkerung wird unruhig, die Versammlungen die Reformen, wie Presse-und Redefreiheit und Bürgerrechte wie Wahlen, fordern, erhalten immer mehr Zulauf.


    "Berlin Feuerland" spielt in dieser Zeit. Es gibt einen fiktiven Teil mit dem jungen Hannes, der im Industrieviertel "lebt", in einem Haus, bei dem die Familien nur einen Raum zum Leben haben, in dem die Menschen unter schwersten Bedingungen versuchen zu überleben, was ihnen nicht immer gelingt. Hannes ist aufgeweckt, er hat Ziele und versucht diese zu erreichen. Sein Freund Kutte möchte die Welt, vor allem die Bedingungnen in Berlin ändern und schließt sich revoltutionären Kreisen an.
    Alice hingegen lebt als Tochter des Verwalters im Berliner Stadtschloss. Sie kennt keinen Hunger, ihr Bruder Ludwig ist Gardesoldat.
    Hannes verdient sich ein Zubrot, indem er für reiche Bürger Führungen durch die Armenviertel organisiert, er zeigt den neugierigen, voyouristischen Menschen schockierende Zustände. Dabei lernt er Alice kennen, die geschockt ist und helfen will. Doch die Zustände in Berlin spitzen sich zu, die Ereignisse scheinen beide zu überrollen und die Bande, die sich zwischen ihnen gebildet haben, drohen zu zerreissen.

    Titus Müller hat sich mit seinem Roman eng an die historischen Ereignisse gehalten. Bei ihm bekommen die Akteure der damaligen Zeit ein Gesicht.
    Ein paar fiktive Protagonisten umrahmen nur die historisch belegten Personen, die damals verantwortlich waren, die damals agiert und regiert haben.
    Bisher waren mir nur ein paar geschichtliche Fakten bekannt, dürftig und trocken. Nun hat diese Zeit Leben bekommen, nicht nur, dass die realen Personen Gefühle bekommen haben, durch diesen Roman wurde auch aufgezeigt, wer, wie, wo, weshalb etc....
    Die Geschichte (hier als Vergangenheit gemeint) ist zum Leben erweckt worden, zumindest in meinem Kopf.

    Ein Roman, der mich vom Sprach- und Schreibstil überzeugt hat, der mich gefesselt hat und durch den mir ein Stück Geschichte näher gebracht hat.
    Am Ende des Romans gibt es noch einen interessanten Anhang, bei dem die historischen Personen, aber auch Schauplätze noch einmal interessant beschrieben werden und die historischen Rahmendaten genannt werden. Auch höchst interessant !

    Von mir gibt es eine eindeutige Leseempfehlung, für alle, die historisch interessiert sind und die dennoch nicht auf Lesegenuss verzichten wollen.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Gertie G., 21.11.2016

    Als Buch bewertet

    Dieser historische Roman von Titus Müller ist spannend bis zur letzte Seite. Penibel recherchiert und historisch genau, wie wir es vom Autor gewöhnt sind, entführt er sie Leser in das Berlin von 1848.

    Die Lebensbedingungen sind für die Arbeiterfamilien brutal. Schwerstarbeit in den Fabriken, aber kaum Lohn. Und wenn, dann reicht der Verdienst weder für Miete noch für ausreichend Essen. Die schwächsten sterben als erstes – Kinder und Alte.
    In diesem Umfeld ist sich jeder der Nächste und Hannes Böhm ein junger Mann, der diesem Sumpf aus Armut und Alkohol entrinnen will, führt junge adelige Damen durch die Elendsquartiere im Feuerland.
    Bei einer dieser Führungen lernt er Alice Gauer, die Tochter des Berliner Schlosskastellans kennen. Alice durchschaut die Gaunereien und schämt sich für das Elend. Auf eigene Faust versucht sie das Leid einiger Familien zu lindern.

    Dabei erfährt sie mehr über den Alltag in Feuerland. Unversehens geraten Hannes und Alice in den Sog der Revolution, die mit Toten und Verhaftungen endet.
    Wird Alice mit ihrer behüteten Familie brechen und mit Hannes ins Feuerland ziehen?

    Titus Müller hat mit diesem historischen Roman ein Stück Zeitdokument geschaffen. Er verwendet Originalquellen, lässt die Barrikaden an den damaligen Schauplätzen wieder auferstehen. Die Charaktere sind authentisch. Wir können mit Hannes und Alice mitfiebern. Wir erleben einen zaudernden König, einen intriganten Prinzen und einen Polizeipräsidenten, der durchaus Verständnis für die Anliegen der Arbeiter hat.
    Der Autor lässt auch einige Zeitgenossen in den Reihen der Aufständischen mitmarschieren. Der Virologe Rudolph Virchow zum Beispiel, wird für sein Engagement für die Revolution mit einem Aufenthaltsverbot belegt. Alexander von Humboldt nimmt am Begräbniszug für die Opfer auf Seiten der Rebellen teil.

    Wie wir es von Titus Müller kennen, wertet er nicht. Der Leser soll sich selbst ein Urteil bilden. Bei Müller herrscht die Devise „Audiatur et altera pars“ (Man höre auch den anderen Teil) vor. Der Autor ist ein brillanter Geschichtenerzähler und verwebt Historie und Fiktion zu einem spannenden Buch. Sehr hilfreich auch das Glossar.

    Fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein

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