Die Ödipusfalle (eBook / ePub)

Roman

Andreas Mäckler

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Alexander, Journalist, Mitte dreißig, ist ein Getriebener. Er verliebt sich vorzugsweise in ältere Frauen, Frauen, die sogar seine Mütter sein könnten. Seit seiner Kindheit ist das so. Er weiß es und steht dazu. Das macht ihn zu einem...

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Kommentare zu "Die Ödipusfalle"

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  • 5 Sterne

    leseratte61, 02.05.2019

    Irrwege der Liebe, mal anders als gewohnt

    Klappentext:

    Alexander, Journalist, Mitte dreißig, ist ein Getriebener. Er verliebt sich vorzugsweise in ältere Frauen, Frauen, die sogar seine Mütter sein könnten. Seit seiner Kindheit ist das so. Er weiß es und steht dazu. Das macht ihn zu einem tragikomischen Helden.
    Der Roman stellt spielerisch zwei Welten gegenüber, die eigentlich problemlos zusammenpassen könnten, es aber nicht tun. Alexander besitzt zwei bemerkenswerte Charakterzüge: Er ist ein Mann mit der seltenen Eigenschaft, sich seiner Gefühle nicht erwehren zu können. Und: Er versteht die Seele der Frauen nicht wirklich. Sein stürmisches Begehren macht ihn blind. Die Liebe zu den Frauen und die Liebe zur Kunst sind für ihn eng miteinander verbunden. Das gibt dem Roman einen besonderen, leichten Ton, ironisch, verführerisch, einschmeichelnd. Das Thema, warum Männer und Frauen nicht immer zueinander passen, wird in "Die Ödipusfalle" auf eine überraschende Weise durchgespielt. Endlich ist einmal der Mann der Gefühlsmensch, und die Frau die Nüchterne, Rationale.

    Fazit:

    Mir ist zuerst das Cover aufgefallen. Ich dachte zuerst, es handelt sich um eine Oma, die herzlich von ihrem Enkel geliebt wird. Die zwei gemalten Figuren sind so herzig, dass ich neugierig wurde. Nach dem Lesen des Buches wurde mir die versteckte Ironie klar.

    Alexander begegnet auf einer Vernissage der älteren Edith und die Liebe schlägt wie der Blitz bei ihm ein, die und keine andere soll es sein. Er greift tief in seine Trickkiste, um sie auf sich aufmerksam zu machen und nach dem ersten Gespräch scheint er erfolglos zu bleiben. Er lässt nicht locker und verrennt sich immer mehr in diese Liebe. Wird Edith ihn erhören? Das müsst ihr selbst lesen, ich will nicht zu viel verraten.

    Edith kann das Werben des so viel jüngeren Mannes nicht verstehen und versucht, ihn abzuwimmeln, da sie einer Liebe bei diesem Altersunterschied skeptisch gegenübersteht. Wird sie dem Charme und der Verbissenheit von Alexander trotzdem erliegen? Auch hier will ich nicht zu viel verraten.

    Ein witziges und nachdenklich machendes Buch über die Beziehung zwischen einen jungen Mann und einer älteren Frau. Älterer Mann und junge Frau hat in unserer Gesellschaft einen besseren Ruf als umgekehrt. Der ältere Mann wird als toller Hecht gesehen und im umgekehrten Fall gibt es dann Unverständnis und Vorurteile. Ein weiteres Klischee ist, dass Frauen Gefühlsmenschen sind und Männer nüchtern und rational. In dem Buch werden solche Klischees in lockerer Art auf die Schippe genommen und genau an diesen Stellen konnte ich Schmunzeln. Ein Tabuthema wurde auf andere Art beleuchtet und hat mir mal wieder gezeigt, dass wir mit viel zu vielen Scheuklappen durchs Leben rennen. Mich hat die Geschichte nachdenklich zurückgelassen.

    Ich konnte die Protagonisten und ihre Handlungen sehr gut verstehen und nachvollziehen, da sie für mich gekonnt beschrieben waren. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, so, dass ich das Buch sehr schnell gelesen hatte. Das Ende war für mich in dieser Form so nicht vorhersehbar, obwohl ich ungefähr ahnte, wie Edith sich entscheidet. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten und empfehle das Buch gerne weiter.

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    janein
  • 3 Sterne

    renate w., 02.05.2019

    Alexander, Mitte 30, hat ein großes Problem. Er liebt zwar Frauen, aber die sollten älter sein als er, selbst wenn sie seine Mutter sein könnten. Deshalb ist er froh, als er Edith kennen lernt, die fast 20 Jahre älter ist als er. Ab sofort ist sie sein Objekt der Begierde und er tut alles, damit sie ihn endlich erhört. Doch Edith hat ein Problem mit dem großen Altersunterschied und einige unglückliche Beziehungen haben sie vorsichtig werden lassen, was Männer betrifft. Alexander versucht alles, um Ediths Herz zu gewinnen und als sie sich endlich einmal auf ihn einlässt, schwebt er auf Wolke 7. Doch er hätte nie damit gerechnet, dass es ihm Edith so schwer machen würde und es ist ein ständiges auf und ab mit ihr. Oft meldet sie sich tagelang nicht bei ihm und dann sind die Nächte mit ihr wieder eine Erfüllung. Doch sein manchmal ungestümes Bedrängen missfällt Edith und selbst als er es schafft, dass sie eine gemeinsame Wohnung finden, entwickelt sich die Beziehung nicht so, wie es Alexander gerne hätte.
    ,,Die Ödipusfalle´´ von Andreas Mäckler, beschreibt humorvoll und mit einen Augenzwinkern zu lesende Geschichte des Protagonisten Alexander, der nur dann glücklich ist, wenn seine Geliebte um einiges älter ist als er. Der Autor lässt dabei auch Beispiele von berühmten Frauen einfließen, die kein Problem damit haben und ihre junge Liebe genießen. Anders ist hier Edith, die mit dem Umwerben so ganz und gar nicht klar kommt und sich ob des ungestümen Verhaltens bedrängt und auch eingeengt fühlt. Ich habe mich mit der Figur ein wenig schwer getan, weil sie immer wieder je nach Lust und Laune ihren Geliebten erhört hat oder sich dann tagelang wieder nicht gemeldet hat. Dass es das gesamte Buch über ein ständiges hin und her mit der Beziehung war, wo Alexander wie ein tapsiger, kleiner Hund hinter ihr herhechelt, war mir mit der Zeit zu viel. Da es auch ein Roman ist, der künstlerisch angehaucht ist, findet man immer wieder kleine Anekdoten oder Zitate von Künstlern wie Salvador Dali oder Otto Piene. Das Thema junger Mann und ältere Frau wird durch viele Ängste und Bedenken von Seiten Ediths beleuchtet und zeigt, dass es nicht selbstverständlich ist, sich darauf einzulassen. Alexander hingegen würde alles für sie tun und kann ihre Sorgen und Unsicherheiten weder verstehen, noch will er sie akzeptieren. Das Ende war dann doch überraschend. Womit ich nicht ganz klar gekommen bin war, dass es bei der direkten Rede keine Satzzeichen gegeben hat und sich dadurch ein Satz nahtlos an den anderen angeschlossen hat. Das Cover mit den beiden gemalten Figuren bei denen man an eine Oma denkt, die ihren Enkel umarmt, lässt schon erahnen, dass es sich um einen ironischen Roman handeln wird. Eine nette Geschichte, wo ich aber mit den Protagonisten nicht ganz klar gekommen bin.

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    janein

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