Konrad von Kamm: Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall, Antonia Günder-Freytag

Konrad von Kamm: Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall (eBook / ePub)

Antonia Günder-Freytag

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Kalte Berechnung oder lodernder Hass? Leben ist zerbrechlich – Liebe überdauert alles Ein Doppelmord in Großhadern erschüttert die Nachbarschaft. Die befreundeten Nachbarinnen der Doppelhaushälfte am Taubenschlag wurden kaltblütig erschossen. Die...

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Kommentare zu "Konrad von Kamm: Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall"

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  • 5 Sterne

    mabuerele, 10.06.2018

    Als eBook bewertet

    „...Wahrscheinlich suchte noch jemand verzweifelt nach der Taste, wo er den Daumen nach oben setzen konnte, wenn er am Fenster gegenüber einen Mord beobachtete...“

    Nach einer italienischen Nacht werden in einem Doppelhaus zwei Frauen erschossen. Der Fall landet bei Ilga und Ralf. Letzterer ist aber zur Zeit überhaupt nicht auf der Höhe.
    Im Team wird Konrad von Kamm schmerzhaft vermisst. Nachdem er in letzten Fall und damit im Vorgängerband von seinem Schwiegervater niedergestochen wurde, kamen zwei Schlaganfälle hinzu. Nun erholt er sich bei seinem Onkel Franz auf dem Gut. Dort hat er auch ein altes Hobby wieder in Angriff genommen. Doch seine linke Hand will noch nicht so, wie sie soll.
    Die Autorin hat einen fesselnden Krimi geschrieben, der mich auf eine Reihe alter Bekannter treffen lässt.
    Der Schriftstil ist wie gewohnt ausgewogen. Konrad hat trotz allem seinen trockenen Humor nicht verloren, wie das Eingangszitat zeigt. Auch die Gespräche mit seiner Mutter sind nach wie vor amüsant. An Schlagfertigkeit nehmen sich beide nichts. Konrad fast das gekonnt zusammen:

    „...Er fragte sich erneut, wie es seine Mutter immer wieder schaffte, ihr Lob in Tadel zu packen, gab ihr allerdings im Stillen recht...“

    Ralf verlässt aus privaten Problemen von einen Tag auf den anderen das Team. Plötzlich muss Ilga lernen, die Gruppe zu leiten. Sehr schön wird sprachlich herausgearbeitet, dass dies für sie keine einfache Zeit ist. Es ist ein Unterschied, ob man Anweisungen erhält oder selbst geben muss. Auch die Koordination der Aufgabenn will gelernt sein. Einer allerdings nutzt auf seine eher stille Art die Chance, sich mit seinen Fähigkeiten zunehmend im Team einzubringen. Das ist Huber. Er gefällt mir auch deshalb, weil er von seinem Tun nicht viel Aufhebens macht, sondern seine Ideen mit Fleiß und Konsequenz einbringt..
    Der Fall erweist sich als schwierig, zumal sich Dr. Klever, einer der Ehemänner, eine Menge Feinde gemacht hat. Nachbarschaftliche Rücksichtnahme ist für ihn ein Fremdwort. Allerdings steht er selbst ebenfalls auf der Liste der möglichen Täter. Das ergibt sich aus den komplizierten Verflechtungen der Familien in dem Doppelhaus.
    Konrads Ratschlag ist nicht nur des Nachdenkens wert, er zeugt auch von den sprachlichen Fähigkeiten der Autorin beim Spiel mit Wörtern:

    „...Ein schwer aufzuklärender Mord im Familienkreis ist wie ein Dschungel. Es hilft nicht, blindlings mit der Machete ins Geäst zu schlagen. Man muss vorsichtig und mit Bedacht die einzelnen Blätter zur Seite schieben, Blatt für Blatt, bis man die Wahrheit vor sich liegen sieht....“

    Als Konrad anbietet zu helfen, und bekommt einen alten Fall auf das Auge gedrückt. Der wird für ihn ungeahnte Konsequenzen haben.
    Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Sie beantwortet die offen Frage des letzten Teils und gibt mehreren Protagonisten die Möglichkeit eines Neuanfangs.

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    janein
  • 5 Sterne

    Sandra S., 30.06.2018

    Als Buch bewertet

    Bei Hügeltreffen von Antonia Günder-Freytag handelt es sich um den 5. Fall für Konrad von Kamm.


    In einer Doppelhaushälfte, in Großhardern, werden zwei befreundete Nachbarinnen kaltblütig erschossen. Die Nachbarschaft reagiert unterschiedlich auf den Tod der zwei Frauen. Die Einen sind erleichtert, die Anderen entsetzt.
    Konrad von Kamm ist noch krank geschrieben und kämpft noch mit seinen eigenen Dämonen.
    Ilga, die den Fall übernommen hat, braucht dringend Unterstützung, Kann ihr Konrad helfen?

    Ich habe Band 4 und 5 gelesen und finde, dass jeder Band unabhängig voneinander gelesen werden kann.
    Die Szenen aus dem Privatleben der Ermittler sind sehr gut beschrieben und nehmen keinen Bezug auf die Vorgängerbände. Außer Konrad- in seinem Fall wird in Band 5 nochmals erwähnt, was mit ihm in Band 4 geschehen ist.
    Als Leser hat man nicht das Gefühl, dass man etwas verpasst hat.

    Der Fall ist neu und wird komplett gelöst. Sehr gefallen hat mir, dass das Thema " Wunsch nach Ruhe" behandelt wird.

    Ich konnte mich mit einzelnen Protagonisten sehr gut identifizieren- sie sprachen mir von der Seele.

    Der Schreibstil ist sehr gut. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Die Geschichte ist eine Mischung aus Krimi, lustigen und skurrilen Szenen, tollen Ermittlungsarbeiten und familiären Problemen.
    Durch die vielen Verdächtigen und Wendungen, konnte ich bis zum Schluss mitgerätselt, wer der Täter ist und welchen Grund er für seine Taten hatte.

    Ebenfalls sehr gefallen hat mir, dass die Kapitel, bzw. Abschnitte mit Ort und Zeitangabe, sowie mit Namen der Hauptperson, um die es sich in dem Abschnitt dreht , betitelt ist.
    So konnte ich mich gedanklich schon einmal auf den Erzählstrang einstellen.

    Ich empfehle dieses Buch auf jeden Fall weiter und hoffe, dass es mit Konrad und Co. noch weitergeht.

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    janein
  • 5 Sterne

    Kerstin B., 08.07.2018

    Als Buch bewertet

    Hier geht es wieder sehr mordlustig zu. Konrad und sein Team stehen vor vielen Rätseln und nicht nur einem Mordfall. Die erfahrenen Kriminalisten sind diesmal besonders gefordert und müssen das Letzte geben, um die Morde und einen Mordversuch aufzuklären. Der Leser erlebt viel Überraschendes und erfährt, dass bei einem Mord (oder auch mehreren) nicht immer nur Eifersucht und Habgier im Spiel sein müssen. Dazu genügt manchmal schon ein viel harmloseres und sinnloseres Motiv.

    Auch privat tut sich bei den Ermittlern einiges. Konrad entdeckt den Künstler in sich, während er auf Genesung von seinem letzen Abenteuer wartet und hofft.
    Ein sehr gelungener Krimi zum Abschluss der Konrad-von-Kamm- Reihe, vielleicht auch nur vor einer längeren Pause. Ich bin gespannt.

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    janein

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