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Lebensgeister / Diogenes Taschenbücher (ePub)

 
 
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Nach einem schweren Unfall und dem Tod ihres Geliebten ist Sayoko nicht mehr sie selbst. Sie hat Geheimnisse der unsichtbaren Welt erfahren. In der Tempelstadt Kyoto lernt sie das Leben so zu akzeptieren, wie es ist: voller Ungewissheiten und Rätsel, dem...
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Kommentare zu "Lebensgeister / Diogenes Taschenbücher"
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  • 4 Sterne

    8 von 15 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Rico, 17.09.2016

    Als Buch bewertet

    Wenn es noch niemals einen Roman der ganz leisen Töne geschrieben worden ist, dann hat ihn Banana Yoshimoto mit « Lebensgeister » geschrieben. Knapp 160 Seiten zählt das neue Werk der weltweit erfolgsverwöhnten Japanerin. Ausgerechnet der Tod steht im Mittelpunkt. Es gibt leichtere Themen.

    Doch keine Bange, diesem schmalen Diogenes Band fehlt es gänzlich an deutscher Schwermut, um die Zeit danach zu beweinen. Die Autorin wählt einen anderen Weg, fast devot mit außergewöhnlicher Leichtigkeit nähert sich ihre Protagonistin Sayoko der unabänderlichen Wahrheit an, dass ihr Freund bei einem Autounfall, bei dem sie zugegen war tödliche Verletzungen erlitten hat und ins Reich der Toten übergetreten ist.

    Ja, da durchweht durchaus ein Hauch Esoterik die aufgeschlagenen Seiten und dennoch dürfte es selbst geübten Zynikern schwerfallen sich diesem Text zu entziehen. Denn die Zeilen üben ohne Zweifel eine Sogwirkung aus, was nich zuletzt dem formidablen Schreibstil der Autorin geschuldet ist. Banana Yoshimoto hat eine Gabe mit wenig Worten sehr viel auszusagen. Sie ist zweifelsfrei eine Künstlerin der Reduktion.

    Schon das Anfangsbild, wie Sayoko selbst von einer Metallstange durchbohrt im Auto verharrt ist so ungeheuer stark dargebracht, dass man den Roman in der Folgezeit praktisch nicht aus der Hand legen kann. Sayoko überlebt, aber sie ist nicht mehr die Alte. Noch ist es ihr unmöglich von ihrem Freund loszulassen und so wählt sie den Weg aller Introvertierten nach innen zu gehen, womit in Japan vielleicht jene von Geistern beseelte Zwischenwelt gemeint ist, die auf dem Buchumschlag angekündigt wird.

    Ihr Freund war ein international anerkannter Künstler, den im fernen Osten kaum einer kannte. Sayoko kümmert sich von nun an um den Nachlass und nimmt Verbindung zu den Toten auf. Es entsteht tatsächlich eine geradezu magische Atmosphäre, die mich natürlich manchmal an Murakami erinnerte. Aber Banana Yoshimoto schreibt bei weitem zarter, extrem einfühlsam und voller kleiner und großer Lebensweisheiten, die hängen bleiben.

    Überhaupt Japan. Der ganze Roman wird durchweht von diesem Land und atmet Achtsamkeit, Tradition und Hingabe. Danke für dieses wunderschöne Buch !

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  • 5 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Sabine H., 16.11.2016

    Als eBook bewertet

    Lebensgeister erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die bei einem schlimmen Unfall ihren geliebten Lebensgefährten verliert und selber schwer verletzt wird.
    Die junge Japanerin braucht viel Zeit, um ins Leben zurück zu finden. Ihre Nahtoderfahrung hat sie sehr beeindruckt, so schön und hell alles, und der geliebte Hund und der bewunderte Opa für Sie da! Sie lässt sich diese Zeit, erlebt vieles jetzt ganz anders als zuvor, nimmt anders wahr. Aber sie merkt auch, dass die Dinge sich ändern, sie wird nicht mehr dieselbe sein, aber dennoch kann sie wieder Dinge annehmen, genießen.
    Das Buch ist eine schöne Geschichte des Weiterlebens, ohne Drama erzählt, leise, oft traurig, oft voller Dankbarkeit, meistens mit Hoffnung - nicht darauf, dass alles wieder sein wird wie zuvor sondern darauf, dass das Leben, sie selber jetzt anders ist, reifer, reflektierter, offener?
    Das Cover ist dazu passend trotz des traurigen Inhalts fröhlich, es zeigt Hoffnung, Farbe, Bewegung.

