Floras Küche: Die kleine Sommerküche am Meer (eBook / ePub)

Roman

Jenny Colgan

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Vom quirligen London zur entlegenen Insel Mure? Nein – nur widerwillig kehrt die junge Flora in ihre schottische Heimat zurück. Weder die unberührte Landschaft noch das glitzernde Meer können sie aufmuntern, während sie ihren geschwächten Vater...

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  • 4 Sterne

    5 von 8 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    schafswolke, 09.09.2018

    Als eBook bewertet

    Eine schöne Geschichte vor rauer Kulisse

    Als Flora beruflich auf die Insel Mure soll, sträubt sich alles in ihr dagegen, denn sie wollte nie wieder zurück nach Hause. Kaum zu Hause angekommen, hat sie das Gefühl, dass die Zeit stehen geblieben ist. Zum Glück ist ihr Aufenthalt nur zeitlich begrenzt, denn sie will nur eins - ganz schnell zurück nach London!

    "Die kleine Sommerküche am Meer" ist ein eher unaufgeregter Roman, der mich aber durch seine ruhige und beschauliche Erzählweise bezaubert hat.
    Flora hat sich langsam in mein Herz geschlichen. Sie ist ohne es zu wissen, auf der Suche nach sich selbst und hat keine Ahnung, wo sie eigentlich genau steht. Sie entdeckt ihre Leidenschaft fürs Kochen und Backen, diese Szenen werden schön beschrieben und strahlen für mich so etwas wie Ruhe aus. Die Landschaft ist rau, wird aber wunderschön beschrieben.
    Auch die Figuren haben sich der Landschaft angepasst, aber unter einen harten Schale steckt ja oft ein weicher Kern.

    Für mich war das Buch, wie ein kleiner Urlaub und ich würde sehr gerne wieder auf die Insel Mure reisen, bis dahin gibt es von mir 4 Sterne.

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    janein
  • 2 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 11.07.2018

    Als eBook bewertet

    Wer tauscht schon gerne das quirlige Leben in London gegen eine schottische Insel aus ? Flora sträubt sich, wieder in ihre schottische Heimat zurückzukehren, doch was soll sie machen ? Ihr Vater braucht ihre Hilfe und so sieht sie sich in ihrer Pflicht.
    Als sie dann ein altes Kochbuch ihrer verstorbenen Mutter entdeckt, entflammt Floras Leidenschaft und sie probiert nach und nach alle Rezepte aus. Und dann passiert etwas mit Flora, dass sie so nicht für möglich gehalten hätte - sie öffnet sich und ist bereit für einen neuen Anfang...

    Ich habe mich mal wieder vom Cover zum Lesen eines Buches verführen lassen und habe irritiert auf den Klappentext und dann wieder auf das Cover geschaut. Die Geschichte spielt in Schottland, wo sicherlich keine Zitronen wachsen - die findet man eher am Gardasee, oder in anderen südlichen Gefilden. Im Verlauf der Geschichte erfahre ich dann so viel mehr über Schottland und seine lokalen Köstlichekiten, sodass hier doch ein passenedneres Titelbild hätte gefunden werden können, das weniger irreführend ist.

    Aus der anfänglichen Sympathie für Flora ist nach und nach eher eine Abneigung entstanden, denn ihre Art hat doch etwas nervendes an sich und das stört mich dann doch sehr beim Lesen.
    Ich habe bereits die Bäckerei-Serie der Autorin gelesen und war wenig begeistert. Also dachte ich , gib ihr eine neue Chance - doch auch hier finden die Autorin, ihre Protagonisten und ich nicht wirklich zusammen. Lediglich der Inselcharme von Mure und die tollen Landschaftsbeschreibungen versöhnen mich ein bisschen mit dem buch - aber das ist mir zu wenig.
    Zwar liest sich die Geschichte gut und flüssig, aber die Handlung, Dialoge und die Strukturierung der Geschichte verliert sich in meine Augen in Nichtigkeiten und das macht den Roman für mich zu einer Lektüre, die ich schnell mal quer gelesen habe. Leider spart Colgan auch nicht mit Klischees und so habe ich recht schnell die Lust an diesem Roman verloren. Auf weitere Gescichtender Autorin werde ich in Zukunft verzichten...

