Die Schönheit der Nacht (eBook / ePub)

Roman

Nina George

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Vor der beeindruckenden Kulisse der bretonischen Küste lässt Bestseller-Autorin Nina George zwei Frauen sich selbst neu entdecken: ihre Wünsche und Träume, ihre Sinnlichkeit, ihr Begehren.

Die angesehene Pariser Verhaltensbiologin Claire sehnt...

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Kommentare zu "Die Schönheit der Nacht"

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  • 5 Sterne

    23 von 24 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Donna Vivi, 30.05.2018

    Als Buch bewertet

    Eine sinnliche Reise in die Bretagne

    Die wahre Schönheit der Nacht zu erkennen ist nur eine Episode im Leben der Protagonistin, Claire. Die Schönheit der Worte zu entdecken ist dafür allgegenwärtig für die Leser. Die besondere Anziehungskraft üben in diesem Roman nicht etwa die stürmischen Ereignisse aus, sondern die atemberaubende Ausdrucksweise, die verzaubert und süchtig macht: Man möchte immer mehr von der natürlich wirkenden, ausdrucksvollen Geschichte erfahren. Die Leser sinnlich und emotional zu fesseln, schafft die Autorin bereits in den ersten Sätzen mit Leichtigkeit.

    Von Anfang an fordert die außergewöhnliche, moderne Sprache von Nina George alle Sinne: Sie schafft eine stimmungsvolle Kulisse mit Geräuschen, visuellen Eindrücken, Gerüchen und Geschmack.

    „Er hatte nach Milch und Zucker, nach Kaffee und Lust geschmeckt.“ Ein Seitensprung, betörend, unverbindlich, oberflächlich und er ist voller Sehnsucht. Eine kleine Flucht, doch kein Entkommen für die Hauptfigur: Der gewohnte Alltag erwartet Claire wieder. Man fühlt ihre lähmende Verzweiflung zwischen Lüge und Realität, und dennoch verliert man sich in der wundervollen Lyrik mitten im Gedankenstrom. Das Thema und die gut gewählten Stilmittel ergeben eine harmonische Einheit.

    Der Grundton des Romans ist ruhig und ausgeglichen, doch die Charaktere haben etwas Beunruhigendes. Die Realität der Figuren kommt dem Leser erschreckend nah und lässt die Einsamkeit und das Unglück der Hauptperson, Claire, nachempfinden. Die Einsamkeit und das Unglück in einer scheinbar glücklichen Ehe.

    Die Autorin geht analytisch und wissenschaftlich vor, sie schildert Theorien zum menschlichen Verhalten und stellt schmerzhafte Erkenntnisse in den Vordergrund, über Kindheitsträume, Selbstverwirklichung, das Streben nach Glück, und natürlich auch über die Unglücksfallen, in die man häufiger hineintappt, als man erwarten würde. Offen bleibt nur bis zu den letzten Seiten, ob ihre Figuren einen Ausweg finden. Die Erzählung erlaubt dabei einen ehrlichen Einblick in die Gefühlswelt der heutigen Frauengeneration zwischen Alltag, Karriere und sehnsüchtigen Träumen. Eine authentische Darstellung moderner Weiblichkeit.

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    janein
  • 4 Sterne

    9 von 9 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lilli33, 28.05.2018

    Als Buch bewertet

    Wer bin ich - wer will ich sein?

    Inhalt:
    Claire Cousteau ist Mitte vierzig, angesehene Verhaltensbiologin, Ehefrau eines mal mehr, mal weniger erfolgreichen Musikers und Mutter eines erwachsenen Sohnes. Claire musste zeitlebens funktionieren, und das beherrscht sie auch gut - aber glücklich ist sie nicht. Wie jeden Sommer verbringt die Familie die Ferien in der Bretagne. Doch diesmal ist Julie dabei, die Freundin von Claires Sohn Nicolas. Zwischen den beiden Frauen entsteht schon bald eine tiefe Verbindung. Beide sind auf der Suche nach sich selbst.

    Meine Meinung:
    Herausragend ist schon der wunderbar poetische Schreibstil von Nina George, mit dem sie so viele Gefühle ausdrücken und zur Leserin (ja, der Roman ist eher für Frauen als für Männer geeignet) transportieren kann. Oft liegt ein Hauch von Melancholie über dem Erzählten. Die Handlung ist auf ein Mindestmaß reduziert, es passiert eigentlich nicht allzu viel und doch stürzen Welten ein. Lange Zeit unterdrückte Gefühle brechen durch eine verkrustete oder versteinerte Oberfläche und verändern alles.

