Ein Martin-Bauer-Krimi: Tiefer denn die Hölle (eBook / ePub)

Kriminalroman

Jörg Reiter
Peter Gallert

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4.5Sterne
70 Kommentare
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Der zweite Fall für den Polizeiseelsorger Martin Bauer, der eigene Wege geht und alles riskiert


Polizeiseelsorger Martin Bauer ist auf alles vorbereitet, als er zu dem Einsatz in einem stillgelegten Bergwerk eilt. Dort wurde...

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  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    hennie, 09.04.2018

    Als Buch bewertet

    EIN MONSTER UND SEIN LEHRLING
    Wie schon den ersten Band „Glaube, Liebe, Tod“ vom Autorenduo Peter Gallert und Jörg Reiter las ich auch „Tiefer denn die Hölle“ mit Begeisterung. Der Krimi konnte mich wieder voll und ganz überzeugen.
    Mit dem sympathischen Martin Bauer, dem Polizeiseelsorger, schufen die beiden Schriftsteller eine sehr beeindruckende Romanfigur. Er ist äußerst ungewöhnlich in der Auffassung und Umsetzung seiner Arbeitsaufgabe. Bauer nutzt seinen scharfen Verstand, seinen evangelischen Glauben und seine oft zutreffende Intuition. Dabei kollidiert er sehr häufig mit der Polizeiarbeit, gelangt an und über die Grenzen seiner Zuständigkeit und bringt damit die Hauptkommissarin Verena Dohr oft in arge Bedrängnis. Sie, die schon genug andere Probleme, sowohl dienstlich als auch privat, beschäftigen. Ihr intriganter Kollege Guido Karman kann es gar nicht erwarten, dass sie irgendeinen Fehler macht. Schon lange ist er sich mit dem Polizeidirektor Lutz einig, dass mit ihr die falsche Person die Dienststelle leitet. Es wird kräftig an ihrem Stuhl gesägt.

    Der Fall, der dieses Mal zu lösen ist:
    In einem stillgelegten Bergwerk entdeckt man eine Leiche, die über und über mit Honig bedeckt ist. Bauer wird zu Hilfe gerufen, weil der diensthabende Polizeiseelsorger Monsignore Rüdiger Vaals in der Tiefe des Schachtes einen Herzinfarkt erlitten hat. Welchem Schrecken verdankte er diesen? Hatte er den Mann erkannt?
    Obwohl es mit seiner Ehe immer noch nicht zum besten steht und seine Frau Sarah hochschwanger ist, kann er es nicht lassen. Er muss ermitteln und durch seine unkonventielle, einfühlsame Vorgehensweise kommt er zu Erfolgen, die ihn durchaus auch an seine Grenzen bringen. Er bringt sich in große Gefahr...

    Die beiden Autoren erzeugen eine Spannung, die einem die Luft anhälten läßt. Durch die besonderen Charaktere, durch ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen wird es noch aufgeheizt. Konflikte sind vorprogrammiert und wurden hervorragend für den Leser nachvollziehbar ausgearbeitet. Ich empfand es so geschrieben als wäre ich mittendrin. Situationen, Empfindungen, Gerüche! Total realistisch! Kein Wunder eigentlich, denn die Autoren schreiben auch Drehbücher zusammen. Einige Bilder hatte ich jedenfalls lange im Kopf.
    Dieser Krimi verfügt über eine kreative Dramaturgie. Als Beispiele möchte ich die Briefe des Kindes an seine tote Mutter nennen und die Einarbeitung von Bibelzitaten im Geschehen. Technische Details wie schon im ersten Teil werden angesprochen und erklärt. Tatorte sind stillgelegte Zechen im Ruhrgebiet. So konnte ich mich z. B. schlau machen, was unter einer Dahlbuschbombe zu verstehen ist. Also besitzt der Krimi auch durchaus einen bildenden Faktor.

    Fazit:
    Ein Krimi, der nicht in erster Linie durch ausgefeilte Dialoge besticht! Was mir wieder auffiel sind die lebensechten Personen mit ihren alltäglichen Problemen. Keine Superhelden! Sehr nah an der Realität.Die Story machte mich betroffen, weil die grausigen Taten nicht eher gestoppt wurden. Es gibt das Beichtgeheimnis! Muss daran auch heute noch unter allen Umständen festgehalten werden? Für mich unbegreiflich!

