Perfect Rhythm (eBook / ePub)

Herzen im Einklang

Jae

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Popstar Leontyne Blake singt über die Liebe, doch eigentlich hat sie schon vor langer Zeit aufgehört, daran zu glauben. Frauen geht es immer nur um ihr Geld oder ihre Berühmtheit, nicht um sie selbst. Als ihr Vater einen Schlaganfall erleidet,...

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Kommentar zu "Perfect Rhythm"

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    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Die Buchlilie, 10.11.2017

    >> Cover <<

    Mit seiner warmen Farbgebung konnte mich dieses Cover direkt begeistern. Wie Leontyne mit ihrer Gitarre gedankenverloren durch das goldene Weizenfeld streift, vermittelt einen guten Eindruck über die Gegend, in der sie aufgewachsen ist. Außerdem drückt es hervorragend ihre innere emotionale Unruhe aus und die ständig auftauchende Frage „Was will ich wirklich?“. Das romantische Flair geht dabei nicht verloren.


    >> Meine Meinung <<

    Wichtig: Bei diesem Titel handelt es sich um ein Rezensionsexemplar. Ich bedanke mich an dieser Stelle ganz herzlich beim Ylva Verlag für die Bereitstellung. Einen Einfluss auf meine Meinung nimmt das natürlich nicht.

    Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich mich wunderbar mit einer Verlagsvertreterin unterhalten. So bin ich auch das erste Mal in Berührung mit dem queeren Programm dieses Verlages gekommen. Freundlicherweise durfte ich mir sogar gleich ein Rezensionsexemplar mitnehmen und so gelangte "Perfect Rhythm" von Autorin Jae in meine Buchsammlung. Von ihr gehört hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht, was aber auch darauf zurückzuführen ist, dass ich mich in diesem Genre nicht gut auskenne. Umso neugieriger war ich zu erfahren, was mich nun für eine Geschichte erwartet. Das Taschenbuch ist recht großformatig, dafür aber leicht. Im Inneren ist der Satzspiegel breiter als man es erwartet, sodass ein Zentimeter Rand auf jeder Seite bleibt. Man gewöhnt sich allerdings schnell daran, denn den Lesefluss stört es keineswegs.

    Als die Popsängerin Leontyne Jenna Blake einen unerwarteten Anruf von ihrer Mutter erhält, ist sie zunächst wenig begeistert darüber, wieder nach Fair Oarks zurückkehren zu müssen. Nicht nur ihr Heimatstädtchen ist ihr mit seinen Klatschgesprächen zuwider, auch vor einem Wiedersehen mit ihrem strengen Vater graut es ihr. Doch nach seinem Schlaganfall lässt sich die Bitte ihrer Mutter kaum ausschlagen. Als sie zu Hause eintrifft, lernt sie die Krankenschwester Holly kennen, die sich rührend um ihn kümmert. Allen anfänglichen Vorurteilen zum Trotz kommen sich die beiden Frauen langsam näher. Doch Holly weicht vor einer möglichen Beziehung stets zurück, denn aufgrund ihrer Asexualität hat sie sich bereits damit abgefunden, single zu bleiben. Haben sie dennoch eine Chance?

    Der Hauptteil der Geschichte spielt sich im Fair Oarks ab, einer Kleinstadt im amerikanischen Bundesstaat Missouri. Die Beschreibungen von Umgebung und Bewohner lassen vor dem inneren Auge ein charmantes Örtchen entstehen, das durch seine kleinen Läden und Nähe zur Natur besticht. Die Ortsansässigen kennen sich bereits seit Jahren, Neuigkeiten machen deshalb schnell die Runde. Was sich zunächst aufdringlich anhört, wird jedoch durch die Hilfsbereitschaft vieler wieder aufgewertet.

    Holly ist mir ein klein wenig schneller als Herz gewachsen als Leontyne. Das liegt daran, dass Leo zunächst ziemlich egoistisch wirkt. Dieser Eindruck legt sich mit der Zeit, sodass man es einfach nur genießt, wie die Frauen miteinander umgehen. Während Leo ihr Ziel aus den Augen verloren zu haben scheint, ist Holly mit ihrem Job sehr zufrieden. Beide sind sehr einfühlsam, freundlich und offenherzig zueinander. Und doch trägt jeder seine Geheimnisse und Dämonen mit sich, die insbesondere Leo nicht immer erwachsen handeln lassen. Wenn dies geschieht, ist Holly die Stimme der Vernunft. Doch diese Ausgeglichenheit funktioniert im Roman durchaus auch in die andere Richtung, was mir wirklich gut gefallen hat. Ebenso wirken die Nebencharaktere, wie Leontynes Eltern oder Hollys Geschwister, sehr real.

    Natürlich stehen die beiden Frauen im Zentrum der Handlung und viele Ereignisse wurden nicht wirklich neu erfunden. Die meisten Szenen scheinen nach der Devise „Liebe geht durch den Magen“ geschrieben worden zu sein. Dennoch ließ die Geschichte zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen, auch im Hinblick auf Leontynes Probleme mit ihrem Vater. Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin war es außerdem nach einer Pause jedes Mal ein Leichtes, in Leos und Hollys Welt abzutauchen. Dass dabei die besondere Thematik der Asexualität aufgegriffen wurde, lässt die Geschichte allerdings aus der Menge herausstechen, denn mir ist bislang keine andere bekannt, in der das der Fall ist. Auch wenn mit einer Romanfigur nicht das gesamte Spektrum abgedeckt werden kann – wie die Autorin am Ende der Geschichte anmerkt – so ist es doch erfreulich, dass es in den Plot integriert wurde. Diese ungezwungene Herangehensweise finde ich ausgesprochen löblich.


    >> Fazit <<

    "Perfect Rhythm" entführt den Leser in eine emotionale, lesbische Liebesgeschichte zwischen zwei Frauen, die gegensätzlicher nicht sein könnten. Dabei wird tolerant mit gesellschaftlich kritischen Themen umgegangen, die einem so ein Stückchen näher gebracht werden. Auch die Nebenhandlung mit Leos familiären Problemen regt zum Nachdenken an. Ich empfinde den Spagat zwischen leichter Unterhaltung und besonnenem Tiefsinn als außerordentlich gelungen. Deshalb vergebe ich fünf Sterne.

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    janein

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