Das Mädchen, das in der Metro las, Christine Féret-Fleury

Das Mädchen, das in der Metro las (eBook / ePub)

Roman

Christine Féret-Fleury

Durchschnittliche Bewertung
3.5Sterne
47 Kommentare
Kommentare lesen (47)

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Das Mädchen, das in der Metro las".

Kommentar verfassen
Jeden Morgen sitzt Juliette in der Metro auf dem Weg zu ihrer eintönigen Arbeit in einem Maklerbüro und taucht ein in die Welten ihrer Romane. Mal begibt sie sich mit Marcel Proust auf die Suche nach der verlorenen Zeit, mal begleitet sie Hercule...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Print-Originalausgabe 18.00 €

eBook14.99 €

Sie sparen 17%

Download bestellen

sofort als Download lieferbar

Bestellnummer: 93681666

Verschenken
Auf meinen Merkzettel
Versandkostenfrei
Bestellungen mit diesem Artikel sind versandkostenfrei!

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Das Mädchen, das in der Metro las"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Thaliomee, 06.07.2018

    Als Buch bewertet

    Als ich dieses Büchlein entdeckt habe, war ich spontan verliebt. Es ist klein und mit weniger als 200 Seiten auch sehr dünn, aber das Cover ist liebevoll gezeichnet und lädt zum Stöbern ein, wie Bücherregal in einer fremden Wohnung. Es ist ein Buch über Bücher, eine philosophische Betrachtung für Bücherliebhaber.

    Die Geschichte beginnt mit Juliette, die Tag für Tag mit der Metro zur Arbeit fährt. Dabei sieht sie Menschen mit Büchern, nicht alle lesen auch wirklich darin. Sie selbst liebt Bücher, aber sie verbringt weniger Zeit mit dem Lesen, als ich vermutet hätte. Dabei denkt sie eher über die Bücher und ihre Besitzer nach, versucht Geschichten um sie herum zu spinnen.

    "Manche Bücher waren wie stürmische Pferde, die mit einem davongaloppierten, während man sich klopfenden Herzens an ihre Mähne klammerte. Andere glichen Booten, die Nachts friedlich bei Vollmond über einen See glitten. Wieder andere waren wie Gefängnisse."

    Juliette ist von ihrer Arbeit gelangweilt und wie durch schicksalhafte Fügung lernt sie Soliman kennen. Er ist verrückt nach Büchern und lebt in seiner eigenen Welt. Um ihn herum sind hunderte, aber er will sie nicht lesen, er will sie weitergeben. An dieser Stelle wird es etwas handfester, denn Soliman erklärt das Prinzip Bookcrossing: Bookcrossing bedeutet, Bücher mit einer Nummer (ID) zu registrieren, um ihren Weg verfolgen zu können. Dann lässt man sie frei oder gibt sie weiter. Man kann sie einem Fremden in die Hand drücken, sie auf einer Parkbank oder in der U-Bahn zurücklassen... der Phantasie sind auch hier keine Grenzen gesetzt. Nähere Infos hierzu auf www.bookcrossing.com. Aber zurück zum Buch, denn Soliman gibt Juliette den Auftrag, die Bücher zu verteilen. Dabei soll sie nicht wahllos vorgehen, denn laut Soliman hat jedes Buch die Macht, ein Leben zu verändern. Wenn es nur an die richtige Person gegeben wird.

    "Jedes Buch ist wie ein Porträt und hat mindestens zwei Gesichter. Das Gesicht von der Person die es weiter gibt. Und das Gesicht von der Person die es empfängt."

    Juliette freundet sich mit dem sonderbaren Soliman und seiner kleinen Tochter Zaide an. Mit der Freundschaft und dem Vertrauen Solimans steigt auch ihre Verantwortung. Sie möchte etwas in ihrem Leben ändern.

    Den Platz wechseln. Mich mal ganz woanders hinsetzen. Ein Muss, und zwar nicht nur in der Metro.

    Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, denn es handelt von Büchern, die man weggibt um anderen eine Freude zu machen. Und zwar so, dass man die Freude gar nicht mehr erlebt, wie Juliette feststellt.

    "Ihr fehlten auch die Unbekannten, denen sie Bücher geschenkt hatte [...] Sie hätte sie gern wiedergetroffen [...] um sie zu betrachten, an ihren Gesichtern Anzeichen für Veränderung abzulesen, für gesteigertes Wohlbefinden, jede noch so kleine Freude. Vielleicht war das naiv."