    Der zweite Fall von Gallert und Reiter ein Krimi der Extraklasse. Ich vergebe meine Lese- und Kaufempfehlung sowie die Höchstbewertung.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Diana E., 26.04.2018

    Als Buch bewertet

    Gallert/Reiter – Tiefer denn die Hölle

    Die Polizistin Verena Dohr steht bei ihrem Chef auf der Abschlussliste, der Kollege Karman sägt an ihrem Stuhl und ihr Lebensgefährte befindet sich im Drogenentzug. Als dann auch noch in einem Bergwerk eine Leiche gefunden wird, skuril zur Schau gestellt, und der Polizeiseelsorger Vaals einen Herzinfarkt direkt neben der Leiche bekommt, scheint das Chaos perfekt.
    Während Verena sich der Morde annimmt hat der Polizeiseelsorger Martin Bauer aus Duisburg ein anderes Ziel: der totkranke Vaals bittet ihn um Hilfe. Eine Begebenheit vor 15 Jahren macht dem katholischen Geistlichen zu schaffen.
    Seine Ermittlungen führen ihn zu einem sterbenden Handelsvertreter, der in einem Hospitz seine letzten Tage verbringt. Obwohl Bauer eigentlich mehr Zeit mit seiner schwangeren Frau und seiner Tochter verbringen sollte, kann er die Ermittlungen nicht aufgeben, schließlich geht es um den Seelenfrieden seines Freundes, doch je weiter er ermittelt, desto gefährlicher wird es für ihn.

    Das Autoren-Duo Jörg Reiter und Peter Gallert haben mich schon mit ihrem ersten Krimi absolut begeistern können und ich finde „Tiefer denn die Hölle“ sogar noch einen Touch besser.
    Der Schreibstil ist modern, locker und flüssig, die Story wird schnell zu einem Pageturner, weil sie spannend und mitreißend ist. Einmal angefangen, wollte ich das Buch gar nicht zur Seite legen.
    Besonders gut gefällt mir, dass der religiöse Anteil der Geschichte gut mit der Crime und Action harmonieren, sodass die Handlung kurzweilig und temporeich bleibt.

    Der Krimi spielt hauptsächlich in Duisburg und Umgebung, also direkt um mich herum, und ich kann nur betonen, wie toll die Autoren das Flair der verschiedenen Städte eingefangen haben. Schade finde ich, dass das Cover eher typisch landschaftlich für einen Krimi ist, hier hätte ich gut gefunden, vielleicht ein Bergwerk abzulichten, so wie es im ersten Band die Rheinbrücke gewesen ist.
    Die Stimmung des Buches ist ebenfalls gut eingefangen. In der Tiefe der Zechen bekommt man schon beim lesen Beklemmungen und generell sind die Schauplätze detailliert und bildhaft beschrieben.

    Die bekannten Charaktere werden weiter ausgearbeitet und auch die neuen Figuren wirken lebendig und facettenreich, sodass man sich gut auf die Geschichte einlassen kann.
    Verena Dohr war in diesem Band nicht ganz so sympathisch, was aber vor allem an den Problemen liegt, mit denen sie sich rumärgern muß. Dennoch ist sie eine toughe Ermittlerin, ausgefuchst und intelligent.
    Auch Martin Bauer wirkt in diesem Band deutlich distanzierter, denn obwohl es ihm verboten ist, zu ermitteln, setzt er sich immer wieder über die Regeln hinweg. Und nicht nur das, seine schwangere Frau und seine Tochter versetzt er ebenfalls desöfteren.
    Die Grundstimmung des Buches ist eher beklemmend und erdrückend, aber so fesselnd, dass man unbedingt wissen will wie es weiter geht.
    Ich bin auf jeden Fall wieder begeistert!

    Fazit: kurzweiliger, temporeicher aber auch beklemmender Krimi. 5 Sterne.

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    janein
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