Küsten Krimi: Nordfinsternis (eBook / ePub)

Küsten Krimi
 
 
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Eine dramatische Familientragödie -düster, packend, nervenaufreibend.

Ein dunkles Verbrechen an der Küste. Eine Familie, die schweigt. Und ein Mädchen, das vergisst. Bis Panikattacken Miriams Leben Jahrzehnte später außer Kontrolle bringen. Sie muss sich...
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Eine dramatische Familientragödie -düster, packend, nervenaufreibend.

Ein dunkles Verbrechen an der Küste. Eine Familie, die schweigt. Und ein Mädchen, das vergisst. Bis Panikattacken Miriams Leben Jahrzehnte später außer Kontrolle bringen. Sie muss sich...

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Kommentare zu "Küsten Krimi: Nordfinsternis"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Lesezeichenfee, 23.04.2019

    Als Buch bewertet

    Für Victoria Holt Fans

    Buchinhalt:
    Seit sie ihr Kind bekam, hat Miriam plötzlich Panikattacken. Dann stirbt ihre Tante und sie muss den Nachlass auflösen. Da kommen bruchstückartig Erinnerungen und sie merkt, dass etwas nicht so ist, wie sie immer gedacht hat.

    Fee`s Meinung:
    Cover:
    Das Cover gefällt mir sehr gut. Der Rückentext ist eigentlich auch gut, nur man begreift erst wenn man es gelesen hat, dass es eine Geschichte ist, wie von Victoria Holt. Zudem verwirrt das Wort Küstenkrimi. Es ist schon eine Geschichte die an der Küste spielt. Also für mich ist eh ganz Schleswig-Holstein an der Küste. Aber es ist irgendwie nicht wirklich ein Krimi, finde ich. Den Titel Nordfinsternis fand ich auch irreführend, denn da dachte ich erst mal an Skandinavien. Aber wenn man es so sieht, spielt es im Norden Deutschlands und es muss erst ans Licht kommen, dann passt es wieder.

    Die Geschichte/Schreibstil:
    Es gab dann auch Rückblenden und auch in Kursivschrift aktuelle Kommentare zu Miriams Tun. Man weiß nur nicht als Leser, wer das jetzt „gedacht“ hat.
    Ich hab mich echt schwer getan, in die Geschichte reinzufinden, weil ich was anderes erwartet hab. Sonst sind die Geschehnisse nicht schlecht geschrieben, aber ich hab mich halt immer gefragt, was hat das ganze mit einem Krimi zu tun? Eigentlich ist es spannend, aber nur, wenn man weiß, auf was man sich einlässt.

    Lokalkolorit:
    Es spielt zwar in Schleswig-Holstein, aber es hätte überall stattfinden können, fand ich jetzt so. Einige Orte werden genannt, ein Mal war Miriam auch in Kiel. Aber es hatte irgendwie keinen Wiedererkennungseffekt oder so.

    Charaktere:
    Also mein Lieblingscharakter war die Nachbarin der verstorbenen Tante. Frau Blotenberg. Vor allem ihr Dialekt, so Norddeutsch mit Ruhrpottslang hat mir sehr gut gefallen. Auch so fand ich sie total nett und sympathisch. Sie war nicht neugierig, hat viel mitbekommen, war aber keine Tratschtante. Das machte sie so liebenswert.

    Auch der Vater von Miriam, eingebettet in die Geschichte von Astrid Lindgren und dem roten Vogel und so, das gefiel mir sehr gut. Der Charakter war gut vorstellbar.

    Miriam, ihr Mann und ihre Mutter mochte ich nicht so sehr. Auch wurde ich mit Miriam nicht so warm, obwohl sie doch der Hauptcharakter war.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Wer Victoria Holts Geschichten mag und sich aus dem Grund auf das Buch einlässt, der wird viel Spaß an der Geschichte haben. Aber wer „den üblichen“ Küstenkrimi von Emons lesen möchte, tut sich etwas schwer damit, weil halt die Bezeichnung – meiner Meinung nach – völlig irreführend ist. Da ich aber Geschichten von Victoria Holt sehr mag, gebe ich Nordfinsternis 5 Sterne, denn es war ja spannend und ich hatte es sehr schnell ausgelesen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Martin S., 04.05.2019

