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Sonnenfinsternis (ePub)

Im Hinterhof der Politik
 
 
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Mit Beginn der Coronaepidemie Anfang 2020 habe ich mit dem Schreiben des Romans "Sonnenfinsternis - Im Hinterhof der Politik" begonnen. Ich erzähle über das Leben eines fiktiven Bundestagsabgeordneten. Am 20. Mai 2015 gab es eine Sonnenfinsternis. Da...
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Kommentar zu "Sonnenfinsternis"
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    3 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Nikolaus P., 10.01.2021

    (Die Namensgleichheit von Autor und Rezensent ist kein Zufall. Als Neffe des Autors durfte ich der „Sonnenfinsternis“ in ihrer Entstehung zusehen.)

    Es lohnt sich!

    Die Hauptfigur „M“ ist direkt gewähltes Mitglied des Bundestages. Parteinamen werden vermieden, er ist jedoch leicht der CDU zuzuordnen. M ist kein Sympathieträger. Er rempelt und schlängelt sich durch seinen Alltag 2015, der zunehmend durch die sich abzeichnende Flüchtlingskatastrophe beherrscht wird. Er begegnet vielen Menschen in den verschiedensten Positionen. Und er begegnet seiner Wahrsagerin.
    M ist kompromisslos irrational, lesbar wie ein Buch, und zugleich undurchschaubar. M greift nach den Sternen – für ihn das Spiel der Macht. Zugleich zeigt er einen bedauerlichen Mangel an Einfühlungsvermögen. Diese Geburtsfehler sind Teil des Szenarios. Seine Biographie muss ohne Eltern auskommen, führt aber nachvollziehbar in die Politik. Der Schwung hält nie bei Erfolgen oder dem Überschwang des Augenblicks inne. Der Roman führt direkt zurück zur Persönlichkeit Ms – eine besondere Stärke des Romans.
    M wird als eine Person mit mittelmäßigen Fähigkeiten aufgebaut, die sich weit hinauswagt. Ich mag ihn nicht, erkenne mich aber in ihm wieder – für mich eine weitere Stärke des Romans. Viel Spaß dabei, diesen Konflikt auszuhalten.

    Leser müssen eine Kröte schlucken (Jan. 2021): Das Manuskript ist unkorrigiert. Tippfehler sind überlesbar, Tempusschwankungen aber eine Herausfordung: Erzählt wird im Präsens – das gelegentliche Hin und Her wirkt wie ein Oszillieren zwischen der konventionellen Erzählzeit Präteritum und dem unmittelbaren, vorherrschenden Präsens. Nicht immer leicht zu nehmen.

    Die Behandlung des Settings überzeugt nicht nur wegen seiner Wiedererkennbarkeit, sondern weil es den Leser auf eine Reise mitnimmt. Man hat alles vor Augen, auch historische Parlamentssitzungen wie nach dem erweiterten Suizid des German-Wings-Kopiloten bei Flug 9525 in den französischen Alpen. Für mich eine beeindruckende Schilderung, insofern sie nicht nur eine kollektive Reaktion darstellt, sondern M in ihr zeigt. Ich muss mich fragen, wie weit ich den geschilderten Eindrücken Ms traue, was sie über ihn sagen. Oder über mich. Was und wie er fühlt, ist mir viel näher, als ich in schwachen Momenten bereit bin zuzugeben.

    Der Schluss: Er ist ganz einfach konsequent. Wann durfte zuletzt ein gescheiterter Antiheld in seine ganz persönliche Sonnenfinsternis reiten?

    Nikolaus Pätzold

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