Heute keine Schüsse (eBook / ePub)

Berlin in der Weimarer Republik
 
 
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Walter Schachtschneider beschreibt das Berlin der Weimarer Republik in einem Tagebuch.

Die Arbeit in einer Galerie bringt Walter in engen Kontakt mit der schillernden Kultur- und Künstlerszene Berlins. Durch die Freundschaft zu dem Kommunisten Fritz...
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Walter Schachtschneider beschreibt das Berlin der Weimarer Republik in einem Tagebuch.

Die Arbeit in einer Galerie bringt Walter in engen Kontakt mit der schillernden Kultur- und Künstlerszene Berlins. Durch die Freundschaft zu dem Kommunisten Fritz...

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Kommentare zu "Heute keine Schüsse"

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  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Vampir989, 27.06.2018

    Klapptext:


    Walter Schachtschneider beschreibt das Berlin der Weimarer Republik in einem Tagebuch.
    Die Arbeit in einer Galerie bringt Walter in engen Kontakt mit der schillernden Kultur- und Künstlerszene Berlins. Durch die Freundschaft zu dem Kommunisten Fritz lernt er auch das Elend in den Mietskasernen und Hinterhöfen der Arbeiter kennen.
    Walter fühlt sich ohnmächtig angesichts der drängenden Probleme. Innerlich zerrissen im Für und Wider der möglichen Lösungen flüchtet er in die Rolle des distanzierten Beobachters. Sein Nicht-Handeln führt jedoch zum Konflikt.



    Walters fiktive Geschichte ist in den historischen Kontext der damaligen Zeit eingebunden. Eine spannende Reise von der Gründung der Republik, zu ihren politischen und sozialen Krisen, ihrer Blütezeit in den zwanziger Jahren bis zum Untergang der Demokratie im totalitären Regime des Nationalsozialismus.

    Da ich sehr geschichts interessiert bin,hatte ich natürlich große Erwartungen an dieses Buch.Und ich wurde nicht enttäuscht.Die Autorin hat es geschafft mich mit dieser Lektüre in den Bann zu ziehen.
    Sie entführte mich in die Zeit der Weimarer Republik nach Berlin.Dort lernte ich Walter Schachtschneider und seine Familie kennen.
    Das Buch ist in Tagebuchform geschrieben.Der Schreibstil ist leicht und füssig.Ich bin mit dem Lesen sehr gut voran gekommen.Ich wollte das Buch kaum noch aus den Händen legen.
    Walter Schachtschneider berichtete mir von den vielen Ereignissen die in der Zeit der Weimarer Republik geschehen sind.Er lies mich an seinen Gedanken,Gefühlen und Emotionen teilhaben.
    Durch die sehr fesselnde und packende Erzählweise wurde ich förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Die Autorin hat es geschafft historische Ereignisse mit fiktiven Dingen zu verweben.Gerade diese Mischung hat für mich diese Lektüre so lesenswert gemacht.Durch die guten Recherchen der von Brigitte Krächan habe ich viele Informationen und Wissenswertes über die Zeit der Weimarer Republik erhalten.Einiges aus dieser Zeit war mir noch völlig unbekannt.Berühmte Persönlichkeiten,Dichter ,Schriftsteller und Künstler wurden mir nahe gelegt.Die Autorin beschreibt alles sehr interessant und ich es hat mich einfach fasziniert und begeistert die Höhen und Tiefen dieser Zeit mit zu erleben.Die technische Entwicklung,die gesellschaftliche Veränderung und die politische und soziale Umgestaltung.
    Der Autorin ist hier wirklich ein hervorragendes und geniales Meisterwerk gelungen.
    Auch das Cover ist sehr gut gewählt und passt perfekt zu diesem Buch.Schon beim Anblick verspürte ich Lust zum Lesen.
    Ich danke Brigitte Krächan für die wahnsinnig interessanten Lesemomente und vergebe glatte 5 Sterne.