    Als Verhaltensbiologin kennt Claire sich natürlich sehr gut mit Mimik und Gestik aus. So analysiert sie immer wieder ihr Gegenüber. Ich fand das größtenteils sehr interessant, wenngleich der wissenschaftliche Charakter manchmal etwas überhand nimmt.

    Nebenbei betätigt sich der Roman auch ein wenig als Reiseführer durch die Bretagne. Die Beschreibungen machen große Lust, sofort die Koffer zu packen und die Gegend dort zu erkunden. Das Meer hat seine eigene Kraft, die es auch auf uns Menschen überträgt, die dafür sorgt, dass Dinge sich entwickeln können.

    Fazit:
    „Die Schönheit der Nacht“ ist ein sanfter und doch gewaltiger Roman, der frau nachdenklich macht und noch lange nachwirkt. Er ist unterhaltsam und trotzdem fordernd.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    dj79, 09.07.2018

    Als Buch bewertet

    Bitte versteht mich nicht falsch. Ich liebe meinen Ehemann und meine beiden reizenden Kinder über Alles. Für nichts auf der Welt würde die Drei eintauschen. Unser Zusammenleben ist mit all den kleinen, täglichen Unwegbarkeiten, die das Leben so mit sich bringt, nahezu perfekt. Ich bin jedoch eine Meisterin im Hinterfragen, mich selbst, meine sogenannte Karriere, Ansätze von Kindererziehung und vieles mehr. Manchmal beneide ich Menschen, die ein anderes Leben führen, weil sie es scheinbar einfacher haben oder weil sie für dies oder jenes Zeit haben.

    Da geht es mir ähnlich wie Claire, der Verhaltensforscherin, mit deren Charakter ich mich am meisten identifizieren kann. Claire musste sehr früh in ihrem Leben einen Teil ihres Frau-Seins aufgegeben, um Mutter zu sein, ihre Konzentration von sich auf ihren Sohn, Nicolas, lenken. Unbeschwertheit im Leben wich Vernunft, Verantwortung und Sorge. Das geht wohl jeder Frau, die zur Mutter wird, so. Durch ihr Kind war sie dann auch an dessen Vater Gilles gebunden. Claire zweifelt, ob alle ihre Entscheidungen gut für sie waren. Sie glaubt, in ihrem Leben festgefahren zu sein, wie „versteinert“ zu sein. Als Verhaltensforscherin ist sie aus meiner Sicht doppelt bestraft, da sie fachlich in der Lage ist, jede ihrer Gefühlslagen zu deuten und dies dann zwangsläufig auch allzuoft tut.

    Julie, die neunzehnjährige Freundin des erwachsenen Nicolas, verkörpert die schüchterne, unentschlossene Jugend, der noch alle Türen offen stehen, die nur den ersten Schritt ins selbstverantwortliche Leben wagen muss. Sie ist der vorgehaltene Spiegel, der Claire einen bewussten Rückblick in ihre eigene Vergangenheit gestattet. Julie bringt fast vergessene Erinnerungen wieder zum Vorschein.

    Claire und Julie, die auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein könnten, sich doch aber auch so ähnlich sind, beäugen sich zunächst distanziert, tauschen Nicolas zu Liebe gehemmt Höflichkeiten aus, bis sie akzeptieren können, was sie unterbewusst schon längst wissen.

    Die sprachliche Gewalt dieses wundervollen Romans rollt in Wellen auf den Leser zu, spült ihn mit sich fort in die Gedanken- und Gefühlswelt der beiden Protagonistinnen und spuckt einen mitten im eigenen Leben wieder aus. Nina George hat mich als Leser so gekonnt mitgenommen, dass ich schon nach kurzer Zeit die Rolle der Claire gedanklich angenommen habe. Nach dem Lesen bleibe ich nachdenklich zurück, fühle mich allerdings nicht mehr so allein mit meinem Drang zum Hinterfragen.

    Leseempfehlung: Ich möchte die „Schönheit der Nacht“ Frauen, aber insbesondere Müttern, als Lektüre an Herz legen.

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    janein
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