    Um genau das geht es bei Bookcrossing, also musste ich es als begeisterte Bookcrosserin lesen! Aber auch für alle anderen, die gern Bücher verschenken, ist es eine schönes Buch, das vielleicht auch nachdenklich macht.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lea O., 21.05.2018

    Als Buch bewertet

    „Das Mädchen, das in der Metro las“ hat mir wirklich gut gefallen, weil es auf so eine tolle Art und Weise von Büchern erzählt. Ich denke, alle die gerne lesen haben auch ein besonderes Verhältnis zu Büchern. Deswegen ist es besonders spannend, wenn eine Geschichte über Bücher in einem Buch verpackt wird.
    In diesem Roman treffen wir auf Juliette, die jeden Morgen in der Metro sitzt und liest oder die Menschen um sich herum beobachtet. Eines Tages begegnet sie Soliman, der es sich zu Lebensaufgabe gemacht hat, die Geschichte von anderen Leuten mit einem einzigen richtigen Buch zu verändern. Auch wenn Juliette zunächst nicht viel mit ihm anfangen kann, lässt sie diese Idee nicht wieder los.
    Ich würde diesen Roman am ehesten mit den Worten klein und liebevoll beschreiben. Es gibt kein großartiges Feuerwerk oder eine irre Spannung. Das Buch lebt von ganz leisen Tönen, die es zu etwas wirklich besonderem machen. Man folgt der Geschichte einfach wie gebannt, ist ganz versunken darin, weil sie eine ganz andere Atmosphäre kreiert als andere Bücher. Dies spiegelt sich auch in diesem wunderbaren Schreibstil wieder, der zugleich leicht aber auch ein bisschen anspruchsvoller ist.
    Es ist sehr interessant die Hauptperson Juliette näher kennenzulernen, weil auch die Leser erst an ihren Schichten kratzen müssen, bevor ihre wahre Identität hindurchscheint. Außerdem macht sie im Roman auch einige Entwicklungen durch. Auch die anderen Charaktere sind gut und speziell gewählt, sehr unterschiedlich, deswegen wird das Lesen auch nicht langweilig.
    Ich empfehle dieses Buch allen weiter, die mal wieder etwas ganz anderes und eher ruhiges lesen wollen und denen Bücher am Herzen liegen. Denn diese stehen absolut im Mittelpunkt und können so auf eine ganz neue Art und Weise gewürdigt werden.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    Monika S., 27.05.2018

    Als Buch bewertet

    Jeden Morgen fährt Juliette mit der Metro zu ihrem Arbeitsplatz, einem Maklerbüro. Während der Fahrt vergräbt sie sich entweder in eines ihrer Bücher oder sie beobachtet die Menschen um sich herum. Da ist die Frau mit dem Kochbuch und dort der Mann, der Insekten studiert.

    Eines Tages beschließt Juliette, einfach etwas eher auszusteigen. So begegnet die junge Frau Soliman, einem Mann, der mit seiner kleinen Tochter Zaide inmitten riesiger Bücherstapel lebt. Soliman glaubt an Veränderungen. Veränderungen hervorgerufen durch Bücher.

    So wird Juliette zu einer seiner Kuriere. Diese Kuriere bringen passende Bücher zu den Menschen oder ist es doch eher umgekehrt? Kommen die Menschen zu den passenden Büchern? Wer weiß? Für Juliette ist die Begegnung mit dem Mann mit den vielen Büchern eine Begegnung, die ihr Leben auf alle Fälle verändern wird.

    "Das Mädchen, das in der Metro las" - ein wunderbares, charmantes Buch voller Liebe zu Büchern geschrieben. Ein Buch über Bücher und Buchliebhaber für ebendiese.

    Es ist eine Geschichte der ganz leisen Töne, eine typisch französische Geschichte. Sehr gefühlvoll, großartig! In ihrer sehr poetischen Sprache zeigt uns Christine Féret-Fleury, was Bücher mit uns Buchliebhabern anstellen. Bücher, die uns begleiten. Bücher, die zu uns zu sprechen scheinen. Geschichten, die uns glücklich machen, aber auch Geschichten, Bücher, die uns manchmal bedrohen.

    "Das Mädchen, das in der Metro las" - eine hinreißende kleine Geschichte über eine junge Frau und einen Neuanfang. Ein Muss für alle Liebhaber der leisen Geschichten!

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Weitere Empfehlungen zu „Das Mädchen, das in der Metro las (eBook / ePub)

Andere Kunden suchten nach

0 Gebrauchte Artikel zu „Das Mädchen, das in der Metro las“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating