Grannys kriminelle Zeitreise: Vier Morde und ein Weihnachtsbraten (eBook / PDF)

Kriminalroman

Angelika Godau

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Kaum hat Sabrina ihrem ahnungslosen Freund gebeichtet, dass sie neben zwei Kindern und zwei Katzen auch noch eine zeitreisende Ur-Ur-Großmutter besitzt, wird diese entführt. An ihrer Stelle sitzt nun Grannys Verlobter Heinrich im gemeinsamen...

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  • 5 Sterne

    Elke S., 06.11.2017

    Als Buch bewertet

    Zeitreisevergnügen der Extraklasse

    Angelika Godau ist mit ihrem spritzig, pointierten Schreibstil für mich ein Garant für gelungene Unterhaltung. Bereits „Granny, ein Mord und ich“ und „Granny und die Tote im Wald“ aus ihrer Feder sind für mich zudem richtige Lesehighlights und da reiht sich nun auch der dritte Teil ein.
    "Ich habe eines dieser raren Exemplare Mann ergattert,…“ heißt es nun bei Sabrina. Tierarzt Karsten liebt nicht nur sie abgöttisch, sondern auch ihre beiden Kids, ein echter Glücksgriff. Aber wird er auch Verständnis dafür haben, dass sie eine zeitreisende Ur-Ur Großmutter besitzt, die unverhofft im Schlafzimmer sitzen kann? Grannys Sohn ist krank und Sabrina bleibt nichts anderes übrig, als ihn einzuweihen. Klar, so ein Schwachsinn ist schwer zu glauben, als aber wenig später Heinrich, Grannys Verlobter auftaucht und völlig verzweifelt um Hilfe bittet, weil diese entführt wurde, und sich statt Sabrina eben Karsten zeigt, ist auch er überzeugt und dadurch mit im Boot. Wird es mit Hilfe aus der Zukunft gelingen, die Verbrechen im Detmold des Jahres 1897 zu lösen?

    Wie immer geht es in Detmold ungesetzlich zu und Heinrich hat zu ermitteln. Dieses Mal geht es darum, den Mann, der ein Attentat auf den Fürsten verübt hat, zu überführen. Zudem eine bis zur Unkenntlichkeit verbrannte Frauenleiche und ein im Schlossgraben treibender Entführer machen das Szenario vorerst komplett. Aus Sorge um Granny wendet sich Heinrich an Sabrina, hat seine Verlobte doch schon so oft Hilfe von ihr bekommen. Als Leser erfährt man in Berichten über die Ermittlungen in der Vergangenheit, erlebt die Besuche der beiden Zeitreisenden, begleitet Sabrina im Jetzt und wird mit dieser Mischung wunderbar unterhalten. Bei mir steht hier nicht die Krimispannung, wobei man wirklich rätseln kann und auch überrascht wird mit der Auflösung am Ende, im Vordergrund, es ist einfach das tolle Gesamtambiente, das mich so begeistert.

    Der pfiffige Schreibstil hat mich sofort in die Geschichte gezogen und ich war sofort wieder im Granny Fieber. Ich konnte unheimlich viel schmunzeln. Witzige Szenen, wenn Sabrinas Kids über den „Pippimann“ streiten, oder sie der Apothekerin erklärt, dass ihre Oma die Bunten mit den Noppen einfach am liebsten mag, haben mir teilweise sogar Lachtränen beschert. Spitze, pointierte Dialoge wie „Meine Verlobte hat mir schon des Öfteren erzählt, dass Sie eine, hm, deftige Ausdrucksweise pflegen, jetzt kann ich mit mir vorstellen, sie darunter versteht.“ – „Freut mich, wenn ich Ihnen behilflich sein konnte.“, machen das Lesen ebenfalls zum großen Vergnügen. Klasse sind auch die zahlreichen Missverständnisse, die sich aufgrund der Sprachunterschiede ergeben. So kann von Granny schon mal auf das Stichwort „cool“ als Antwort „eine Kuhle habe ich nicht gesehen“ oder ein „Psyche? So was habe ich nicht!“ kommen.

    Für mich war es ja ein Wiedersehen, mit alten, längst liebgewonnenen Charakteren. „Gottes Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen gerecht.“ Granny ist bibelfest, streng gläubig, ganz im Gegensatz zu Sabrina. So ist natürlich Sabrinas Verhalten auch immer wieder „despektierlich“ für sie, schließlich kann die Enkelin fluchen und „benutzt Worte, die einen Droschkenkutscher zum Erröten bringen würden“. Durch den Kontakt mit ihrer Ur-Ur-Enkelin ist Granny inzwischen für ihre Welt schon fast fortschrittlich zu bezeichnen, was gefährlich werden kann für sie. Die impulsive Sabrina hat so richtig Glück mit ihrem Konrad. Ich glaube fast, den hat sie sich selbst gebacken. Er ist super nett, witzig, nachsichtig, kann mit Sabrina, was nicht immer so einfach ist, und für ihre beiden Kids ist er mehr als nur „pädagogisch wertvoll“. Der könnte mir auch gefallen. Heinrich, den „Womanizer des 19. Jahrhunderts“, konnte ich meist gut verstehen. Er ist ein Mann seiner Zeit, der Granny über alles liebt und sie so, zumindest hinter der Haustür, mehr Rechte hat als alle anderen Frauen. Auch die Nebendarsteller sind originell gezeichnet, bei Deppes Töchterchen Fritzi angefangen, die verbotenerweise Heinrichs Schwester Karla liebt, bis hin zu Sabrinas Eltern, die extrem tierlieb sind und bei denen der arme, ehemalige Straßenhund an Weihnachten sogar frischen Braten bekommt.

    „Deine Umgebung weiß nichts von der Zukunft, weiß nicht, wie Frauen in hundert Jahren reden und denken. Wenn du es also heute tust, dann ist das sehr ungewöhnlich und erregt Anstoß“. Sehr gut gefällt mir an der Reihe auch, dass man viel darüber erfährt, wie die Menschen zu Grannys Zeit gelebt haben. Da gab es noch den Kuppelei Paragraphen, Homosexualität durfte auf keinen Fall ans Tageslicht kommen, völlig andere Brautmoden und eine Frau hatte eben nichts zu sagen, nicht zu denken und durfte sich stattdessen in ein Korsett quetschen. Ein Highlight hier war sicher Grannys Berlinbesuch, Dorfpomeranze in der Großstadt.

    Der dritte Zeitreisekrimi spielt in der Weihnachtszeit, was durch Weihnachtsmarktbesuche, Familienessen an Heilig Abend und Sylvesterfeiern spürbar deutlich ist. Hier gefallen mir vor allem auch die zahlreichen Seitenhiebe super gut. Nicht nur Granny ist entsetzt über das heutige Weihnachten, was oft zum Kaufmarathon ausartet oder die Tatsache, dass es ab August Schoko-Nikoläuse im Supermarkt gibt, sondern auch Sabrina und mir stößt auf, dass das mit Besinnlichkeit nur noch äußerst wenig zu tun hat.

    Alles in allem hat Angelika Godau wieder einmal ein gelungenes Gesamtpakt geschnürt, das ein perfektes Lesevergnügen mit Rätseln, Lachen, etwas über vergangene Zeiten erfahren und auch den einen oder anderen Denkanstoß bietet. Mit einnehmend liebenswürdigen und originellen Charakteren bin ich nur allzu gern auf Zeitreise gegangen und ich will schwer hoffen, dass es , entgegen der Ankündigung, dass es sich um eine Trilogie handeln soll, noch unzählige weitere Fälle geben wird.

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    janein
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