Gracia & Anschar: Das gläserne Tor (eBook / ePub)

Roman

Sabine Wassermann

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Das Tor in eine phantastische Welt

Es geschehen seltsame Dinge am Ausgrabungsort des jungen Berliner Archäologen Friedrich. Nicht datierbare Schmuckstücke tauchen auf, und eines Nachts stößt seine Verlobte Gracia auf einen dunklen Fremden, der...

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  • 5 Sterne

    booklover2011, 17.09.2018

    Historischer Liebesroman mit fantastischen Elementen – großartiges Lesevergnügen

    Cover:
    Ein faszinierendes Cover, dass mit dem Wasser und dem Blau sehr gut zum Inhalt der Geschichte passt.

    Inhalt:
    Berlin, 1895:
    Grazia Zimmermann, Tochter aus gutbürgerlichem Hause, begleitet ihren Verlobten zu seinen archäologischen Ausgrabungen auf der Pfaueninsel. Alleine läuft sie am Ufer entlang, als sie unter Wasser ein Leuchten sieht. Als sie sich diesem nähert, wird sie von einem nackten Mann überrascht, der sie küsst und mit Wasser überschwemmt. Was sie noch nicht ahnt, er hat ihr die Gabe des Wassers gegeben, so dass sie Wasser aus ihren Händen fließen lassen kann. Als sie in den See fällt, ertrinkt sie nicht, sondern landet durch ein Portal mitten in der Wüste und in einer anderen Welt. Diese Welt ist von der Dürre bedroht aufgrund eines Fluchs und wo jetzt endlos die Wüste herrscht, war früher ein Meer.
    Bei den Wüstenmenschen trifft sie auf Anschar, der von diesen gefangen gehalten wird. Gemeinsam fliehen sie und so beginnt eine abenteuerliche Reise...

    Meinung:
    Der bildhafte und fesselnde Schreibstil liest sich leicht und flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Das Buch ist aus der dritten Erzähl-Perspektive von Grazia und Anschar geschrieben, so dass man ihre Gedanken und Gefühle hautnah miterleben kann.
    Die authentischen und sympathischen Charaktere sind mit ihren Stärken und Schwächen sowie Gefühlen sehr gut dargestellt und beschrieben worden, so dass ich nicht anders konnte, als mit ihnen mitzufühlen, mitzufiebern und mitzuleiden. Zudem entwickeln sie sich authentisch weiter, auch wenn es manchmal doch wieder Rückschläge gibt, doch das macht es für mich nur glaubhafter. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt worden, wobei mir der Meya, der Großkönig doch manchmal eher schwach und nicht wirklich herrschaftlich vorkam. Sehr gelungen sind die Beschreibungen der Orte, denn ich hatte alles sehr gut vor Augen und konnte förmlich die Hitze der Wüste fühlen und auch die Welt, in der Grazia landet, entstand vor meinen Augen.
    Eine sehr faszinierende, fesselnde und gefühlvolle Liebes- und Fantasygeschichte vor historischem Hintergrund. Die Welt in der Grazia landet erinnert an die Bronzezeit und so prallen zwei verschiedene Kulturen aufeinander. Die unterschiedlichen Sichtweisen sorgen natürlich für Verwirrung bei den Charakteren, aber für so manchen Lacher und Schmunzler beim Leser.
    Ich habe mit Grazia und Anschar mitgefiebert und habe sie sehr gerne auf ihrem Weg begleitet. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, und wenn dann nur weil mich der Schlaf übermannt hat, und habe in jeder freien Minute an die Charaktere gedacht und wie es weitergehen könnte.

    Da das Buch bereits vor einigen Jahren erschienen ist, gab es wohl einen Formatierungs- oder Übertragungsfehler, denn vor allem das u sollte häufig ein ü sein. Ich bewerte keine Rechtschreib- oder Tippfehler, denn hier hat es mein Lesevergnügen definitiv nicht eingeschränkt, da ich so von der Geschichte gefesselt war, aber ich möchte es anmerken. Gestört hat es mich nicht, denn die Wörter waren auch so für mich verständlich, aber trotzdem wäre es natürlich schön, wenn man da mal drüberschauen würde.