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Siglinde H., 11.07.2018

    Geschichte in unterhaltsamer und verständlicher Form
    Das Buch schildert die Ereignisse im Zeitraum vom Sommer 1914 bis mitte November 1933. Der Chronist Walter Schachtschneider berichtet in Tagebucheintragungen über sein Leben als Soldat im 1. Weltkrieg und die täglichen Ereignisse in Berlin, wo er nach einer Kriegsverletzung in einer Kunstgalerie tätig ist. Wir erleben mit ihm die Schrecken des Krieges, die chaotischen Verhältnisse nach Ende des Krieges, den schweren Start der Weimarer Republik so wie deren Niedergang im Gleichschritt mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten.
    Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Dadurch, dass Walter historische Geschehnisse mit seinen persönlichen Erfahrungen und Ereignissen in seiner Familie verknüpft, werden geschichtliche Fakten mit Leben erfüllt. Beispielhaft sind seine Erlebnisse im Schützengraben, die nicht nur die Zahl der Toten nennen, sondern dem Grauen ein Gesicht geben. Genauso lebendig sind die Bilder, die das allmähliche Infiltrieren des Alltags durch die NSDAP zeigen und gleichzeitig das langsame Sterben der Weimarer Republik verdeutlichen. Unfassbar für mich die Gewalt, die in den Nachkriegsjahren auf Berlins Straßen zuhause war, weil sich die unterschiedlichen politischen Gruppierungen in Straßenkämpfen verstrickt haben, anstatt demokratische Lösungen zu suchen. Für mich waren die Erwähnungen gesellschaftlicher und kultureller Ereignisse eine zusätzliche besondere Freude wie die Geschichte vom „Eisernen Gustav“ oder die Aufführung des Kinofilms „“ Die Biene Maja “. Positiv fand ich auch, dass Walter in seiner Rolle als Chronist zwar die Ereignisse in meist knappen Schlaglichtern schildert und erwähnt welche Auswirkungen sie auf ihn und seine Familie haben, aber er gibt vordergründig kein Werturteil ab, so dass man sich sein eigenes Urteil bilden kann. Für mich ein unterhaltsames und informatives Buch, das so wohl vergnügliche Lesestunden bereitet, aber auch zum Nachdenken anregt. Bitte mehr davon !

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    janein
  • 5 Sterne

    1 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    SiWel, 26.06.2018

    Da in unserer Familie ständig über Politik und die guten alten Zeiten diskutiert wird, ist mir das Buch schon wegen seines Covers sofort aufgefallen.Es ist ein altes Foto einer Kunstausstellung, eine Strasse in Berlin auf dem Soldaten mit Gewehren stehen und eines mit alten Wahlplakaten zu sehen, ausserdem noch zwei Damen im Stil der zwanziger Jahre. Der Titel Heute keine Schüsse. Berlin in der Weimarer Republik 1917 - 1933.
    Ein eher schwieriges und langweiliges Thema für mich. Bis jetzt. Hier wurde ich dann schnell eines besseren belehrt.
    Der Autorin Brigitte Krächan gelingt hier ein wirklich guter Spagat zwischen historischen sowie fiktiven Geschehnissen. Interessant in Szene gesetzt durch ihren Chronisten Walter Schachtmeister, der hier im Tagebuchstil in seiner Rolle als distanzierter Beobachter durch die Jahre führt. Ein Tagebuch zahlreicher politischer und sozialer Krisen, aufgefüllt mit Informationen über bekannte Dichter,Künstler, Filmstars sowie vielen neuen technischen Durchbrüchen. Vieles davon war mir so noch nicht bekannt und hat mich wirklich überrascht. Einige Male habe ich das Buch sogar zur Seite gelegt um im Netz noch zusätzliche Informationen zu erhalten.
    Brigitte Krächan hat sich wirklich viel Mühe gemacht den Leser optimal, vor allem interessant gestaltet zu informieren.
    Was mich allerdings noch länger beschäftigen wird ist, das ich erschreckender Weise einiges an Parallelen zu unserer jetzigen Zeit erkennen kann. Ich beende meine Rezi mit einem Zitat aus dem Klappentext "Ich habe mich oft gefragt, was wir aus der Geschichte gelernt haben und ob es uns gelingen wird, das Gelernte auch anzuwenden."

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    janein

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