Der Weihnachtsball des Earls (eBook / ePub)

 
 
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Ein Weihnachtsball, ein unverhofftes Erbe und ein Earl in Frauenkleidern
Ein winterlicher Liebesroman zur viktorianischen Zeit





England um 1900: Auf dem jährlichen Weihnachtsball will sich Harriets jüngster Sohn Edgar...
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Ein Weihnachtsball, ein unverhofftes Erbe und ein Earl in Frauenkleidern
Ein winterlicher Liebesroman zur viktorianischen Zeit





England um 1900: Auf dem jährlichen Weihnachtsball will sich Harriets jüngster Sohn Edgar...

Kommentare zu "Der Weihnachtsball des Earls"

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  • 4 Sterne

    Annis-Bücherstapel, 06.12.2019

    Amüsanter, historischer Liebesroman in winterlicher Atmosphäre…

    Der historische Liebesroman „Der Weihnachtsball des Earls“, herausgegeben von Katherine Collins und geschrieben von ihr, Dolores Mey, Ester D. Jones, Marie Caroline Bonnet und Dorothea Stiller ist am 05.12.2019 im DIGITAL PUBLISHERS (dp) - Verlag erschienen und spielt in England um 1900.

    Harriet ist immer noch in Trauer um ihren geliebten Mann, den jüngst verstorbenen Earl of Winfield und hofft nun, ihr mittlerer Sohn Charles stellt sich seiner neuen Aufgabe und tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Doch ihr Jüngster kommt ihr in die Quere und will sich unrechtmäßig zum neuen Earl erklären. Gerade noch rechtzeitig kommt Charles Sohn Louis aus Übersee an und schmiedet einen Plan mit Lady Harriet, seiner Großmutter. Dazu gehört aber auch, dass er sich als Frau ausgeben muss und so nicht um Charlotte werben kann, wie es sich normalerweise gehört. Dafür gewinnt er aber das Herz eines anderen. Vor Louis liegt eine aufregende Zeit voller Missverständnisse und seinem inneren Konflikt, ob er wirklich der neue Earl werden will, wenn er dafür auf die Liebe verzichten muss.

    Einen Abend habe ich für dieses Buch gebraucht, das mich schmunzelnd und zufrieden zurücklässt.

    Das Cover gefällt mir sehr. Es passt in das Genre und auch zu der Geschichte.

    Der Klappentext hat mich direkt gepackt. Er führt die Hauptfiguren und den Hauptkonflikt ein, vermittelt eine erste Lesestimmung und gibt den Ton des Buches. Man ahnt bereits, dass es recht amüsant zugehen wird. Ein bisschen schade finde ich, wie viel der Klappentext von der gesamten Geschichte bereits verrät.

    Louis ist ein junger selbstbewusster Mann. Nach dem Tod seines Vaters will er zu dessen Familie. Leider trifft er erst nur auf seinen Onkel, der ihn ablehnt, aber er erinnert sich an seine Großmutter und macht sich auf den Weg zu ihr. Schnell wird deutlich, dass Louis nicht auf den Rang und das Geld aus ist, aber seine Großmutter und er kämpfen um das, was ihnen zusteht. Dafür muss Louis sich aber auf ein amüsantes Abenteuer einlassen und als Frau verkleiden. Damit erregt er aber leider nicht die Aufmerksamkeit der jungen und wunderschönen Charlotte, sondern die von jemand anders. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Louis Ziel ist aber von Anfang an klar und als Leser/in weiß man zu jeder Zeit, wo er gerade steht. Er hat einige Hürden zu nehmen und stellt sich diesen auch. Louis ist zu jeder Zeit aktiv, wie man es sich von einer Hauptfigur eben wünscht. Dabei ist er sehr gewitzt und unheimlich sympathisch. Ich mochte ihn auf Anhieb und habe die gesamte Zeit mit ihm mitgefiebert.

