Das Objekt, John Sandford

Das Objekt (eBook / ePub)

Roman

John Sandford

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Das größte Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller »Der Marsianer«: Es ist das Signal, auf das die Welt seit Beginn der Weltraumforschung wartet – in der Nähe des Saturns ist ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet worden....

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Kommentare zu "Das Objekt"

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  • 2 Sterne

    7 von 11 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabrina S., 30.03.2016

    Als Buch bewertet

    Das Buch „Das Objekt“ wurde als größtes Science-Fiction-Epos seit dem internationalen Bestseller „Der Marsianer“ angekündigt - doch leider hat mich die Geschichte nicht wirklich überzeugt.

    In der Geschichte wird in der Nähe des Saturns ein künstliches, unbekanntes Objekt gesichtet. Ein amerikanisches Team bricht sofort zu dem fernen Planeten auf. Doch alles auf der Reise geht schief, und noch bevor sie den Saturn erreichen, erkennen die Astronauten, dass es nahezu unmöglich sein wird, zur Erde zurückzukehren. Und auch auf zwei weitere Dinge sind sie nicht vorbereitet: auf das, was sie in dem geheimnisvollen, kilometergroßen Objekt finden. Und auf ein skrupelloses, konkurrierendes Team, das ebenfalls als erstes am Ziel sein will. Bald geht es nicht mehr nur darum, die größte Entdeckung der Menschheitsgeschichte zu bewahren. Sondern ums blanke Überleben.

    Ich hatte anfangs große Probleme, richtig in die Geschichte hinein zu finden. Der Schreibstil war zwar ok, aber ein wirklicher Lesefluss war nicht gegeben. Es werden anfangs viele verschiedene Figuren eingeführt und das hat mich etwas verwirrt, bis ich alle zugeordnet hatte. Im Mittelpunkt steht Sandy, ein Kriegsveteran, der zudem ein wirklich gutaussehender Surfer-Typ ist. Naja, etwas klischeebehaftet ist das schon. Wirklich identifizieren konnte ich mich mit dem Charakter nicht.

    Auch die Geschichte selbst hat mich einfach nicht gefesselt. Im Gegenteil, die Story hatte viel zu viele Längen. Teilweise war es für mich anstrengend, überhaupt weiter zu lesen. Ich hatte wohl vielleicht zu viel erwartet, da das Buch als großes SciFi-Epos wie „Der Marsianer“ angekündigt wurde. Deshalb konnte ich nur enttäuscht werden – wobei ich auch sagen muss, dass das Buch mit „Der Marsianer“ rein gar nichts zu tun hat. Und auch, dass Stephen Kind den Film als „ein grandioser Science Fiction Thriller“ ankündigt, ist mir unbegreiflich.

    Zudem habe ich schon bessere Szenarien gelesen, wenn es um Zukunftsvisionen geht. Und auch das Technikgefasel war irgendwann ermüdend. Das Ende hat mich ebenfalls überhaupt nicht überzeugt. Schade…

    Fazit:
    Ein SciFi-Roman, der zu hoch angepriesen wurde und mich überhaupt nicht überzeugt hat. Schade…

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    buchraett. m., 13.07.2016

    Als Buch bewertet

    Das Jahr 2066 – das für unmöglich gehaltene geschieht – ein interstellares Raumschiff wird entdeckt. Es geht in einen Orbit um den Saturn um kurz darauf wieder das Sonnensystem zu verlassen. Ohne jeglichen Kontakt zur Menschheit. Daraufhin entbrennt ein Wettlauf zwischen Amerikanern und Chinesen zum Saturn. Was hat das fremde Raumschiff dort gewollt?
    Ein für mich vollkommen beeindruckender Science Fiction Roman. Nicht weit in der Zukunft angesiedelt wird die bisherige Technikentwicklung weitergedacht und somit ein sehr reales Szenario entwickelt. Dabei legen die Autoren viel Wert auf genaue Wissenschaft, ein gewisses technisches Verständnis erleichtert an einigen Stellen das Lesen – und macht zugleich die Faszination der Romanfiguren für technische Probleme greifbar.
    Die Figuren und die Geschichte stehen aber klar im Vordergrund. Gleich von Anfang an erwachen die Charaktere zum Leben, sie haben Ecken und Kanten und auch so manche Tiefen. Zum Teil unerwartete Wendungen halten die Spannung aufrecht und ein guter Schuss Ironie an einigen Stellen lockert das Geschehen auf.
    Besonders gelungen fand ich die Anmerkungen der Autoren am Ende des Buches, in denen sie Details dazu liefern wie sie das Buch entwickelt haben – insbesondere mit Hinblick auf korrekte technische Details.
    Ein voll überzeugender Science-Fiction Roman, der neben einer intelligenten Geschichte Wert auf die „Science“ legt. Vollste Leseempfehlung für alle Genre-Interessierten. 5 Sterne.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 2 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katrin R., 18.04.2016

    Als eBook bewertet

    John Sandford hat mit dem Objekt einen Roman voller Technikgeschwafel geschaffen, der streckenweise sehr mühsam zum lesen ist. Für mich persönlich waren zu viele technische Details enthalten, die für den einen oder anderen sicher spannend sind, für mich waren sie unnötig. Interessant ist dabei lediglich, dass laut Nachwort technisch alles schon heute machbar ist, außer die Sache mit der Antimaterie.

    Von daher hat mich das Buch schon an den Marsianer erinnert, dort habe ich das Technikgerede großzügig überlesen. Ansonsten haben die beiden Bücher aber nichts gemeinsam.

    Teilweise passiert kapitelweise gar nichts, da hätte der Autor wirklich straffen können. Auch die Figuren werden oft langwierig eingeführt, nur um dann in der Versenkung zu verschwinden. Zudem sind die Protagonisten sehr klischeehaft. Der knallharte Sandy mit weichem Kern, die weibliche Captain des Raumschiffs namens Fang-Castro, die eiskalte Präsidentin Santeros, das Modepüppchen Fiorella, die alles für eine Reportage dolumentieren soll und der Sicherheitschef Crow der alles im Auge behält.

    Im Grunde geht es um den Wettlauf zum Saturn zwischen Amerikanern und Chinesen. Wer kommt als erster an, wer holt sich die außerirdische Technik zuerst. Und da liegt für mich der größte Schwachpunkt des Buches. Die Amerikaner sind natürlich die guten und können es unter keinen Umständen zulassen, dass die bösen Chinesen an diese Technik ran kommen. Und in dem Tenor geht es weiter. Ohne jetzt groß spoilern zu wollen, sind die Chinesen durchwegs die unfähigen Bösen, die sich alles unter den Nagel reißen wollen ohne zu teilen. Dass die Amerikaner aber auch mit niemanden teilen wollen, wird nur so am Rande mal erwähnt.

    Der Schluss an sich ist dann gar nicht mal so schlecht und aus politischer Sicht sicher realistisch dargestellt. Dennoch bleibt der negative Beigeschmack.

    Alles in allem ein Buch, dass man gelesen haben kann, aber auf dem Sektor gibt es definitv Bessere.

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    janein
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