Ein Fall für Kommissar Oppenheimer: 3 Endzeit (eBook / ePub)

Ein Fall für Kommissar Oppenheimer
 
 
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Kommissar Oppenheimers dritter Fall: ein packender Zweiter-Weltkriegs-Krimi über die Atompläne der Nazis von Glauser-Preisträger Harald Gilbers.

Berlin, Ende April 1945: Die letzten Tage des Dritten Reichs verbringen Kommissar Oppenheimer und seine Frau...
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Kommissar Oppenheimers dritter Fall: ein packender Zweiter-Weltkriegs-Krimi über die Atompläne der Nazis von Glauser-Preisträger Harald Gilbers.

Berlin, Ende April 1945: Die letzten Tage des Dritten Reichs verbringen Kommissar Oppenheimer und seine Frau...

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Kommentare zu "Ein Fall für Kommissar Oppenheimer: 3 Endzeit"

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    leseratte1310, 18.07.2017

    Als Buch bewertet

    „Endzeit“ ist bereits der dritte Band um den jüdischen ehemaligen Kommissar Richard Oppenheimer in Berlin. Der Vorgängerband „Odins Söhne“ endet damit, dass Oppenheimer mit seiner Frau Lisa untertauchen muss und dafür die Hilfe des Ganoven Ede in Anspruch nimmt. Sie sind nun schon ein paar Wochen im Bräukeller, als Ede noch jemanden dort unterbringt und Richard mitteilen lässt, dass er ein Auge auf dessen Koffer haben soll. Während sie in dem Keller sind, hören sie die unerbittlichen Kämpfe draußen. Die russischen Truppen sind nicht mehr weit entfernt und es kann nicht mehr lange dauern, bis der Krieg zu Ende gehen muss. Als Richard und Lisa durch die chaotischen Verhältnisse getrennt werden, wird Lisa vergewaltigt und Richard macht sich Vorwürfe, dass er es nicht verhindern konnte. Erst später erfährt er durch einen Zufall, wer das Lisa angetan hat und er will Rache. So verbindet er die Ermittlungen, die Ede ihm aufträgt mit seinen persönlichen. Aber nicht nur er ist hinter dem russischen Deserteur Grigorjew her, der wie einige andere Interesse an dem Koffer von Dieter Roski hat.
    Hilde hat auch überlebt und ist immer noch im Gefängnis. Während andere sich wegducken, wenn es knallt, sieht sie sich an, was draußen passiert und nutzt die Chance, die sich ihr dann bietet.
    Man mag sich gar nicht vorstellen, wie grauenhaft die Lebensbedingungen der Menschen in Berlin zu jener Zeit sind. Aber auch mit der Kapitulation werden die Verhältnisse nicht besser. Es herrscht ein Ausnahmezustand, der leider auch viel Schlimmes mit sich bringt. Die Menschen wollten nur überleben und sind hart geworden. Anstand und Moral sind häufig auf der Strecke geblieben. Frauen werden von russischen Soldaten vergewaltigt und es gibt welche, die andere vorschieben in der Hoffnung, ihnen würde es dadurch erspart. Es ist bewundernswert, wie die Frauen damit umgegangen sind.
    Mir hat Oppenheimer dieses Mal ein wenig leidgetan. Er wurde zum Spielball der Mächte und hat es erst spät bemerkt, da seine Rachegedanken ihn nicht losgelassen haben. Dabei ist Lisa eine starke Frau, die zwar angeschlagen ist, aber noch lange nicht am Boden liegt. Aber auch Hilde ist eine starke Frau und es ist schon toll, wie kaltschnäuzig sie ihre Interessen durchsetzt.
    Es hat mir wieder gut gefallen, wie der Autor die furchtbaren Dinge erwähnt, ohne sie in aller Breite zu beschreiben. Trotzdem hat man das Geschehen in seiner ganzen Dramatik vor Augen. Die letzten schweren Kämpfe haben noch viele Opfer gefordert. Massengräber werden mitten in der Stadt angelegt, damit der Gestank eingedämmt wird und es nicht zu Epidemien kommt. Aber es gibt auch sehr schnell wieder Hoffnungsvolles. Sehr schnell ist die S-Bahn wieder in Betrieb und die Berliner Philharmoniker geben ihr erstes Konzert.
    Der Kriminalfall ist fast schon Nebensache, die Verhältnisse im Berlin der Kriegs- und Nachkriegszeit nehmen den größten Raum in diesem Buch ein. Trotzdem vermag dieses Buch einen zu fesseln. Ich bin schon gespannt auf den nächsten „Oppenheimer“.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
  • 5 Sterne

