Das Kreuz im Apfel (eBook / ePub)

Sabrina Schmid

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Wien in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
Das Gebär- und Findelhaus soll die hohe Mordrate an unerwünschten Neugeborenen senken. Ein Assistenzarzt sucht verzweifelt nach der Ursache des tödlichen Kindbettfiebers. Die Studenten erheben die...

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  • 4 Sterne

    Gertie G., 09.03.2018

    Das Kreuz im Apfel ist ein überliefertes Symbol des Todes. Der oder diejenige, die es beim Aufschneiden eines Apfels entdeckt, muss sterben.

    Der historische Roman ist die Geschichte der fiktiven Katharina Hofstätter, die als Waise bei Bauern am Rande von Wien aufwächst und von einem rechtschaffenen Pfarrer lesen und schreiben lernt. Der weitere Lebensweg führt sie nach Wien zur jungen Witwe Karoline von Perin-Gradenstein, die nach dem frühen Tod ihres Mannes mit drei Kindern von ihrem Vater Unterhalt erhält.

    Katharina ist wissbegierig und fleißig, so dass sie gemeinsam mit den Kindern ihrer Dienstgeberin Unterreicht erhält. Katharinas Traum ist, Medizin studieren zu dürfen, doch wie wir wissen ist das erst ab 1900 in Wien möglich.
    Frau von Perin-Gradenstein ist selbst sehr unkonventionell, da sie mit dem Musikkritiker Alfred Becher ohne Trauschein zusammenlebt.
    Die aufgeklärte und idyllische Situation im Haushalt der Perin-Gradensteins bricht mit den Revolutionen im März und Oktober 1848 zusammen. Katharina und Karoline beteiligen sich an den Aufständen. Sieht es im März noch so aus, als ob das Kaiserhaus Zugeständnisse machen will, so wird die Revolution nach dem Lynchmord an Kriegsminister Graf Latour von Fürst Windischgrätz und seinen Truppen blutig niedergeschlagen.

    Alfred Becher und Karoline werden verhaftet, Becher anschließend hingerichtet.
    Welche Rolle spielt Katharina, die vom ungarischen Medizinstudenten Andor Antal schwanger ist, bei der Verhaftung?

    Meine Meinung:

    Die Autorin hat es sehr gut verstanden, die Stimmung dieser Zeit einzufangen.
    Das Leben der ärmlichen Bevölkerung und hier besonders der Frauen, die an der Schwerarbeit, Schwangerschaft, Geburt, Hausarbeit und Krankheit leiden, ist sehr eindrucksvoll beschrieben. Frauen sind zu dieser Zeit völlig der Willkür der Männer ausgesetzt. Sei es der Vater, Bruder oder Ehemann – sie allein bestimmen, ob und wieviel Geld die Frauen erhalten, wen sie heiraten, wo sie wohnen etc. etc..

    Wir begegnen verschiednen historischen Persönlichkeiten, wie zum Beispiel Dr. Ignaz Semmelweis ein, der im Wiener allgemeinen Krankenhaus auf der Gebärstation seinen Dienst verrichtet, oder Dr. von Skoda, Dr. von Hebra oder den an einer Sepsis verstorbenen Pathologen Kolletschka. Der Ausflug in die Medizin der 19. Jahrhunderts finde ich extrem spannend. Doch ist er für die Handlung stellenweise zu ausführlich. Hier doziert die Autorin ein wenig. Die neuartige Untersuchungsmethode des Abklopfens von Skoda wäre am lebenden Objekt, also bei einer lungenkranken Patientin (z.B. Sepherl) besser angekommen, als diese Methode einfach zu beschreiben.

    Obwohl dies die Geschichte von Katharina Hofstätter sein soll, nehmen stellenweise andere, historische Persönlichkeiten wie Perin-Gradenstein, Becher oder Jellinek
    einen großen Raum ein. Stellenweise ist für mich persönlich ein bisschen eine ungleiche Gewichtung.

    Was mich allerdings gestört hat, sind die ähnlichen Namen Karoline und Katharina. Gut, an der histoischen Karoline ist wenig zu rütteln, doch bei der fiktiven Gestalt wäre eine Josefine, Elisabeth, Barbara oder Rosa, ein bisschen gemütlicher zu lesen gewesen. So muss man als Leser immer wie ein Haftelmacher aufpassen, wer jetzt gemeint ist.

    Gut gefallen mir die zahlreichen Quellenangaben im Anhang.

    Fazit:

    Eine dramatische Geschichte aus dem Wien des 19. Jahrhunderts. Gern gebe ich 4 Sterne.

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    janein

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