    aktualisiert am 04.05.2019

    Als Buch bewertet

    Mantel des Schweigens


    Eigentlich führt Miriam ein glückliches und zufriedenes Leben. Sie wohnt mit ihrem Mann Arne und ihrer gemeinsamen noch sehr jungen Tochter Pia in einem kleinen Dorf, nah an der dänischen Grenze. Sie hat noch ein wenig Schwierigkeiten in die neue Rolle der verantwortungsvollen Mutter hineinzuwachsen und wird in letzter Zeit immer häufiger von Panikattacken heimgesucht. Sie weiß nicht welchen Ursprung sie haben, aber als ihre Tante verstirbt, muss sie sich bei der Auflösung des Nachlasses mit der Vergangenheit ihrer Familie auseinandersetzen und stößt dabei auf immer neue dunkle Geheimnisse...

    Mit "Nordfinsternis" gelingt der Autorin Ricarda Oertel ein aus meiner Sicht tolles Krimi-Debüt. Sie erzählt die Geschichte in einem lebendigen und sehr gut zu lesenden Schreibstil, der mich schnell an die nordische Küste entführte. Ricarda Oertel versteht es hevror-ragend, diese nordische Atmosphäre einzufangen und so ihrer Geschichte einen besonderen Rahmen zu geben. Sie erzeugt dabei die Spannung nicht über spektakuläre und möglichst blutrünstige Taten, sondern baut den Spannungsbogen nach und nach mit immer neuen Geheimnissen sehr gut auf und hält in bis zum fulminanten und zugleich auch überraschenden Finale auf einem hohen Niveau. Durch überraschende Wendungen und einer gut durchdachten und komplexen Geschichte bekommt der Leser immer wieder aufs Neue die Gelegenheit, eigene Überlegungen bezüglich den dunklen Familiengeheimnissen anzustellen. Der wohldosierte Lokalkolorit und der sehr gut herausgearbeitete Charakter der Hauptprotago-nistin verleihen dem Buch dann noch ihren ganz besonderen Charme.

    Für mich ist daher "Nordfinsternis" von Ricarda Oertel ein sehr gut gelungener Kriminalroman, der mir einige spannende Stunden bescherte und dabei voll überzeugen konnte. Ich empfehle das Buch daher sehr gerne weiter und bewerte es mit den vollen fünf von fünf Sternen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Buchwurm05, 21.04.2019

    Als Buch bewertet

    Miriam ist glücklich mit Arne verheiratet. Ihre kleine Tochter Pia kommt ihr wie ein Wunder vor. Alles ist perfekt. Doch irgendetwas nagt seit der Geburt an Miriam. Sie hat schreckliche Angst um ihre Tochter. Muss ständig kontrollieren, ob es ihr gut geht. Auch nachts verfolgen sie immer mehr Alpträume. Dann stirbt ihre Tante Edith und Miriam soll deren Haus durchforsten. Dabei entdeckt sie geheimnisvolle Fotos. Was verschweigt ihre Mutter? Ist sie deshalb immer so kühl und unnahbar zu ihr?

    "Nordfinsternis" ist eher ein Spannungsroman, der von seinen leisen Tönen lebt. Mit einer unterschwelligen Spannung von Anfang bis Ende. Die Geschichte ist im Präsens, aus Miriams Sicht geschrieben. Dabei bedient sich die Autorin ungewöhnlicher, bildlicher Formulierungen. Da seufzt sich der Kaffee schon mal Tröpfchen für Tröpfchen durch die Maschine. Was prima zur Stimmung und Atmosphäre des Buches passt. Sich trotzdem flüssig lesen lässt. Je mehr Miriam in der Vergangenheit wühlt, umso verwirrender wird es für sie. Kann sie ihrer Mutter trauen, die nur widerwillig etwas preisgeben möchte? An vielen Kapitelenden kommt in Form eines kursiv gedruckten Textes, jemand zu Wort, bei dem man lange nicht weiß, wer es ist und wie das alles mit der Vergangenheit zusammenhängt. Spätestens beim Showdown klärt sich alles schlüssig auf und Miriam muss sich der Vergangenheit stellen, die eine Tragödie zum Ausdruck bringt.
    Fazit: Ein Roman mit einer unterschwelligen Spannung von Anfang bis Ende. Mit einem Geheimnis, dass tragischer nicht sein kann. Aber auch die Liebe zur Familie nicht zu kurz kommt. Eine kleine Hommage an Astrid Lindgren inklusive. Eine große Leseempfehlung von mir.

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    janein

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