Tod am Gardasee, Marta Donato

Tod am Gardasee (eBook / ePub)

Fontanaros und Breitwiesers zweiter Fall

Marta Donato

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Kommentare zu "Tod am Gardasee"

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  • 5 Sterne

    3 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    JDaizy, 03.01.2017

    Als Buch bewertet

    "Er schickte einen letzten Blick über den See. Schwere Wellen von fast schwarzer Farbe mit breiten, weißen Schaumbändern oben drauf brachen sich mit Getöse kurz vor dem Kiesstrand, der kaum noch zu sehen war. Der See kochte. Wer ihn nur an heißen, windstillen Sommertagen kannte, konnte sich nicht vorstellen, welche Gewalt er entwickeln konnte. Der Wind, der böig über die Wasserfläche strich, brachte reichlich Gischt mit, die Antonio ins Gesicht schlug, als wäre der Regen noch nicht genug."


    "Tod am Gardasee" ist der zweite Ermittlungsfall für der Kommissare Fantanaro und Breitwieser.
    Dabei wird der eigensinnige, rücksichtslose Bürgermeister Matthias Holzinger in seiner Ferienvilla am Gardasee tot aufgefunden. War es ein Unfall? Unglückliche Umstände oder sogar Mord?
    Fontanaro ermittelt, unter erschwerten Bedingungen, in der feinen Gesellschaft von Verona und nach und nach offenbaren sich eine Vielzahl an möglichen Unglücksszenarien und Motiven.

    Auch wenn man, wie ich, den ersten Teil der Reihe (noch) nicht kennt, findet man schnell ins Geschehen. Anfangs musste ich die vielen Namen erst für mich sortieren. Aber die Charaktere sind klar und unverkennbar gekennzeichnet, so dass es mir nicht schwer gefallen ist.
    Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die atmosphärischen Umgebungsbeschreibungen. Obwohl ich selbst noch nicht am Gardasee war und auch den Chiemsee nur von einer Kurzreise kenne, macht das Lesen Lust auf mehr.

    Sehr gespannt war ich, wie die Autorin ihre zwei Schauplätze in Italien und Deutschland in Szene setzen wird, ohne das man sich irgendwo verloren fühlt. Denn das ist das Wichtige für mich an Regionalkrimis - das Gefühl, örtliche Gegebenheiten wiederzuerkennen oder für sich neu zu entdecken; ein einfacher, leichter Schreibstil, in dem man sich nicht unnötig verfängt und der eine überschaubare Geschichte schafft. Das Atribut "überschaubar" trifft diesen Regionalkrimi aber nicht wirklich. Allerdings hat mich das hier überhaupt nicht gestört, weil es die Autorin schafft, die Spannung bis zum Ende des Buches aufrecht zu erhalten. Ich habe mitgerätselt und musste meine Theorien immer wieder verwerfen und korrigieren. Und eins sei verraten - ich hatte bis zum Schluss riesige Freude dabei.
    Der "Tod am Gardasee" ist ein verwobene Geschichte aus dubiosen Geschäften, Korruption, Lügen und Verrat. Man verzweifelt bei der Motivsuche zwischen politischen Verstrickungen, zwischen einer gefühlten Familientragödie, mit Eifersucht, blindem Hass und verletzten Stolz. Jeder hat mit jedem eine Rechnung offen. Und trotzdem kann man bis zum Ende einen unglücklichen Zufall nicht ausschließen. Zur falschen Zeit, am falschen Ort? Wer weiß das schon. Euch wird nichts anderes übrig bleiben, als zu lesen.

    Besonders ans Herz gewachsen ist mir Katharina Breitwieser, die Mutter des Kommissars. Ihre offene, unverfälschte Art und ihr Kaiserschmarrn werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. "Während des Essens wird nicht erzählt"! Genau so siehts aus. :)
    Auch für Jan, den verschlossenen Sohn des Tenors, hatte ich viel Mitgefühl. Nicht nur wegen des eigensinnigen Vaters, sondern auch wegen der Verblendung der Mutter, die mit ihrer abhängigen Liebe einmal mehr zeigt, dass man es durchaus gut meinen, damit aber das Leid und die Verzweiflung noch vergrößern kann.

    Das Taschenbuch wurde 2016 in der zweiten Auflage im Verlag "edition tingeltangel" veröffentlicht. Es hat 38 Kapitel auf 365 Seiten.
    Ich liebe das kleine Verlagslogo mit der Hand, die den Zylinder hält. Auch das Cover, mit seinem einklappbaren Umschlägen macht einen hochwertigen, stabilen Eindruck. Es hat eine wunderbare, glänzende Farbgestaltung und ist auch haptisch überzeugend. Nur das Motiv finde ich persönlich ausbaubar. Es ist schön und ich mag das minimalistische. Aber ich finde zum Beispiel die Motive auf den Innenseiten des Covers und des Buchrückens atmosphärischer. Das ist aber "jammern" auf hohen Niveau und tut dem Inhalt des Buches keinen Abbruch.
    Dafür finde ich die Scherenschnittmotive zu Anfang der Kapitel wunderschön und einprägsam.


    Fazit:
    Ein spannender, nicht vorhersehbarer Krimi, der aufgrund seiner Geschehnisse am Garda- und am Chiemsee gleich zwei Regionalkrimis in sich vereint. Meine absolute Leseempfehlung.

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    janein
  • 5 Sterne

    2 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    katikatharinenhof, 28.12.2016

    Als eBook bewertet

    Marta Donato hat mit einem gut recherchiertem Krimi - das Jahrhunderthochwasser in Bayern und die 100-Jahr-Feier der Arena di Verona gelten als Grundlage des Plots - den Leser in eine Handlung entführt, in der nichts ist, wie es scheint.

    Zweideutige Charaktere aus der schillernden Opernwelt, korrupte Gestalten aus dem beschaulichen Bayern, eifersüchtige und verschmähte Lieben, Geldgier unter Verwandten - soweit reicht das Spektrum, dass uns hier auf beschauliche Weise präsentiert wird. 

    Welche Geheimnisse verband die Toten vom Gardasee ? Warum wohnt die reiche Mäzenin in einem American Tourer auf dem Campingplatz ? Was hat Veronas Bürgermeister mit all dem zu tun ?
    Wasserdichte Geschichte verschwimmen und lösen sich in Wohlgefallen auf.

    Wundervoll beschriebene Protagonisten, allen voran das Ermittlerduo, ein Tenor, der das Mausern nicht sein lassen kann, das Augenzwinkern über den Japan-Touristen und den Wahnsinn auf den italienischen Campingplätzen und nicht zu guter Letzt ein Fall, der mich bis zum Schluss immer wieder auf die falsche Fährte lockte - ja, das war Lesespaß pur .

    Dies ist tatsächlich ein Krimi für alle, die Italien,das Chiemgau und die Oper lieben

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    janein
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