Iron Flowers: Iron Flowers – Die Rebellinnen (eBook / ePub)

Tracy Banghart

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Sie haben keine Rechte.
Sie mussten ihre Träume aufgeben.
Doch sie kämpfen eisern für Freiheit
und Liebe.

Sie sind Schwestern, könnten unterschiedlicher nicht sein und sind dennoch unzertrennlich. Nomi ist wild und unerschrocken,...

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  • 5 Sterne

    5 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sandra8811, 05.05.2018

    Als Buch bewertet

    Wie kam ich zu dem Buch?
    Ich habe mich aufgrund der Leseprobe in das Buch verliebt und musste es einfach kaufen, nachdem meine Bewerbung in einer Leserunde erfolglos war.
    Cover:
    Das Cover sticht sehr heraus. Die Gold-Elemente reflektieren in der Print-Ausgabe ganz wunderbar. Es wirkt durch den Gold-Blumen-Print sehr prächtig aber auch verspielt. Das Mädchen hinter dem Gold-Muster besitzt einen abwartenden (irgendwie auch skeptischen) Blick. Das braune Auge mit dem Gold-Touch wirkt besonders.
    Inhalt:
    Alle 3 Jahre wählt der Regent 3 Mädchen aus, die seine Graces werden durfte. Dieses Mal war es anders, der Thronfolger Malachi durfte nun seine ersten 3 Graces auswählen. Die wunderschöne Serina lies sich auch aufstellen. In Begleitung ihrer Schwester Nomi, die als ihre Dienerin fungieren würde, wartete sie gespannt auf die Wahl des Thronfolgers. Die Schwestern durften zwar in den Palast einziehen, es lief nur schnell anders als erwartet & ein Albtraum beginnt…
    Meine Meinung:
    Bereits die Leseprobe war mir viel zu kurz. Ich habe bereits ab Seite 1 begonnen, das Buch zu verschlingen. Vor allem zu Beginn des Buches wirkte alles ein wenig „Tribute von Panem“-like. Dieses Buch dreht sich rein um die Unterdrückung der Frau und die wenigen Rechte von ihnen. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere, nämlich Nomi und ihre Schwester Serina kämpfen gegen die Unterdrückung an, jede auf ihre Weise. Da es sich um das erste Buch eines Mehrteilers handelt, endete dieses Buch leider mit einem fiesen Cliffhanger…
    Serina wurde ja von klein auf darauf "trainiert" eine Grace zu werden. Daher ist sie gehorsam, mit der Etikette betraut und dem System ergeben. Ihre Schwester Nomi ist das glatte Gegenteil: Sie ist rebellisch, frech und nimmt kein Blatt vor den Mund. Sie möchte für die Gleichberechtigung von Mann und Frau kämpfen, wirkt jedoch teilweise etwas unsicher. Die Loyalität von Serina zu Nomi (und umgekehrt) ist einfach der Wahnsinn. Hier bin ich allerdings gespannt, wie es sich in den nächsten Teilen verhalten wird. Bei Schwestern entwickelten sich zu starken Persönlichkeiten, Serina mehr als Nomi. Beide sind mir sehr ans Herz gewachsen und ich fieberte total mit ihnen mit.
    Schreibstil:
    Durch die bildlichen Beschreibungen konnte ich gut in das Buch eintauchen. Man merkte genau, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, da die Seiten gerade so verflogen. Das Buch ist sehr einfach geschrieben, es tat aber meiner Spannung und meinem Lesevergnügen keinen Abbruch. Besonders die Verzierungen der Kapitel-Anfangsseiten finde ich sehr hübsch und passend zum Cover.
    Persönliche Gesamtbewertung:
    Ich war ja bereits bei der Leseprobe absolut begeistert von diesem Buch. Diese Stimmung hat sich bis zum Schluss durchgezogen. Der Cliffhanger am Ende des Buches und die lange Wartezeit auf den zweiten Teil (erscheint laut aktueller FB-Info von FJB im März 2019) lässt mich vor Spannung fast platzen… Ich bin sehr gespannt wie es weiter geht und freue mich, wieder mit Nomi und Serina um die Rechte der Frauen zu kämpfen! Dieses Buch ist meines Erachtens etwas ganz Besonderes und ich bin froh, darauf gestoßen zu sein. Ich merke mir nun März 2019 in meinem Kalender vor und kann es kaum abwarten. Ich kann das Buch empfehlen!

