Die letzte Blüte Roms (eBook / PDF)

Das Zeitalter Justinians

Peter Heather

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Das Weströmische Reich ist untergegangen. Das Oströmische Reich unterliegt im Krieg gegen die Perser, der Nika-Aufstand 532 n. Chr. stürzt das Reich innenpolitisch in die Krise, Konstantinopel, die kaiserliche Hauptstadt, liegt in Schutt und...

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Kommentare zu "Die letzte Blüte Roms"

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  • 5 Sterne

    Gertie G., 06.04.2019

    Als Buch bewertet

    Der britische Historiker Peter Heather beschäftigt sich in diesem Sachbuch ausgiebig mit Kaiser Justinian, unter dessen Herrschaft das Römische Reich letztmalig seine größte Ausdehnung erreicht hat.

    Das weströmische Reich ist längst untergegangen. Das verbliebene oströmische schlittert nach einer Niederlage gegen die Perser und dem Nika-Aufstand in eine veritable innenpolitische Krise. Wie es Justinian dennoch schafft, sein am Rande des Abgrunds stehendes Reich aus der Krise hinaus und zu einer letzten Blüte zu führen, erklärt Peter Heather detailreich.

    Justinian, eigentlich Flavius Petrus Sabbatius Iustinianus (ca. 482 bis 565) regierte von 527 – 565. Interessant ist der Aufstieg des Bauernsohn zum „Herrscher von Gottes Gnaden“ (das finden wir eigentlich erst ein wenig später bei den europäischen Königen und Kaisern). Jeden Sieg, den seine Truppen erringen, jede gute Ernte oder jeden sonstigen Erfolg deutet er als göttliche Legitimation seiner Herrschaft. Geschickt nutzt Justinian die Mittel der Propaganda.

    In 11 Kapiteln beschreibt er die politische Situation, die zu den Krisen geführt hat. Dabei geht er Heather recht weit in die Vergangenheit zurück und schweift manchmal häufig recht weit ab. Für das Verständnis der Zusammenhänge ist dies wohl notwendig. Wer sich allerdings mit der Spätantike nicht gut auskennt, verheddert sich in Feldzügen der Ost- und Westgoten, der Vandalen, findet sich plötzlich in einer Schlacht um Karthago wieder. Hier ist sorgfältiges und langsames Lesen von Nöten. Manchmal muss auch die beiliegende Zeittafel zu Rate gezogen werden, um das jeweilige Ereignis einordnen zu können.

    Was bleibt von Justinian? Neben Bauwerken wie die Hagia Sophia in Istanbul und San Vitale in Ravenna, die heute abertausende von Touristen anziehen, ist wahrscheinlich der „Codex Iustinianus“ von bleibendem Wert.

    Meine Meinung:

    Peter Heather liefert ein sehr umfang- und detailreiches Buch über die Spätantike unter Justinian. Hin und wieder bleibt die Person des Kaisers wegen der vielen Einzelheiten der politischen Umgebung auf der Strecke. Heather hat akribisch recherchiert. Trotzdem fällt auf, dass er sich hauptsächlich auf Schriften und Kommentare von Prokopios von Caesarea stützt. Prokop, wie er verkürzt genannt wird, ist zwar vermutlich der letzte große Chronist und Historiker dieser Zeit, doch ausschließlich ihn zu zitieren, halte ich persönlich für ein wenig einseitig.

    Gut gelungen sind die Einbindungen von zahlreichen Abbildungen antiker Bauten sowie die Landkarten, die das ganze Ausmaß des Imperiums darstellen. Wie es sich für einen renommierten Historiker gehört findet sich im Anhang ein Kommentar zur Quellenlage, die erwähnte Zeitliste, ein
    Ausführliches Glossar sowie Bild- und Personennachweise.

