Die Tochter des Pianisten, Lilian M. Kim

Die Tochter des Pianisten (eBook / ePub)

Lilian M. Kim

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Eine Geschichte über Menschlichkeit, Überwindung von Grenzen und dem Sieg einer außergewöhnlichen Liebe

Japan 1987

Yasuko, eine junge Musikerin, wird mit ihrem Mann Jake von einem einsamen Strand entführt. Sie finden sich im Bauch eines...

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  • 5 Sterne

    Miss Lila, 25.07.2018

    „Sie lauschten dem Meeresrauschen und dem Klang ihrer Herzen. Die Nähe zueinander erfüllte sie so sehr, dass Worte nicht notwendig waren.“ (S.217)
    Ich wurde durch das schöne Cover auf das Buch aufmerksam und der Klappentext versprach mir, dass es sehr spannend wird. Die Autorin nimmt den Leser in dem Roman mit in die schicksalshafte Welt Nordkoreas, denn dorthin wird Yasuko entführt, als sie ahnungslos im japanischen Niigata am Strand steht. Mit Schrecken stellt sie einige Zeit später fest, dass ihr Mann der einzig schuldige ihrer Entführung und misslichen Lage ist, sie ist gefangen im Regime Nordkoreas. Dann jedoch lernt sie einen jungen Pianisten kennen, der anders zu sein scheint, als die Menschen, die ihr dort sonst begegnen und das machen, was das Regime von ihnen verlangt.
    Der Einstieg in die Geschichte war bereits sehr spannend und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, denn der Spannungsbogen zog sich durchweg bis zum Schluss. Auch wenn dies hier eine Geschichte ist, bleibt trotzdem der traurige Beigeschmack, dass sich vieles dort in Nordkorea ereignet, was entgegen jeglicher Menschenrechte ist. Das Buch behandelt ein schwieriges Thema und man kann nur erahnen, wie es den Menschen in Nordkorea selbst heute unter der Führung gehen mag und was ihre Familien über Generationen mitgemacht und gelitten haben dort abgeschirmt und abgegrenzt vom Rest der Welt zu leben.
    Die Charaktere entwickeln sich passend zum Geschehen immer weiter und sind vielschichtig dargestellt, das hat mir gut gefallen, auch das man bei manchen Personen rätseln musste, was sie eigentlich bezwecken und wer sie sind. Das gab immer neue und fesselnde Fragen auf.
    „Yasuko wurde schmerzlich bewusst, dass Freude und Leid, Schönheit und Elend, dicht beieinanderlagen. Nichts existierte ohne Gegenwart“ (S. 62)
    „Was eben noch da war, konnte innerhalb von Minuten zerstört sein. Man konnte vom Paradies in die Dunkelheit katapultiert werden und von absoluter Finsternis ins Leben. Das menschliche Leben glich einem Schachbrett ….“ (S. 63)
    Diese mitreißende Geschichte zeigt, dass es immer wieder lohnenswert ist, auch Romane kennenzulernen von Autoren, die einem bislang unbekannt sind. Mit dieser bewegenden und zugleich dramatischen Geschichte hat sich die Autorin Stück für Stück immer mehr in mein Lese-Herz geschrieben und mich in einem gelungenen Ende wieder sanft auf den Boden der Tatsachen abgesetzt. Dieser Roman wird noch lange nachhallen und ich freue mich schon sehr, auf den angekündigten 2. Teil.
    Eine dramatische, aufrüttelnde und zugleich gefühlvolle Geschichte.

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    janein
  • 5 Sterne

    Regina K., 28.07.2018

    Eigentlich waren sie nach Japan gekommen, um Yasuko's Mutter nach dem Tod des Vaters beizustehen. Kurz vor Abreise nach Boston machen die beiden Eheleute einen Strandspaziergang, an dem sie plötzlich überwältigt und entführt werden. Wenig später muss Yasuko erkennen, dass ihr amerikanischer Mann Jack ein böses Spiel, zu seinen Gunsten, mit ihr spielte. Sie werden nach Nordkorea gebracht, wo sie gezwungen wird Nordkoreaner zu unterrichten, sie als japanische Terroristen, Agenten in die westliche Welt geschickt werden können. Der Pianist und Lehrer für japanische Sprache steht ihr bei, einziger Lichtblick in dieser suriellen Welt, die man zu diesem Zweck erschaffen hat. An Flucht ist nicht zu denken, der Druck die Familie dafür bluten zu lassen ist zu groß.
    Im zweiten Teil der Geschichte, fast 30 Jahre später, lernt man Sarah kennen. Einst in Malaysia geboren, von einer deutschen Familie adoptiert, in Berlin lebend. In ihr brennt die Sehnsucht ihre leiblichen Eltern zu finden, wobei sie wenig Unterstützung durch ihre Adoptiveltern erfährt. Ihr zur Seite steht ihre Freundin Julia und deren Bruder Andrew, der eine besondere Rolle spielt.
    Das Buch besticht sofort durch sein ansprechendes Cover, läßt eine Liebesgeschichte vermuten. Aber es ist eine aufwühlende Geschichte, die besonders im ersten Teil die unmenschlichen Zustände in Nordkorea aufzeigt. Deren Unmenschlichkeit gegenüber der eigenen Bevölkerung, Skrupellosigkeit, Menschen gegen ihren Willen entführt und für ihre Zwecke misbraucht. Geschildert werden Zustände in den 80/90er Jahren.
    Der Name Kim Jong fällt, kein unbeschriebenes Blatt, Diktator eines von der Welt abgeschotteten Landes.
    Aber auch über eine Liebe, die selbst in Gefangenschaft erwachsen kann, und die Suche nach der eigen Identität. Im zweiten Teil des Buches gibt Lilian Kim ihr diesen Raum.
    Die Autorin erschafft glaubhafte Momente, schildert Zustände die gut recherchiert erscheinen, teilweise sprachlos machen. Ihre Charaktere werden mit all ihren Eigenschaften gezeichnet, mal abstoßend, mal berührend.
    Eine außergewöhnliche Autorin, der ich wünsche, dass sie mit ihrer Geschichte viele Leser erreicht.

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    janein

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