    0 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Karin W., 23.07.2017

    Als eBook bewertet

    Richard Oppenheimer in seinem persönlichsten Fall

    Berlin 1945, kurz vor Kriegsende: dem ehemaligen jüdischen Kommissar Richard Oppenheimer und seiner Frau Lisa ist es gelungen, in den Wochen seit den Geschehnissen aus dem Vorgängerband in ihrem Versteck unbemerkt auszuharren. Die Alliierten, allen voran die Rote Armee, erkämpft sich ihren Weg nach Berlin und ein Ende des Krieges rückt immer mehr in greifbare Nähe. In den letzten Kriegstagen bekommen die Oppenheimers noch einen weiteren Mitbewohner mit einem ominösen Koffer, der für ihn sehr wichtig zu sein scheint. Die sich überschlagenden Ereignisse reißen auch Richard und Lisa mit und lässt sie zwischen die Fronten geraten.

    Mit Spannung habe ich den dritten Band um Richard Oppenheimer und seine Frau Lisa erwartet. Zumal es nun nicht mehr lange bis zum Kriegsende ist und ich natürlich sehr gehofft habe, dass die beiden unbeschadet die letzten Tage des Dritten Reiches überstehen werden.

    So wird der Leser auch direkt in diese Tage vor dem 8. Mai 1945 katapultiert und erlebt zusammen mit dem jüdischen Oppenheimer den Wechsel der Gefühle zwischen Hoffen auf Befreiung und Bangen, was die neuen Besatzer bringen werden. Die Schilderung dieser Tage in Chaos und Entbehrung sind an sich schon so spannend wie ein Krimi erzählt.

    So liegt der Fokus dieses Romans nicht ausschließlich auf dem Mord und seine Folgen, bei dem Oppenheimer zwischen die Fronten gerät, sondern auch auf den persönlichen Erlebnissen und Gefühlen der Protagonisten. Gerade bei Oppenheimer machen sich die Geschehnisse besonders bemerkbar, ist er doch der Meinung, nach Kriegsende endlich wieder über sein Leben selbst bestimmen zu können, was jedoch ein Irrtum ist. Dazu kommt noch ein persönlicher Schicksalsschlag, der seine Ansichten komplett durcheinanderwirbelt. Kein Wunder, dass er sich teilweise in der Folge anders verhält, wie man es von dem „alten“ Oppenheimer erwartet hätte und er an seine persönlichen Grenzen gelangt.

    Neben dem Schicksal der Oppenheimers habe ich natürlich darauf gebrannt zu erfahren, was aus Hilde, der engen Freundin der Oppenheimers, geworden ist, die einige Wochen zuvor wegen ihrer politischen Gesinnung verurteilt und ins Gefängnis gekommen ist. Niemand weiß, ob sie überhaupt noch lebt.

    Wie bereits in den Vorgängerbüchern überzeugt der Autor auch hier wieder mit akribischer Recherche der historische Begebenheiten und den vielen kleinen und großen Details, die das Buch enorm bereichern. Dadurch wird die Handlung noch greifbarer und lebendiger für den Leser und es sind Fakten, die in keinem Geschichtsunterricht vermittelt werden.

    Aber auch der Fall, an den Oppenheimer wie die Jungfrau zum Kinde kommt, ist wieder spannend erzählt, zumal es relativ harmlos beginnt, aber schlussendlich sehr weitreichende Folgen hat.

    Mich konnte der dritte Band ebenfalls wieder überzeugen und freue mich sehr, dass der Autor angekündigt hat, dass es noch mehrere Bücher um die Oppenheimers geben wird.

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    janein

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