    Sprachlich ist das Buch gehoben und nichts für Zwischendurch. (Vor)Kenntnisse der Antike und Spätantike sowie der Völkerwandung(en) sind empfehlenswert. Mir persönlich hat das Eintauchen in die Zeit Justinians gut gefallen, anderen Lesern könnte es ein wenig schwerer fallen.
    Auf Grund seiner hochwertigen Aufmachung ist das Buch als Geschenk gut geeignet.

    Fazit:

    Ein gut recherchiertes Fachbuch, das Liebhabern der Spätantike viel Lesefreude bescheren wird. Gerne gebe ich hier 4 Sterne

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 4 Sterne

    Stephanie P., 11.04.2019

    Als Buch bewertet

    Peter Heather ist Historiker und ein Bestsellerautor. Im vorliegenden Buch beschreibt er die Umbruchszeit während der Herrschaft von Kaiser Justinian, welcher im sechsten Jahrhundert in Rom regiert hat.

    Der Autor scheint unglaublich ausführlich und gut recherchiert zu haben und als Leser merkt man sofort, dass alles Beschriebene zu hundert Prozent der Wahrheit entspricht. Peter Heather scheint ein großes Fachwissen zu haben und schafft es dieses lebendig und wortgewandt zu transportieren. Ich war von dem vermittelten Wissen wirklich fasziniert und fühlte mich das gesamte Buch über nie gelangweilt. Der Schreibstil ist nüchtern, beschreibend und sehr detailreich. Dennoch schafft es der Autor die beschriebenen Schlachten, Kriege und Eroberungen lebendig, flüssig und ausführlich zu erläutern.

    „Die letzte Blüte Roms“ ist in elf Kapitel rund um die Herrschaft des Kaiser Justinian I, die Probleme des damaligen Römischen Reiches und die Erfolge des Kaisers unterteilt. Peter Heather geht äußerst ausführlich auf die schwierigen Bedingungen ein, unter welchen Justinian die Macht übernahm. Um diese verstehen zu können ist es unumgänglich näher auf die zurückliegenden geschichtlichen Ereignisse einzugehen. Dies macht der Autor sehr ausführlich aber dennoch flüssig. Trotzdem fand ich, dass der Autor zum Teil zu weit in die Vergangenheit eingetaucht ist und derart weite Ausschweife nicht zwingend notwendig gewesen wären. Besonders gelungen und informativ finde ich allerdings die Beschreibungen rund um die Expansionspolitik Justinians und die Erläuterungen zu den Folgen der finanziellen Verschuldung sowie den Territorienverluste.

    Im Buch finden sich zudem zahlreiche Bilder, sowohl Abbilder von Justinian als auch wichtige Bauwerke und Karten. Vor allem das Kartenmaterial konnte mich wirklich überzeugen. Mithilfe dieser werden die beschriebenen Reiche, Eroberungen und Grenzen sehr übersichtlich und anschaulich dargestellt. Beim Lesen des Textes hatte ich hin und wieder den Eindruck, dass ich den Überblick verliere, konnte allerdings anhand des Kartenmaterials problemlos dem Buch folgen.

    Aufgrund der wortgewandten und gehobenen Sprache ist dies kein Buch, welches sich schnell lesen lässt. Als Leser muss man Zeit einplanen und darf sich nebenbei nicht ablenken lassen. Dennoch ist es mir aufgrund der lebendigen Schreibweise gelungen schnell in das Thema zu finden und dem Buch im Großen und Ganzen relativ leicht zu folgen. Ich habe bereits ein gewisses Vorwissen zum römischen Reich in der Spätantike und denke, dass dies für das Verständnis des Buches notwendig ist.

    FAZIT:
    „Die letzte Blüte Roms- das Zeitalter Justinians“ ist ein flüssiges und informatives Sachbuch rund um das römische Reich im sechsten Jahrhundert. Ich war wirklich überrascht wie wortgewandt und lebendig der Autor dieses Buch verfasst hat und konnte viel Neues lernen. Da ich persönlich finde, dass der Autor zum Teil etwas zu weit in die Vergangenheit gegangen ist, vergebe ich 4 Sterne!

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    janein

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