Das Weingut: 3 Das Weingut. Tage des Schicksals (eBook / ePub)

Das Weingut 3 - Roman
 
 
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Schweighofen in der Pfalz, 1877. Das ehemalige Dienstmädchen Irene und ihr Mann, der Weinguterbe Franz Gerban, führen eine glückliche Ehe. Dennoch fühlt Irene sich fremd in seiner Welt der besseren Kreise. Als Franz häufig auf Reisen ist, leidet sie...
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Schweighofen in der Pfalz, 1877. Das ehemalige Dienstmädchen Irene und ihr Mann, der Weinguterbe Franz Gerban, führen eine glückliche Ehe. Dennoch fühlt Irene sich fremd in seiner Welt der besseren Kreise. Als Franz häufig auf Reisen ist, leidet sie...

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Kommentare zu "Das Weingut: 3 Das Weingut. Tage des Schicksals"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    19 von 31 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    marlene r., 07.05.2019

    Als eBook bewertet

    Das ist ein sehr spannendes Buch, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Kann ich nur empfehlen. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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    janein
  • 5 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Katja, 28.10.2019

    Als Buch bewertet

    Es handelt sich bei diesem Roman um den abschließenden Teil einer Triologie. Die Autorin zeichnet ein bewegendes Gesellschaftsbild Ende des 19. Jahrhunderts. Dargestellt werden die Lage der damaligen Dienstmädchen und Fabrik- und Heimarbeiterinnen, die ihren jeweiligen Arbeitgebern komplett ausgeliefert waren. Sie mussten z. B. lange Arbeitszeiten für viel zu wenig Lohn in Kauf nehmen. Hunger, Elend und Krankheit waren die Folgen. Auch Kinderarbeit war an der Tagesordnung um sich als (Arbeiter-)Familie seinen Lebensunterhalt überhaupt verdienen zu können. Irene, jetzt Franz' Gattin, setzt sich kämpferisch für die Rechte der Frauen ein, zum Teil auf verbotenen Wegen und geht dabei ein hohes Risiko ein. Franz hat mit der Leitung des Weingutes einiges zu tun und begibt sich zudem in die Politik. Schon bald geht jeder seinen eigenen Weg und ein "Zusammen" scheint es nicht geben zu können. Irene hält an ihren Plänen geradezu stur und kompromisslos fest, kann die Ehe/Familie der beiden das folgenlos aushalten...? Zudem sind es wirklich "Tage des Schicksals" und die Familie muss einige Tragödien in Kauf nehmen.

    Für mich stellt der dritte Teil den krönenden Abschluss dieser Familiensaga dar! Absolut spannend geschrieben mit der richtigen Mischung aus geschichtlichem Hintergrund, politischem Bestreben, Begebenheiten des Weingutes und dem Bild einer Ehe. Ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, konnte das Buch kaum es der Hand legen und kann mir zudem eine Verfilmung sehr gut vorstellen. Daher gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich auf weitere Bücher der Autorin!

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    janein
  • 5 Sterne

    3 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte61, 01.11.2019

    Als Buch bewertet

    Toller Abschluss der Weingut - Saga

    Klappentext:

    Schweighofen in der Pfalz, 1877. Das ehemalige Dienstmädchen Irene und ihr Mann, der Weinguterbe Franz Gerban, führen eine glückliche Ehe. Dennoch fühlt Irene sich fremd in seiner Welt der besseren Kreise. Als Franz häufig auf Reisen ist, leidet sie zunehmend unter der Einsamkeit und sucht sich eine Aufgabe. Sie beginnt, sich für die Rechte der Arbeiterfrauen einzusetzen – und trifft dabei ihren ehemaligen Geliebten, den Arbeiterführer Josef, wieder. Franz reagiert mit glühender Eifersucht, ihre Beziehung droht zu zerbrechen. Und dann erfährt Franz ein Geheimnis, das ihrer beider Leben vor eine große Herausforderung stellt …

    Fazit:

    Ich habe schon die ersten Teile dieser Saga gelesen und so war meine Erwartung an Teil 3 natürlich extrem hoch. Wie geht es mit Franz und Irene weiter? Wird ihr Glück ewig währen, oder werden auch Schatten darauf fallen? Kann Irene sich in das Leben der „besseren“ Kreise einfinden?

    Voller Spannung wartete ich auf Band 3. Als ich das Buch dann in der Hand hatte erfreute ich mich erst einmal an dem gelungenen Cover. Abgebildet ist das Weingut im Herbst, mein Kopfkino sorgte sofort für passende Bilder. Herbst = dunkle Zeiten. Werden diese dunklen Zeiten auch auf Irene und Franz zukommen?

