Der Ring des Lombarden (eBook / ePub)

 
 
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Köln im Mittelalter - aufregend, abwechslungsreich und gefährlich. Ein extrem spannender und hervorragend recherchierter Roman über eine starke Frau und schmutzige Geldgeschäfte im 15. Jahrhundert.

Köln, 1423. Der Tod ihres Mannes, des Lombarden Nicolai...
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Köln, 1423. Der Tod ihres Mannes, des Lombarden Nicolai...

Kommentare zu "Der Ring des Lombarden"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Klaudia K., 28.01.2020

    Petra Schier setzt mit der Folge "Der Ring des Lombarden" die sehr
    spannende und hochinteressante Romanserie um die Geschichte der
    berühmten italienischen Kaufleute fort, wobei sich in dieser Story vor
    Allem die junge Aleydis de Bruinker behaupten muss.

    Die Handlung setzt in Köln um das Jahr 1423 ein. Aleydis wurde nach der
    kurzen Ehe mit Nicolai Golatti eine reiche und recht junge Witwe. Was
    sie nicht ahnen konnte ist, ihr Gatte hat ihr ein nicht ganz unproblematisches
    Erbe hinterlassen. Der einflußreiche Nachlass zieht nicht nur viele
    Konkurrenten an, sondern lässt der jungen Frau auch gefährliche Feinde
    erwachsen. Sie ahnte nichts von der Schattenwelt, in der sich ihr Mann
    aufhielt und seinen durchaus zwielichtigen Geschäften nachging und so
    sieht sie sich gezwungen sehr schnell den notwendigen Überblick zu
    gewinnen, um sich sachkundig zu machen. Mit dem Tod ihres Mannes hat sie
    auch die Verantwortung für dessen sehr liebe Enkelinnen Marlein und
    Ursel übernommen, für die sie fortan sorgt und wie eine Mutter
    beschützt. Bald jedoch erscheinen Verwandte, die Anspruch auf die beiden
    Mädchen anmelden, allerdings nur um an deren Erbe zu kommen.

    Aleydis lernt schließlich Nicolais Halbbruder Alessandro kennen, den ihr
    Mann nicht mit einem einzigen Wort erwähnte. Auch hier muss Aleydis
    herausfinden, ob dieser Halbbruder es gut mit ihr meint oder nur vorgibt
    in der Wechselstube helfen zu wollen und sie besser kennen zu lernen.

    Aleydis vermisst ihren stets heiteren, weltgewandten und ruhigen Mann
    Nicolai, der viel zu bald von ihr schied. Sie kann es kaum verwinden,
    dass Nicolai durch seine eigene, geistig verwirrte, Tochter Cathrein
    hinterhältig ermordet wurde. Zur Strafe wurde sie zu lebenslanger
    Einzelhaft in einem kleinen Raum eines Nonnenklosters eingemauert, der
    lediglich über ein winziges Fenster den lebenserhaltenden Kontakt
    ermöglichte. Als ein Feuer ausbrach konnte sie nur in letzter Minute aus
    diesem Kerker gerettet werden.
    Aleydis ist folglich gezwungen den Gewaltrichter Vinzenz van Cleve um
    Hilfe zu bitten, vor dem sie sich aufgrund dessen dunkler Ausstrahlung
    nahezu fürchtet. Zwar ist er ein recht ansehnlicher Mann, jedoch hält
    Aleydis gerne Abstand zu diesem autoritären Mann.
    Aleydis ist jedoch sehr hübsch und so ist auch der Gewaltrichter Vinzenz
    heimlich recht angetan von der jungen Witwe. Dennoch versucht auch er,
    so es nur geht, einen Bogen um sie zu machen.

    Doch nun muss sich Vinzenz der aktuellen Brandsache annehmen. Er möchte
    die junge Witwe jedoch auch auch vor weiteren, im Verborgenen
    ablaufenden, Dingen schützen und sie nicht ihrem Schicksal überlassen.
    Vinzenz und Aleydis stehen vor zwei großen Fragen: Wer legte das Feuer
    und wie ist es mit der Entdeckung des Geheimnisses um ihren verstorbenen Mann umzugehen?


    Erneut bewies Petra Schier ihr außergewöhnliches Talent im Schreiben
    präzise recherchierter historischer Romane. Sie zeichnet sich dadurch
    aus eine äußerst spannende Story vor einprägsamer historischer Kulisse
    zu einem Gesamtkunstwerk zu verweben, das dem Leser beides bietet: Beste
    Unterhaltung und informative historische Fakten. Ihre Sprache ist
    mühelos verständlich, flüssig und transportiert den Inhalt ihrer sehr
    schönen Romane für einen entspannenden und interessanten Leseabend. Die
    von ihr eingesetzten Romanfiguren handeln lebensecht, überzeugen durch
    ihre zahlreichen Facetten und ihre authentische Aktion in der
    Geschichte. Der Leser wird durch die erstaunliche Tiefe und
    Detailgenauigkeit des Romans in eine historisch interessante und, aus
    heutiger Sicht, fremdartig wirkende mittelalterliche Welt katapultiert,
    in der er den Lebensweg faszinierender Protagonisten ein Stück weit
    begleiten kann.
    "Der Ring des Lombarden" ist erneut eine bemerkenswerte und erstklassige
    Fortsetzung mit überraschenden Aspekten die seine Leser garantiert bis
    zur letzten Seite fesseln. Ich freue mich schon heute auf den letzten
    Teil der Trilogie.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anne L., 04.02.2020

    Aleydis de Bruinker muss sich gegen Begehrlichkeiten von verschiedenen Seiten wehren. Zum Einen sind da Verwandte, die Zukunftspläne für ihre Ziehtöchter haben, dann soll sie selbst neu verheiratet werden ... Zwar hat sie die Geschäfte ihres verstorbenen Gatten wieder aufgenommen, aber sie gerät immer wieder ins Schlingern zwischen legalen und - weiteren Geschäften. Plötzlich taucht ein Halbbruder ihres Gatten auf und dann ist da immer noch der Gewaltrichter Vinzenz van Cleve.

    Auch diesen Band habe ich förmlich verschlungen. Wie geht es mit Aleydis weiter? Die Heldin der Geschichte ist mir mit ihrer Klugheit, ihrem Gerechtigkeitssinn und der Kraft, die sie immer wieder beweist - auch wenn es in ihrem Inneren vollkommen anders aussieht, sehr sympathisch und ich fiebre mit ihr, bei dem, was ihr widerfährt. Auch die anderen Figuren sind lebensnah und authentisch gestaltet und nehmen mich mit in längst vergangene Tage.

    Einige Fäden sind so ausgelegt, dass sie am Schluss nicht aufgelöst werden, sondern auf den nächsten Band verweisen, auf den ich nun viel zu lange warten muss.

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    janein

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