    Trotzdem bedanke ich mich herzlich beim Verlag, der mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei über NetGalley zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

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    janein
  • 4 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Daniela G., 08.08.2018

    Als Buch bewertet

    eine interessante Familiengeschichte

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    janein
  • 4 Sterne

    RoRezepte, 12.01.2019

    Als Buch bewertet

    Flora hat Mure verlassen, wollte nie mehr zurückkehren, nachdem ihre Mutter Annie nach schwerer Krankheit verstorben war. Doch ein neuer Auftrag eines lukrativen Mandanten zwingt sie zu einer Reise auf ihre Heimatinsel. Die Insel wird wunderschön beschrieben, nur sind die Inselbewohner gar nicht so erfreut Flora wiederzusehen und bestrafen sie mit Abweisung. Aber auch ihrem Vater und den Brüder geht es nicht gut – seit 2 Jahren ist keine Frau mehr im Haus, die sich um die 4 Männer kümmert.

    Nach einigen Tagen hat Flora die Nase voll, putzt die Wohnung und beginnt nach anfänglichen Missgeschicken wieder selbst zu Kochen.

    „Wie konnte es nur sein, dass sie das vergessen hatte? Aber es stimmte schon, Flora hatte die Mahlzeiten zu Hause nie als geplantes Menü wahrgenommen. Ihre Mutter kochte eben einfach; das war für sie genauso natürlich wie das Atmen. Wenn die Jungen vom Feld oder aus der Schule kamen, stand jeden Tag pünktlich um fünf das Abendessen auf dem Tisch. Danach gab es dann Apfelkuchen, riesige Stücke, natürlich mit einem Klacks Sahne hier vom Hof, die sie in einem angeschlagenen weißen Krug mit blauen Kühen rund um den Rand servierte. […] Flora dachte an dicke Scheiben Braten und köstliche Kartoffeln zurück, an Pudding und Wackelpeter, aber vor allem an Kuchen. Als kleines Kind hatte sie ihrer Mutter oft geholfen, neben ihr gesessen und jeden Handgriff ganz genau beobachtet. Besonderes Talent hatte sie fürs Löffel-Ablecken, aber sie war auch nicht schlecht darin, zu kneten und zu mixen oder ihrer Mutter Zutaten anzureichen. Als sie älter wurde und für Prüfungen lernen musste, arbeitete sie weiterhin im Rhythmus des hölzernen Löffels und des Nudelholzes ihrer Mutter.“

    Den Fall, welcher Joels Anwaltsfirma für Colton Rogers übernommen hatte, gestaltete sich schwieriger als gedacht: Um den Fall zu gewinnen, brauchen sie die Unterstützung aller Bewohnern von Mure, welche dem reichen Colton Rogers nicht gut gestimmt sind. Aber das soll nun Flora übernehmen, welche doch ein Muremädchen ist… Ideen werden geschmiedet, eine Party geplant und die kleine Sommerküche am Meer entsteht.

    „Colton lief rot an, als Iona mit einem frischen Blech von Annies glasierten Milchbrötchen hereinplatzte. Flora fand es unglaublich zu sehen, wie all die Köstlichkeiten ihrer Mutter wieder zum Leben erwachten und wie sich die Menschen daran erfreuten. Als ihre Mum gestorben war, war es ihr so vorgekommen, als hätte sie eine große Leere hinterlassen. Und nun hatten sie Annies Gebäck wieder vor sich. Flora hatte eigentlich gedacht, dass dessen Anblick sie traurig machen würde, doch in Wirklichkeit traf genau das Gegenteil zu.“

    Eine turbulente Zeit steht den Protagonisten bevor. Die kleine Sommerküche am Meer, bringt neben wunderschönen Landschaftsbeschreibungen auch eine, für mich, abwechslungsreiche Handlung mit. Die Sprache ist einfach, flüssig und wirklich gut zu lesen. Kulinarisch gesehen: ein Roman mit vielen Inspirationen und dem Wunsch, Annies Café einmal selbst zu besuchen. Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz: während sich ein überraschendes Paar schnell findet, steht Flora zwischen zwei Stühlen. Allerdings muss ich für das „schnell fertig geschriebene“ Ende einen Abzug geben.

    Die kleine Sommerküche am Meer ist ein super leichter, interessanter und kulinarischer Roman, welche nicht zwingend im Sommer gelesen werden muss. Leseempfehlung von mir 🙂

    Die Rezepte aus Die kleine Sommerküche am Meer findet ihr unter www.rorezepte.com & https://rorezepte.com/die-kleine-sommerkueche-am-meer-jenny-colgan/

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    janein
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