    Kaum mit der Geschichte begonnen, war ich auch wieder mittendrin. Der größte Traum von Franz und Irene geht endlich in Erfüllung, sie heiraten. Nun scheinen endlich bessere Zeiten auf das Paar zu warten. Ein Ende wie im Märchen, oder doch ganz anders? Das wäre doch zu schön um wahr zu sein, oder?
    Irene geht in den ersten Jahren ihrer Ehe komplett in ihrer Mutterrolle auf, doch nach und nach wird sie unzufrieden mit ihrem Leben. Ihre Schwiegermutter kümmert sich mit der Hilfe von Frau Burger, der Hausdame, um sämtliche Belange des Haushaltes, Franz hat die Aufgaben des Weingutes fest im Griff und feilt zusätzlich noch an einer politischen Karriere. Irene bleiben nur ihre Kinder. Franz versucht, Aufgaben für Irene zu finden, die sie ausfüllen sollen, doch Irene kann ihre Vergangenheit nicht vergessen. Irene beginnt wieder, sich für die Belange der Arbeiterfrauen und Dienstmädchen einzusetzen. Dies stellt Franz und sie vor große Herausforderungen. Kann ihre Liebe diese meistern? Die Ehe scheint in Gefahr. Als sie zusätzlich noch von weiteren Schicksalsschlägen getroffen werden, scheint die Familie zu zerbrechen. War der lange Kampf für die gemeinsame Zukunft umsonst?

    Auch in diesem Abschlussband gelingt es der Autorin, die Lebensbedingungen der damaligen Zeit geschickt mit dem Schicksal von Irene und Franz zu verknüpfen. Sie zeichnet ein Gesellschaftsbild, das uns hilft, die damalige Zeit besser zu verstehen. Frauen waren damals zu hundert Prozent von ihren Männern abhängig und ihnen wurden keine vernünftigen Handlungen zugetraut. Zusätzlich litten sie oft unter schlechtesten Arbeitsbedingungen, mussten ihre Familie im Alleingang versorgen, während ihre Männer sie oft misshandelten und ihre komplette Unterwerfung forderten. Gerade in dieser für Frauen so schweren Zeit, begibt sich Irene auf den harten Weg, die Lebensbedingungen für Frauen zu verbessern. Sie stößt sehr schnell an ihre Grenzen und muss sich in vielfacher Hinsicht behaupten. Anfangs wird sie dabei noch von Franz unterstützt. Warum er ihr den Kampf für Frauenrechte verbietet, dass müsst ihr selbst lesen, es lohnt sich.

    Die Lebensbedingungen der Frauen konnte ich regelrecht hautnah miterleben. Ich roch, sah, fühlte und schmeckte die Armut in jeder Zeile und war wieder geschockt, da diese dunklen Zeiten noch gar nicht so lange her sind. Irene ist eine fiktive Protagonistin, doch den Kämpferinnen dieser Zeit verdanken wir, dass es uns heute so viel bessergeht. Vor diesen Frauen ziehe ich immer gerne meinen Hut. Marie Lacrosse ist es hervorragend gelungen, mit viel Einfühlungsvermögen und fundierter Recherche, ein Gesellschaftsbild zu zeichnen, das die Leser in seinen Bann zieht. Die Vielschichtigkeit der Handlung konnte mich wieder von Anfang bis zum Ende faszinieren und ich fieberte mit, wie die Familie mit den Herausforderungen umgeht. Toll gemacht.

    Auch die Charaktere in den Nebenrollen haben mich wieder begeistert. Natürlich gibt es auch in dieser Folge die „Bösen“, die ich gerne mal geschüttelt hätte. Zusätzlich zu Irene und Franz war ich von Pauline begeistert, die mir in Band 1 und 2 so leidtat. Sie hat sich hervorragend weiterentwickelt und glänzt immer wieder durch Lebensweisheit und ihre lange versteckte Klugheit. Sie ist mir regelrecht ans Herz gewachsen. Auch die anderen Charaktere konnten sich weiter entwickeln und mich überzeugen. Die Handlungsstränge der vorgängerbände wurden aufgenommen und geschickt verknüpft, so dass die reihe mit diesem Abschlussband rund wurde. Der Abschied von Familie Gerban fiel mir diesmal besonders schwer, da es keine weitere Folge geben wird.

    Alles in allem kann ich sagen, dass mir die gesamte Saga hervorragend gefallen hat. Sie war für mich ein absolutes Highlight. Ich hatte das Gefühl mitten in der Geschichte zu sein. Von mir eine absolute Leseempfehlung für alle Liebhaber von historischen Romanen. Lest bitte alle Bände, damit ihr das volle Lesevergnügen habt.

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    janein

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