Die Stadt des Zaren, Martina Sahler

Die Stadt des Zaren (eBook / ePub)

Der große Sankt-Petersburg-Roman

Martina Sahler

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Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg
Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und...

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Kommentare zu "Die Stadt des Zaren"

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  • 5 Sterne

    4 von 5 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Friederike S., 11.08.2017

    Als Buch bewertet

    Nachdem ich die Bücher über die Wolgadeutschen von Martina Sahler förmlich verschlungen habe, war dieses Buch natürlich ein Muss. Und ich kann aus tiefster Überzeugung sagen: Es hat sich gelohnt!
    Wie auch in ihren anderen Romanen beschränkt sich die Autorin nicht auf ein Schicksal, sondern verbindet die Lebensgeschichten mehrerer Charaktere zu einem atemraubenden Gesamtwerk, das zudem noch von wirklich spannenden geschichtlichen Fakten durchsetzt ist.
    Im Geiste bin ich mit Paula Albrecht vor der Bärin geflüchtet, habe den Zwerg Kostja in seiner Hütte überrascht und mit der Leibeigenen Zoja und dem Kriegsgefangenen Erik unter den menschenverachtenden Umständen gelitten. Ich habe ein sehr genaues Bild von Peter dem Großen bekommen und weiß ihn nun als absolutistischen Herrscher und visionäres Genie viel besser einzuschätzen.
    "Die Stadt des Zaren" ist aufgrund der exakten Recherche, des sprachlichen Vermögens der Autorin und der emotionalen, aber niemals kitschigen Handlung eine Bereicherung für jede Bibliothek, in der es anspruchsvolle historische Literatur gibt, und ein Kino im Kopf für alle, die sich gern mitnehmen lassen auf eine Reise in ein faszinierendes Land. Ich hoffe so sehr, dass es eine Fortsetzung geben wird, und freue mich jetzt schon darauf.

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 10.08.2017

    Als eBook bewertet

    Zar Peter ist ein weltoffener Mann, der erkannt hat, dass Russland lange nicht so fortschrittlich ist wie andere Länder. Er hat Visionen und will sein Land voran bringen. Da er an Schiffen interessiert ist, soll ein Hafen an der Ostsee ihm Zugang zum Meer verschaffen. Es soll eine Stadt im Sumpfgebiet der Newa entstehen, die nach westlichem Vorbild errichtet gebaut werden soll. Einwände, dass es sich um Sumpf handelt, wischt er beiseite. Kanäle sollen das Land trockenlegen, Vorbild dafür ist Amsterdam. Er hat auch schon einen Namen für seine Stadt: St. Pieterburch.

    Der Schreibstil ist sehr schön zu lesen, allerdings gab es mir manchmal zu viele Details rund um die Baustelle, denn mir war das Schicksal der Menschen wichtiger.

    Zar Peter ist weltoffen, neugierig und visionär. Im Westen hat er vieles gesehen, was nun als Vorlage für sein Projekt herhalten muss. Eine gewaltige Aufgabe liegt vor den Menschen, die an den Neva gekommen sind, um dort als Handwerker zu schaffen oder um ihr Glück zu machen. Die schwedischen Kriegsgefangenen haben natürlich keine Wahl, sie müssen mitarbeiten. Wir lernen eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Menschen kennen. Graf Fjodor Bogdanowitsch kommt mit seiner Familie und einigen Leibeigenen. Seine Frau Viktoria möchte, dass Tochter Arina das Herz des Zaren erobert. Der italienische Architekt Matteo di Gregorio will sein altes Leben hinter sich lassen, wird dann aber doch wieder von ihm eingeholt. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht reist mit seiner Familie an, nachdem er eine Einladung erhalten hat. Gut gefallen hat mir auch Fürst Alexander Menschikow, welcher der beste Freund des Zaren ist und ihn berät. Er darf sich ein offenes Wort leisten.

    Es ist interessant zu lesen, welche Widrigkeiten beim Bau der Stadt auftreten, die zu Ehren von Petrus ihren Namen erhält. In diesem Roman ist der Krieg genauso Thema wie Intrigen und persönliche Schicksalsschläge.

    Mir hat dieser historische Roman gut gefallen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    anke3006, 11.08.2017

    Als eBook bewertet

    Der große Roman über die Gründung von Sankt Petersburg. Zar Peter setzt im Mai 1703 an der Newa den ersten Spatenstich. Er will eine Stadt nach westlichem Vorbild bauen: Sankt Petersburg. Ein monumentales Vorhaben, das Aufstiegschancen und Abenteuer verheißt. Aus allen Himmelsrichtungen reisen die Menschen an: Graf Fjodor mit seiner intriganten Frau und ihrer Tochter, die sich nach dem Wunsch der Eltern mit dem Zaren verloben soll. Ein italienischer Architekt, der seine Geliebte in Florenz zurücklässt und von der Vergangenheit eingeholt wird. Der deutsche Arzt Dr. Albrecht mit seinen Töchtern. Während die Jüngere mit einem holländischen Tischlergesellen abenteuerlustig durch die Sumpflandschaft streift, verliert die Ältere ihr Herz an einen Mann, der zum Mörder wird. Langsam wächst eine Stadt heran … Dies ist für mich der erste Roman von Martina Sahler und er gefällt mir gut. Der Erzählstil ist flüssig und sehr interessant gestaltet. Der Aufbau dieser ganz besonderen Stadt ist nicht einfach und das in einem Roman wiederzugeben ohne zu theoretisch zu werden ist sehr schwierig, aber das ist der Autorin gut gelungen. Sie hat die historischen Fakten und die fiktiven Geschichten geschickt verwoben. Zar Peter ist begeistert von Europa, dem Lebensstil und der vorausschauenden Art. Er möchte sein Land auch gerne modern gestalten und versucht dies gegen alle Widerstände. Der Zar ist ein Stratege, durch den Zugang zum Meer hat er jetzt neue Möglichkeiten. All dies hat Martina Sahler gut dargestellt und erzählt. Ich habe mich sehr gerne in das alte Russland entführen lassen und dabei gelernt, dass die Stadt nicht nach dem Zaren benannt wurde.

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    janein
  • 5 Sterne

    Rita P., 23.08.2017

    Als Buch bewertet

    Lesevergnügen sicher. In dem Roman findet sich sehr gute Recherchearbeit der Autorin. Hinzu kommt der wunderbare Schreibstil von Martina Sahler. Man fühlt sich in die Historie zurück versetzt. Spannungselemente lassen einen das Buch nicht aus der Hand legen. Das sehr ansprechende Cover verspricht nicht zuviel.

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    janein
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