Das Geheimnis der Mitternachtstöchter (eBook / ePub)

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Ein Familiengeheimnis und seine unabsehbaren Folgen: "Mitternachtsmädchen" von Tanja Wekwerth - jetzt als eBook bei dotbooks.

In einer verwunschenen Pension an Englands Küste bringt eine junge Frau Zwillinge zur Welt - und verschwindet bald darauf in das...
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Kommentare zu "Das Geheimnis der Mitternachtstöchter"

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  • 4 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    R. Sabel, 10.10.2014

    Dieses Buch war sehr schön und spannend geschrieben. Keine "überlangen langweiligen" Beschreibungen, in welche sich so mancher Autor verstrickt. Die handelnden Personen konnte man sich richtig bildlich vorstellen, man sah das alte Haus vor sich, die Klippen, die Küste etc. - ich sehe sogar schon ein Drehbuch für einen Film vor mir.... ;-)
    Also kurz, das Buch lohnt sich zu lesen - UNBEDINGT!

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hannelore B., 31.07.2018

    Der Titelhat mich irgendwie gereizt, auch das Cover bietet einen Bezug zum Inhalt!

    Erzählt wird die Geschichte von April und May, die in den 20er Jahren von ihrer Mutter im Old Inn einer Kneipe in der Grafschaft Kilborough geboren wurden. Ihre Mutter, stets getrieben von ihren Sehnsüchten, hat sie kurz nach ihrer Geburt weggegeben. Sie störten nur auf ihrem weiteren Weg und waren zudem von dem Mann, der sie verlassen hatte, gezeugt worden. April wurde an eine deutsche Familie verschachert und May blieb bei der Pensionswirtin.

    Im folgenden werden die Lebenswege der Zwei sehr schön geschildert, wie auch die unglaubliche Sehnsucht nach etwas nicht beschreibbaren. Alle aufsteigenden Fragen wurden von den Eltern weggewischt oder totgeschwiegen. Erst spät erfuhren sie, daß sie eigentlich Zwei sind und machen sich auf den Weg zueinander. Hier erleben sie allerhand dramatisches, verpassen sich kurzfristig, die eine trifft ihre noch lebende Adoptivmutter, die sie allerdings auf den falschen Weg schickt. Wie sie sich dann doch finden ist lesenswert, allerdings schon wieder mit Dramatik besetzt. Es gibt sehr schöne originelle Nebenschauplätze, wie das Old Inn und Molly, auch die Szenen in Berlin sind so geschildert, daß man mitten dabei ist. So viele interessante Charaktere, Molly, Mary, Rupert, die Meissners, Tilly und Tante Henni und ein Aufenthalt in Afrika ist auch noch dabei, auch die politische Situation wird angesprochen.

    Rundum eine schöne leichte Geschichte, mit immer wieder interessanten Wendungen.

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    janein
  • 4 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 28.08.2018

    Ein Ehepaar mietet sich in der Pension „Old Inn“ an der Küste Englands ein. Doch dann trennt sich der Mann von seiner schwangeren Frau und verschwindet. Mary Freeman bleibt zunächst im „Old Inn“. Einige Zeit später kommen die Mädchen, die April und May genannt werden, als Mitternachtsmädchen auf die Welt. Doch die Mutter hat keine mütterlichen Gefühle und will ihre Kinder nicht. Mary möchte eine Karriere als Schauspielerin machen. April wird von einem deutschen Ehepaar adoptiert und das Stubenmädchen Molly behält die kleine May bei sich und wird ihr eine Mutter. Die Mädchen wachsen heran, ohne von der anderen zu wissen und haben doch stets das Gefühl, dass ein Teil von ihnen fehlt.
    Der Schreibstil von Tanja Wekwerth ist leicht und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind gut und authentisch geschildert, aber trotzdem blieben mir die meisten fremd. Aber auch über das Leben zur Zeit des Krieges wird gut dargestellt. Es hat Einfluss auf die Protagonisten.
    Man erfährt eine ganze Menge über Molly, die ihren Vater nie kennengelernt und die Mutter früh verloren hat. Ihrer Mutter gelang es gerade noch, der fünfzehnjährigen Tochter einen Job im „Old Inn“ zu verschaffen, dann starb sie. Die Besitzer der Pension, das Ehepaar Mill, gingen nach London und ließen sich kaum mehr blicken und so fühlte sich Molly bald als Pensionsbesitzerin. Als sie dann May zu sich genommen hat lebt sie lange in ständiger Angst, dass ihr jemand das Kind wieder wegnimmt. Sie erzählt May nicht die Wahrheit über ihre Geschichte.
    April hat es nicht so gut getroffen. Dorothee hatte Vorstellungen von ihrem Kind Margarethe und wurde enttäuscht. Es kommt keine Beziehung zustande, doch die Kleine fühlt sich zu Hermann hingezogen. Als er mit seiner Schwester, seiner Geliebten Tilly und dem Kind von Berlin zurück nach Tansania geht, kommt Dorothee nicht mit.
    Obwohl sie in sehr unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nicht voneinander wissen, besteht ein Band zwischen den Zwillingen und sie haben Sehnsucht nach der anderen. Das ändert sich auch im Laufe der Jahre nicht. Es beginnt eine Suche nach der anderen Hälfte des Ichs, die lange dauert. Werden sie sich jemals finden und werden sie erfahren, was damals geschehen ist?
    Es ist ein berührender und trauriger Roman.

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    janein

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