Das Haus der Monster, Danny King

Das Haus der Monster (eBook / ePub)

Gruselroman

Danny King

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Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus...

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Kommentare zu "Das Haus der Monster"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Ambermoon, 19.10.2017

    Als Buch bewertet

    Es gibt ihn in jeder Kleinstadt: Den verrückten alten Sonderling, der allein in einem unheimlichen Haus lebt, das fast so heruntergekommen ist wie er selbst.
    In dem englischen Städtchen Thetford ist sein Name John Coal. Aber als die Jungen aus der Nachbarschaft anfangen, dem eigenbrötlerischen Alten immer dreistere Streiche zu spielen, müssen sie feststellen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Denn John Coal hat mehr als eine Leiche im Keller. Zu den dunklen Geheimnissen, die er bewahrt, zählen seine Abenteuer mit Serienmördern, Werwölfen, Dämonen, Geistern und manisch-depressiven Vampiren. Und es wäre ein Fehler, einen Mann zu unterschätzen, der all dies überlebt hat … (Klappentext)

    --------------------------------

    John Coal hatte es wirklich nicht leicht in seinem Leben und nun muss er sich in seinem Alter auch noch mit 12-jährigen Möchtegerns rumschlagen. Doch John Coal wäre nicht John Coal, wenn er sich für diese Plagegeister nicht etwas ganz Besonderes einfallen lassen würde. Und so endet deren nächtlicher Einbruch in das alte Haus des alten Mannes in dessen altem Keller.
    Nun ist es an John Coal den Jungs zu erzählen was es heißt in einer unwirklichen Welt zu überleben und das sie wohl besser Respekt vor ihm haben sollten. Er erzählt ihnen aus seinem Leben, welches ereignisreicher nicht sein könnte, denn ihm begegneten Serienmörder, Werwölfe, Geister und Dämonen ... und so beginnt die Nacht des Geschichtenerzählens - in einem alten Keller, in einem alten Haus eines alten Mannes.

    Zugegeben, ich erwartete einen Horror-Roman, wie eben auf der Verlagsseite angegeben. Geängstigt habe ich mich jedoch nicht, aber in gewisser Weise habe ich etwas viel Besseres erhalten - nämlich unglaublich packende Gruselgeschichten, welche in einer Rahmenhandlung eingebettet sind.

    Erzählt wird aus der Sicht von John Coal und der wiederum erzählt den Jungs Geschichten aus seinem Leben. Dadurch hat man das Gefühl selbst auf diesem alten, dreckigen Sofa zu sitzen und diesem alten Mann zu lauschen.

    Der Schreibstil ist flüssig und äußerst bildhaft. Der Autor schafft es, einen regelrecht in den Bann zu ziehen, einen an das Buch zu fesseln und in die Geschichte einzutauchen. Wie schon erwähnt, eher nicht beängstigend, aber hin und wieder läuft einem beim Lesen zumindest ein kalter Schauer über den Rücken und spannend und packend ist es allemal und zwar von Anfang bis Ende. Hinzu kommt der schwarze Humor, gepaart mit Sarkasmus, der einem zwischendurch auflachen und/oder schmunzeln lässt. Auf so etwas springe ich persönlich ja prinzipiell sehr an.

    Fazit:
    Ich bin schlichtweg begeistert von diesem...ja, nennen wir es der Richtigkeit halber, "Gruselroman". Dieser konnte mich so sehr fesseln, sodass ich ihn innerhalb von paar Stunden fertig gelesen hatte. Am Ende war ich regelrecht betrübt, dass es schon zu Ende ist. Und genau DAS macht, meiner Meinung nach, ein gutes Buch aus. Ein Buch, welches einen in die Geschichte regelrecht hineinsaugt und nicht mehr loslässt, bis es..tja, eben zu Ende ist. Spannend, bildhaft, humorvoll und in einem tollen Schreibstil - SO MUSS DAS!
    Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass dies nicht die einzige Übersetzung dieses Autors ins Deutsche sein wird, denn er schreibt fantastische Geschichten.

    © Pink Anemone

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Marakkaram, 19.09.2017

    Als Buch bewertet

    Andererseits war das hier tiefstes, dunkelstes Lincolnshire. Wenn so mancher Stamm im Kongo gewollt hätte, hätten sie herkommen und den Einheimischen Glasperlen verkaufen können.

    Wer kennt ihn nicht noch aus seiner Kindheit, den kauzigen alten Sonderling, bei dem`s einen gegruselt hat, obwohl man gar nicht wusste warum. Der blos "Buh" sagen musste und all die coolen Kids gaben Fersengeld. Und dessen Haus einen genauso verwahrlosten Eindruck machte, wie er selbst.

    Eines Tages stellt John Coal mit Erstaunen fest: dieser Mann ist er!
    Die Kids spielen ihm fiese Streiche und John weiss, wenn er nicht für den Rest seines Lebens Zielscheibe sein will, muss er handeln und zwar jetzt. Und so beschliesst er die Jungs mit einem Trick zu ködern und ihnen seine Geschichte zu erzählen...
    ~ * ~ * ~ *
    ...und die hat es in sich.

    Danny King verpackt hier eigentlich 4 Schauergeschichten, mit einem durchgängigen Bezug: John, in einer nicht minder spannenden und passenden Rahmenhandlung und fügt das Ganze zu einem starken Konstrukt zusammen.

    Die Geschichten an sich sind recht unterschiedlich; von Anfang an atmosphärisch sehr dicht, steigern sie sich dennoch jedes Mal noch in Sachen Düsternis und Beklemmung.
    Aber was sie alle gemein haben, ist ein umwerfend großartiger Humor. Weder platt noch plump, noch wird man ihn auch nur eine sekunde überdrüssig. Sowas von herrlich trocken und tief schwarz.

    Danny King glänzt mit Ideenreichtum und spielt nicht nur mit den Jungs, denn auch als Leser weiss man irgendwann nicht mehr, was man von seinen Geschichten halten soll. Nimmt man das alles für bare Münze oder will John die Kinder blos er- und verschrecken? War ich mir irgendwann meiner Sache ganz sicher, hat mich die Auflösung dann doch überrascht.

    Fazti: Was soll ich sagen, es hat einfach Spass gemacht, mich durch Johns Leben treiben zu lassen. "Das Haus der Monster" hat alles, was eine gute Gruselgeschichte braucht und ich hoffe, das bald weitere Romane des Autors übersetzt werden und Danke an den Luzifer Verlag, dass sie hiermit den Anfang gemacht haben. Bitte mehr davon.

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    janein
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