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    janein
  • 5 Sterne

    7 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Anja H., 23.04.2018

    Als Buch bewertet

    Zwei Schwestern gegen die Unterdrückung

    In einer Welt, in der Frauen keine Rechte haben, sehen sich die Schwestern Serina und Nomi zwei verschiedenen Schicksalen gegenüber: eines im Palast, das andere im Gefängnis.
    Serina wurde ihr Leben lang dahingehen unterrichtet eine Grace zu werden. Eine Frau die dem Thronfolger zuteil ist, ihm unterwürfig und das perfekte Ebenbild einer anmutigen (und unterdrückten) Frau, deren Aufgabe es ist, dem Thronfolger zu dienen. Doch als ihre jüngere rebellische Schwester Nomi dem Thronfolger begegnet, passiert etwas, womit keiner gerechnet hat.
    Beide landen in einem Leben, das keine je so wollte. Serina nimmt eine Schuld auf sich, um Nomi zu schützen. Nomi kämpft derweil damit, ihrer Rolle als Grace gerecht zu werden, um Serina helfen kann. Doch das Leben beider Schwestern ist in Gefahr…

    Als ich angefangen habe, „Iron Flowers“ zu lesen, fühlte ich mich zunächst an Selection erinnert. Vielleicht mag es auch die eine oder andere parallele geben, dennoch ist das hier eine völlige eigenständige Geschichte, die ganz eigenen Ideen und Handlungen folgt. Als kurze Zeit später Serina im Gefängnis landet, musste ich bei den Ereignissen dort unweigerlich an Panem denken. Die Kämpfe dort ums Überleben sind heftig, und dienen auch einem meiner Meinung nach perversem Publikum als Unterhaltung, aber das war es auch schon an Ähnlichkeit. Wer also will, findet die eine oder andere Parallele zu den beiden genannten Werken. Trotzdem entwickelt sich das Buch und die Charaktere in sehr eigenen Bahnen. Also man darf jetzt kein Selction in Tribute von Panem verpackt erwarten. Das ist auch gut so.
    Serina und Nomi sind als Charaktere relativ klar gezeichnet, aber durch ihre Schicksale bemerkt man auch, dass sie sich entwickeln und versuchen an ihren unterschiedlichen Aufgaben zu wachsen. Den Thronfolger Malachi und seinen Bruder Ava finde ich sehr gelungen. Zunächst hat man ein ziemlich (voreingenommenen) Bild von ihnen, aber für mich blieben die beiden Brüder bis zum Schluss recht undurchschaubar in ihren Handlungen und Absichten, was die Geschichte spannend macht. Ansonsten gibt es noch weitere Nebencharaktere über die man das nötigste erfährt, aber nicht mit unnötigen Details aufgehalten wird. Interessant fand ich hier vor allem den Wärter Val und die Grace Maris, über deren Hintergrund man viel erfährt. Das tut der Geschichte gut und gibt der Welt mehr Hintergrundwissen. Nichtsdestotrotz hatte ich beim Lesen nicht das Gefühl, dass man mit belanglosen Informationen zugeworfen wird, sondern dass sich die Handlung einem ganz klaren roten Faden folgt.
    Der Sprachstil von Tracy Banghart ist sehr angenehm und die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Spannung ist im Grunde stets vorhanden, sodass ich mich beim Lesen nur immer schwer vom Text trennen konnte. Die Kapitel sind abwechselnd aus Sicht von Serina und Nomi geschildert und an sich nicht sehr lang. Man fliegt im Grunde nur so durch das Buch.

    Rundum ein sehr toller und spannender Jugendroman sowie ein gelungener Auftakt der Reihe. Ein wunderbarer Sprachstil und interessante Charaktere machen dieses Buch für mich zu etwas ganz Besonderem. Fans von Selection und/oder Panem könnten hier voll auf ihre Kosten kommen, auch wenn dieses Werk etwas sehr Eigenständiges bildet. Ein zweiter Teil soll im Herbst 2019 folgen, den ich sehr sicher dann auch lesen werde.

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    janein
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