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    ja nein
  • 4 Sterne

    4 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Jenny V., 09.09.2016

    Als Buch bewertet

    "Mein Herz ging weit auf in der Regenbogenwelt, funkelnd wie ein Stern, und die Welt nahm es freudig auf und antwortete mit einem Feuerwerk aus Farben."

    Inhalt
    Ein Autounfall zerstört das Leben von Sayoko und ihrem Freund Yoichi. Während sie schwer verletzt überlebt, gibt es für ihn keine Hoffnung mehr. Sein Tod hinterlässt eine traurige, fade Wirklichkeit und eine Lücke, die es nun zu füllen gilt. Doch Sayoko fühlt sich dem durchaus gewachsen, denn seit ihrer eigenen Nahtoderfahrung, sieht sie Geister von Verstorbenen und hat den Übergang zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt passiert. Sie schöpft Hoffnung für die Zukunft und erkennt die Schönheit der Gegenwart genauso wie die Zufriedenheit, die sie irgendwann einmal nach dem Tod empfinden wird.

    Meinung
    Dies war mein erster Roman der japanischen Autorin, die hier einen philosophischen Ausflug in eine Welt hinter der unsrigen wagt und versucht, den Leser für die Bedeutsamkeit des Lebens zu sensibilisieren. Die poetische Schreibweise, gepaart mit elementaren Lebensweisheiten berührte mein Herz und hat mir sehr gut gefallen. Sayokos Gedankenwelt ist tiefgründig und realistisch beschrieben und zeigt sehr deutlich, wie wichtig es ist, nach dem Verlust eines geliebten Menschen nach vorn zu blicken.

    Sehr intensiv wird ihre Nahtoderfahrung geschildert, die letztlich dafür verantwortlich ist, dass sie in ihrem Leben wieder Fuß fassen kann. Darüber hinaus entwickelt der Leser ein tiefes Verständnis für die Möglichkeit der Existenz einer jenseitigen Welt und in ihm keimt die Hoffnung, dass es vielleicht möglich ist, ebenso wie Sayoko Kontakt mit den Seelen der Verstorbenen aufzunehmen.

    Trotz seiner Spiritualität driftet der Roman nie ins Sentimentale ab, sondern erweckt eher den Eindruck, das Trauerverarbeitung auch viel damit zu tun hat, das diesseitige Leben in Angriff zu nehmen und den Blick auf die Schönheit des Gegenwärtigen zu richten.

    Lediglich die Kulturunterschiede zwischen dem japanischen Lebensgefühl und der westeuropäischen Denkweise haben mir manche Textpassage erschwert, weil ich mich immer etwas im Abseits fühlte, was meinen Glauben anbelangt. Hier kann man nicht erwarten, dass man auf Menschen trifft, die unbeirrt an Geister glauben und darüber auch noch öffentlich debattieren...

    Fazit
    Ich vergebe 4 Lesesterne für diesen kleinen, feinen Roman mit so viel interessanter Präsenz der geistlichen Welt. Manchmal fast religiös, dann wieder äußerst profan erlebt der Leser den Weg einer jungen Frau, die fest daran glaubt, die Liebe ihres Lebens nicht verloren zu haben, obwohl sie seine Anwesenheit nicht mehr spürt. Für Trauernde eine positive Lektüre, die verspricht, dass es mehr gibt, als ein Mensch vordergründig begreifen kann.

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