Britcrime: Lebensgefährlich schön (eBook / ePub)

Ein Cornwall-Krimi

Rebecca Michéle

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Sandra Flemming, Managerin des Higher Barton Romantic Hotel, hat alle Hände voll zu tun, da ihr Hotel Austragungsort der Wahl zur Miss South England ist. Während die Kandidatinnen sich auf die Veranstaltung vorbereiten, verschwindet die...

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Kommentare zu "Britcrime: Lebensgefährlich schön"

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  • 3 Sterne

    Monika S., 26.10.2018

    Sandra Flemming ist die Mangerin des Hotels, in dem die Wahl zur Miss South England stattfinden wird. Mitten in den Vorbereitungen zur Ausstrahlung, gibt es eine Leiche, die ihn Sandras Hotel wohnte. Seltsam ist nur, die Todesursache ist Ertrinken, doch die Leiche wird auf einem Friedhof gefunden und dann noch mit Salzwasser in den Lungen...


    Der Krimi selbst ist der Erste, den ich von der Autorin lese.
    Schnell war ich in der Geschichte angekommen , auch wenn zu Beginn dem Leser der Kopf schwirrt, bei so vielen Namen, kristallisieren sich nach und nach die wichtigen Personen heraus.

    Die Geschichte ist durchdacht und in sich logisch, so dass zum Ende hin keine Fragen offen bleiben, auch wenn ich als Krimiliebhaber gut in der Mitte bereits einen Verdacht hatte, der sich auch bestätigte.

    Mit Liebe zum Detail zeichnet die Autorin ihre Charaktere , wenn auch manchmal etwas zuviel, jedoch noch im Rahmen des Realistischen.

    Der flüssige Schreibstil und die recht einfach gehaltenen Sätze, geben dem Leser die Möglichkeit, durch das Buch zu "Fliegen".

    Mir persönlich gab es in der Handlung zu wenige Spannungsmomente und die Ermittlungsarbeit ist manchmal etwas sehr weit hergeholt, da in dem Privatleben fast aller Charaktere fröhlich gestochert wird und so das ein oder andere Geheimnis an den Tag bringt, welches mit der Geschichte jedoch wenig zu tun hat.

    Alles in allem ist es ein gemütlicher Krimi, der gemütlich durch das Buch führt und viele private Baustellen behandelt.

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    janein
  • 4 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Bücher in meiner Hand, 27.09.2018

    Nach ihrem turbulenten Einstand im Higher Barton Romantic Hotel hat sich Sandras Leben beruhigt und auch im Hotel läuft alles rund. In den kommenden Tagen wird das Hotel sogar nur für das Team einer Misswahl geöffnet sein. Der Koch reklamiert zwar, dass er nur Gemüse vorsetzen soll und nicht "richtig" kochen darf, aber alles in allem wäre die im TV übertragene Wahl für das Hotel eine gute Visitenkarte und Werbung für neue Kundschaft.

    Doch dann wird die Chefin der Misswahl, Sheila Branson, ermordet aufgefunden. Um die überhebliche Zicke trauert niemand, mussten doch alle ihre Launen ertragen. Seien es ihre beiden Mitorganisatoren, die Kandidatinnen oder gar ihre Tochter Amber, die von Sheila behandelt wurde, als ob sie eine dumme Angestellte sei und nicht ihr Kind.

    Hotelchefin Sandra meisterte den Umgang mit Sheila professionell, sie machte sich mehr Gedanken um ihre nächtlichen Beobachtungen - sie sah Personen, die nachts heimlich aus oder ins Hotel schleichen. Sie erzählt DCI Bourke alles, doch misst einer Begebenheit keine Bedeutung zu - weswegen er sie zur Schnecke macht und einen Verdächtigen einsperren lässt.

    Ganz so einfach wie der Inspector meint, macht es uns die Autorin allerdings nicht. Bis der Fall gelöst ist, wird kräftig in den Biografien aller Beteiligten herumgestochert und damit einher, einige Geheimnisse aufgedeckt.

    Immerhin halten die Angestellten des Hotels zusammen, was nach "Auf Eis erlegt" nicht selbstverständlich ist. Der elitäre belgische Koch Peintré hat nach wie vor seine Macken, doch er gibt sich Mühe und verteilt auf seine Art Komplimente an seine polnische Küchenhilfe Rosa, die mit ihm umzugehen weiss. Rezeptionistin Eliza teilt mit Sandra ihre Familiengeschichte, was Sandra als grossen Freundschaftsbeweis aufnimmt. Auch lernt Sandra die Dorfmetzgerin etwas besser und persönlicher kennen. Bleibt zu hoffen, dass Sandra - jetzt wo sie sich so gut eingelebt hat und Freundschaften schliesst - von der Hotelleitung wegen des neuen Mordfalls nicht versetzt wird.

    Leider können Sandra und Christopher Bourke das Knistern aus dem ersten Band nicht aufrecht halten, denn sie wissen nicht mit der Situation umzugehen. Es ist kompliziert: mal sind sie "per du", dann wieder hoch offiziell "per Sie" und fauchen sich an.

    Nach der Lektüre des vorliegenden zweiten Teils möchte ich am liebsten gleich nach Cornwall und Higher Barton reisen und mich vor Ort vergewissern, wie es weitergeht - ein Schwatz mit der Metzgersfrau halten und Alan Trengove, dem guten Engel der Serie, vorgestellt zu werden. Natürlich dürfte auch ein Besuch bei den Penroses nicht fehlen, in der Hoffnung eine Tasse Tee und ein Stück Kuchen angeboten zu bekommen.

    Rebecca Michéle schaffte es - einmal mehr - mich mit ihrem neuesten Krimi zu begeistern und mich von Buch zu Buch heimischer zu fühlen in Barton.

    Fazit: Spannender zweiter Teil, der mir kurzweilige Lesestunden schenkte.
    4 Punkte.

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    janein

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