    Großartig, einfach nur großartig. Spannung, Abenteuer, Liebe und fantastische Elemente vor historischer Kulisse. Dieses Buch vereint so einiges in sich und hat mich wunderbar unterhalten. Ich kann es allen Lesern die historische Romane oder Bücher mit Fantasyelementen lieben nur wärmstens ans Herz legen. Mehr als wohlverdiente 5 von 5 Sternen.
     
    Fazit:
    Ein faszinierender und fesselnder Weltenaufbau vor historischer Kulisse, der mit Liebe, Spannung, Abenteuern und Fantasy-Elementen aufwartet. Ein echtes Highlight und ich kann es nur wärmstens ans Herz legen.

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    janein
  • 4 Sterne

    Gisela E., 06.09.2018

    Grazias Abenteuer in einer Parallelwelt

    Als Grazia ihren Verlobten zu seinen Ausgrabungen begleitet, wird sie von einem Licht unten im See und von einem nackten Mann überrascht, der aus dem See steigt. Kurze Zeit später sieht sie erneut die Lichter unten im See, und als sie hineinfällt, findet sie sich in einer ganz fremden Welt wieder, die von Wassernot geplagt ist. Sie trifft dort Anschar, mit dem sie aus der Gefangenschaft des Wüstenvolkes fliehen kann. Grazia entdeckt plötzlich eine magische Fähigkeit an sich, sie kann Wasser aus ihren Händen fließen lassen. Nun möchte Anschars Herrscher, dass sie Wasser produziert, um den verschwundenen Wassergott zu ersetzen. Anschar jedoch, der den Wassergott nicht zurückbringen konnte, muss zu einem anderen Herrn wechseln, der seine Persönlichkeit brechen möchte und zu seinen Sklaven äußerst hart ist. Doch da haben sich Anschar und Grazia schon ineinander verliebt… Gibt es eine Rückkehr für Grazia zu ihrer Familie? Gibt es eine Zukunft für sie und Anschar gemeinsam?

    Grazia ist ein Kind ihrer Zeit, sie lebt Ende des 19. Jahrhunderts in einer bürgerlichen Familie, hat bereits einen Verlobten, der sie allerdings ein bisschen wie ein Kind behandelt und ihrem ungezügelten Temperament eher Strenge entgegensetzen kann. Doch ihre Zukunft scheint tatsächlich schon fest zu stehen: Ehe, Kinder, Haushalt führen. Liebe steht dabei nicht auf dem Plan. Die lernt Grazia durch ihre Abenteuer in der Parallelwelt kennen. Von Situationskomik sind manche Szenen begleitet, in denen Grazia als wohlerzogene Tochter eher prüde daherkommt, entsprechend dem Zeitgeist ihrer Umgebung, während Anschars Welt eher freizügig ist. Doch Grazia lernt in dieser Welt eine ganz andere Seite an sich kennen, sie verändert sich. So ist die Frage gerechtfertigt, ob sie zu Hause je wieder in ihre alte Rolle hineinschlüpfen kann, so sehr sie auch von Sehnsucht nach ihrer Familie geplagt ist.

    Durch den durchdachten Entwurf der Parallelwelt wird der Gegensatz zwischen den beiden Welten sehr deutlich. Anschars Welt beschreibt die Autorin Sabine Wassermann mit vielen Details, die sehr gut aufeinander abgestimmt sind, so dass der Leser sich sehr schnell darin zurechtfinden kann. Etwas abgeschreckt hat mich Anschars Leben bei seinem neuen Herrn, der eindeutig als der Böse der Geschichte identifiziert werden kann. Doch die Schwarz-Weiß-Malerei, die damit einhergeht, hat mich nicht ganz überzeugen können, ich fand sie sehr überzogen. Wie kann ein Herrscher überzeugend für sein Volk sein, wenn sein Bruder an seiner Seite ihm an Cleverness und Bösartigkeit entgegensteht? So wirken in meinen Augen auch die handelnden Personen nicht immer authentisch.

    Abgesehen von diesen Kritikpunkten allerdings ist die Geschichte sehr gut aufgebaut, sehr gerne möchte ich wissen, wie es mit Grazia und Anschar weitergeht. Von mir gibt es für den Lesespaß vier von fünf Sternen sowie eine Leseempfehlung.

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    janein
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