Die Villa an der Elbe (eBook / ePub)

Historischer Roman

Linda Belago

Durchschnittliche Bewertung
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Liegt in der Vergangenheit der Familie vielleicht die Zukunft der Reederei?

Hamburg, 1910: Anni steht auf der Tribüne der Horner Rennbahn und starrt auf die Zeitung in ihren Händen, während unten die Pferde vorbeidonnern. Sie ist sich ganz...

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  • 4 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 16.12.2018

    Als Buch bewertet

    1900. Die 17-jährige Helena van der Haard und ihre 12-jährige Schwester Anni sind mit ihren Eltern und deren Entourage auf dem Kreuzfahrtschiff „Kaiser Wilhelm der Große“ auf dem Weg nach New York. Noch auf der Überfahrt soll die Verlobung zwischen Helena und dem Reedersohn Gustav Clausen gefeiert werden. Da bricht im New Yorker Hafen Hoboken ein Großfeuer aus, das sich so schnell ausbreitet und das auch viele Schiffe zerstört, wobei viele Menschen ihr Leben lassen oder als vermisst gelten. Helena und ihr Dienstmädchen Clara gehören ebenso unter die Vermissten. Die Familie ist verstört und tritt die Heimreise nach Hamburg an, weil sie fest vom Tod der Tochter überzeugt sind. Einzig Anni hält an ihrem Glauben fest, dass ihre Schwester noch lebt. Jahre später sieht Anni in einer Zeitung das Foto einer Frau, die ihrer Schwester zum Verwechseln ähnlich sieht, allerdings hat sie einen anderen Namen. Ist es wirklich Helena, oder ist es nur eine Täuschung?
    Linda Belago hat mit ihrem Buch „Die Villa an der Elbe“ einen spannenden, bildhaften und unterhaltsamen historischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig und fesselt von Beginn an, der Leser verliert sich schnell in den Seiten und darf einer durchaus packenden Geschichte folgen. Die Autorin erzählt ihre Handlung in zwei verschiedenen Zeitebenen, wobei die eine die Vergangenheit mit den Ereignissen um 1900 mit Anni und Helena wieder aufleben lässt, die andere zieht einen Bogen in die Gegenwart ins Jahr 2017, wo die Erben Amely und Jonas jeweils unabhängig auf die alte Geschichte ihrer Vorfahren stoßen. Durch die abwechselnden Perspektivwechsel bleibt die Handlung lebendig und spannend. Der historische Hintergrund wurde ebenfalls gut mit der Handlung verwoben. Allerdings ist der Buchtitel irreführend, denn die Villa selbst kommt kaum in der Geschichte vor. Ebenso vermisst man als Leser eine etwas weitergehende Ausführung der gegenwärtigen Ereignisse, die doch ziemlich simple ihren Ausklang finden.
    Die Charaktere wurden von der Autorin dem Zeitgeist entsprechend ausgearbeitet und mit Leben versehen. Sie alle besitzen ihre individuellen Eigenheiten, die es dem Leser leicht machen, seine Sympathien zu verteilen und sich in sie hineinzuversetzen. Helene ist eine mutige und starke Persönlichkeit. Mit dem goldenen Löffel im Mund aufgewachsen, scheut sie kein Risiko, um sich von fremden Erwartungen zu befreien und sich mit eigenen Händen ein neues Leben aufzubauen, auch wenn das bedeutet, ganz unten anzufangen, was ihr nicht leichtgefallen sein dürfte zur damaligen Zeit, denn sie hatte keine Hilfe zu erwarten von Vertrauten oder engen Freunden. Anni ist eine recht zwiegespaltene Frau. Einerseits wirkt sie manchmal oberflächlich, doch insgeheim sehnt sie sich nach ihrer Schwester und hat das Unglück noch immer nicht verdaut. Jonas fällt die Bürde zu, den alten verschuldeten Familienbetrieb zu übernehmen, dem nur noch ein Geldsegen helfen könnte. Amely braucht ebenfalls das nötige Kapital, um sich selbständig zu machen und hofft auf die erforschte Geldquelle. Sowohl Jonas als auch Amely denken hauptsächlich an das Erbe ihrer Vorfahren, was nicht gerade sympathisch wirkt. Ein Showdown zwischen den beiden wäre wünschenswert gewesen, was hier eindeutig ein Manko darstellt.
    „Die Villa an der Elbe“ verwirrt mit seinem Titel, denn die Geschichte hat damit nicht viel zu tun. Trotzdem erzählt Linda Belago eine unterhaltsame Familiengeschichte über zwei Handlungsstränge, die dem Leser kurzweilige Lesestunden beschert und damit eine Leseempfehlung verdient hat.

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    janein
  • 3 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Johann B., 06.02.2019

    Als Buch bewertet

    Der Klappentext auf der Rückseite des Taschenbuches sagt schon alles über den Roman Die Villa an der Elbe aus. Das ist schade, da es eigentlich eine spannende Geschichte geworden wäre.

    Die Erzählung spielt auf zwei Zeitebenen und auf zwei Kontinenten. Einmal zu Anfang des 20. Jahrhundert und dann im Jahr 2017. Die Orte sind Hamburg und New York. Helena, die Tochter einer reichen Familie aus Blankenese soll den Sohn eines mächtigen Reeders heiraten. Zu dem Zweck wird ein Schiff gechartert, die „Kaiser Wilhelm der Große“. Hier findet die Verlobung der beiden statt. Helena mag ihren Bräutigam überhaupt nicht und ist sehr unglücklich.

    Am Tag nach der Verlobung bricht im Hafen von Hoboken eine verheerendes Feuer aus und viele Menschen sterben dabei. Das Schiff Kaiser Wilhelm der Große wird nicht zerstört, aber sowohl Helena als auch ihre Zofe Carla werden vermisst. Nach tagelanger Suche macht sich die Familie ohne die beiden auf den Weg nach Deutschland. Fast ein Jahrhundert später kommt nicht nur die Wahrheit ans Licht. Es zeigt sich ebenfalls, dass ein hoher Geldbetrag seit Anfang des 20. Jahrhunderts auf einem Depot liegt und nie angerührt wurde. Was hat es damit auf sich? Und wie sind die beiden Familien verbunden, die in Hamburg und den USA leben?

    Das Buch ist seichte Unterhaltung, ohne Spannung oder Tiefe. Nicht nur, dass die Story eigentlich schon durch die Inhaltsangabe aufgelöst wird ist der Grund für meine Kritik. Das ganze Drum und Dran ist vorhersehbar und das Ende bleibt leider offen. Die Villa an der Elbe kann man als Lektüre für nebenbei betrachten, mehr aber auch nicht.

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    janein
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