    Auch alle anderen Figuren fand ich sehr gelungen. Natürlich ist immer auch ein bisschen Klischee dabei, hier: der böse Onkel, der sich in der „Erbfolge“ vordrängeln möchte, der ungeliebte Sohn, der etwas anderes machen möchte, als sein Vater für ihn vorgesehen hat usw. Trotzdem sind die Figuren in sich besonders und einzigartig. Jeder hat ein Ziel und eine eigene Motivation und hat die Geschichte damit ergänzt. Einen kleinen Kritikpunkt habe ich bei Charlotte. Unter Beachtung der vorherrschenden Zeit findet sie sich ziemlich schnell mit ihrer „vermeintlichen Neigung" ab. Da hätte ich mir persönlich noch mehr innere Zerrissenheit, Sorgen und Konflikt zum „Love Interest“gewünscht. Insgesamt ging es mir mit den beiden auch irgendwie zu schnell und dadurch fehlte mir etwas Tiefe. Das ist aber nur mein persönlicher Geschmack.

    Die Handlung fand ich sehr gelungen. Es gab einen ansteigenden Spannungsbogen mit vielen kleinen und größeren Konflikten. Auch kleine überraschende Wendungen sind dabei. Mich hat die Geschichte durchweg gepackt und ich war die ganze Zeit ununterbrochen dabei. Die Nebenhandlungen fand ich auch sehr unterhaltsam und sie haben die Hauptgeschichte abgerundet. Und zum Schluss wurde ich mit einem Ende, genau nach meinem Geschmack, belohnt.

    Hier hat mir ganz besonders der Epilog und Georges Weg gefallen.

    Die Settings fand ich toll. Sie haben sehr gut zum Genre gepasst und der Geschichte einen perfekten Rahmen gegeben.

    Aber wie liest sich das Buch nun?

    Es sind 24 Kapitel + Epilog, die in der 3. Person Singular im Präteritum in der personalen Erzählform, aus der Sicht verschiedener Figuren geschrieben sind. (Harriet, Edgar, Louis, Charlotte, George) Das hat mir sehr gut gefallen, weil man so die einzelnen Figuren in ihrem Handeln und Denken wirklich prima nachvollziehen kann.

    Der Schreibstil war toll. Alles liest sich locker und flüssig. Es sind sehr amüsante Momente dabei, die mich haben auflachen lassen. Das ist insbesondere durch die wunderbaren Dialoge gelungen. Der Ausdruck passt für meinen Geschmack perfekt zum Genre und wirkt dabei trotzdem frisch. Die emotionale Ebene hätte für meinen Geschmack aber noch etwas mehr Tiefe vertragen können und ich hätte mir wirklich mehr Weihnachtsstimmung gewünscht. Mir persönlich kommen die weihnachtlich-atmosphärischen Beschreibungen zu kurz. Dafür sind aber die amüsanten Szenen wirklich großartig beschrieben.

    Ganz besonders hat mir das Missverständnis zwischen Miss Edna und George gefallen.

    Mein Fazit nach 167 Seiten:

    „Der Weihnachtsball des Earls“ zeigt auf sehr amüsante Art und Weise, dass man für sein Recht und die Liebe kämpfen sollte. Und gerade für die Liebe lohnt es sich manchmal, auch Opfer zu bringen und unkonventionelle Wege zu beschreiten.

    Wer einen amüsanten, historischen Weihnachts-Liebesroman sucht, der um 1900 in England spielt und die Themen „Geschwisterneid“ und „Familie“ verarbeitet, der dürfte mit diesem Roman gut beraten sein.

    Von mir erhält dieses Buch eine klare Kaufempfehlung (4/5 Sternen), weil die Geschichte sehr amüsant und unterhaltsam und Louis eine überaus sympathische Hauptfigur ist. Ein halbes Sternchen ziehe ich ab, weil mir alles etwas zu schnell ging und mir persönlich dadurch etwas Tiefe fehlte. Ein weiteres halbes Sternchen ziehe ich ab für die wenig weihnachtliche Atmosphäre.

    Trotzdem ist es ein sehr gelungener Roman, den ich nur weiterempfehlen kann.

    Vielen Dank an Katherine Collins, Dolores Mey, Ester D. Jones, Marie Caroline Bonnet und Dorothea Stiller für diese Geschichte.

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    janein

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