Ullstein eBooks: Allee unserer Träume (eBook / ePub)

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"Ein fantastisch gutes Buch!"¿Gabriele Haefs

Eine junge Architektin und ihr Traum von der größten Prachtstraße der DDR


Berlin in den Nachkriegsjahren: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin...
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"Ein fantastisch gutes Buch!"¿Gabriele Haefs

Eine junge Architektin und ihr Traum von der größten Prachtstraße der DDR


Berlin in den Nachkriegsjahren: Die Stadt liegt in Trümmern, doch die Lebenslust der Menschen erwacht. Die junge Architektin...

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Kommentare zu "Ullstein eBooks: Allee unserer Träume"

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Alle Kommentare
  • 4 Sterne

    19 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Dreamworx, 19.01.2019

    Als Buch bewertet

    50er Jahre Berlin. Ilse Schellhaas hat schon immer davon geträumt, wie ihr Vater Architektin zu werden und hat sich mit viel Fleiß diesen Traum erfüllt. Nach dem Studium bekommt sie nun die Möglichkeit, in einem angesehenen Team von Architekten zu arbeiten und mit ihnen gemeinsam das Projekt „Stalinallee“ in Ost-Berlin zu entwerfen und zu verwirklichen. Allerdings lebt sie in einer Zeit, da Frauen als Architektinnen noch nicht ernst genommen wurde. Das will Ilse nicht hinnehmen und schafft sich dafür über ihren Mann eine neue Identität, um auf jeden Fall an dem Projekt mitarbeiten zu können. Aber was ihr erst hilft, wird bald zur Belastungsprobe, denn ihre Vergangenheit ist ihr auf den Fersen und droht, ihr mühsam erbautes Lügengebilde auffliegen zu lassen…
    Das Autoren Duo Ulrike Gerold/Wolfram Hänel hat mit ihrem Buch „Allee unserer Träume“ einen interessanten Roman vor historischer Kulisse vorgelegt, der den Leser auf eine Zeitreise mitnimmt in die Jahre kurz nach dem Krieg. Der flüssige Schreibstil lässt den Leser schnell in die Handlung eintauchen und sich an der Seite von Ilse wiederfinden, die nach dem Krieg in der ehemaligen DDR bei ihrer geschiedenen Mutter aufwuchs und unbedingt in die Fußstapfen des Vaters treten möchte. Durch Ilses Perspektive und ihre Sicht auf die Dinge kommt der Leser ihr sehr nah. Sehr detailliert gehen die Autoren auf die damalige Rolle der Frau ein und lassen den Leser diese durch Ilses Augen sehen. Die Frauenrolle war damals auf Ehe und Familie beschränkt,. Ingenieurberufe oder eine akademische Laufbahn traute man ihnen nicht zu. Die Geschichte wird nicht stringent erzählt, sondern wechselt immer wieder mal in die Vergangenheit, so dass der Leser einen guten Gesamteindruck bekommt. Spannung erzeugen die Autoren durch den Identitätswechsel von Ilse – der Leser wartet ständig auf den großen Knall, dass sie enttarnt wird und ihr alles um die Ohren fliegt. Da die Autoren sehr detailliert erzählen, wirken einige Abschnitte etwas langatmig, hier wäre etwas Straffung schön gewesen.
    Die Charaktere sind lebensnah und authentisch geformt und wirken aufgrund ihrer Eigenschaften manchmal recht eigenwillig. Doch hauptsächlich dreht sich alles um Ilse, während die übrigen Protagonisten eher Staffage sind. Sie ist eine Frau, die schon recht früh weiß, was sie will und sich vom Leben erträumt. Ilse lässt sich durch nichts aufhalten, ihre Wünsche zu erfüllen, was einiges an Einfallsreichtum und vor allem Mut erfordert. Ilse hat den Drang, ihre Umgebung zu verschönern, Häuser für die ärmere Bevölkerung zu entwerfen und zu bauen.
    „Allee unserer Träume“ ist ein interessanter Roman über die damaligen Zustände im Nachkriegsdeutschland, der Rolle der Frau und einer Protagonistin, die schon früh die Zeichen der Zeit erkannt hat und den Schritt in die Zukunft wagt. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung wert!

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    janein
  • 4 Sterne

    3 von 3 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    nellsche, 19.02.2019

    Als Buch bewertet

    "Lesenswert"

    Die 1950er Jahre in Berlin: Ilse Schellhaas hat den Wunsch, Architektin zu werden und die Stadt wieder aufzubauen. Das ist zu der Zeit nicht einfach und Ilse werden viele Steine in den Weg gelegt. Doch sie hat ihr Ziel vor Augen und lässt sich auch von ihrem Ehemann, der ihre Entwürfe als seine ausgibt, nicht unterkriegen. Sie will um eine freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite kämpfen.

    Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Durch den gut zu lesenden und sehr bildhaften Schreibstil hatte ich gute Bilder vor Augen, sowohl von der Umgebung als auch von den Personen.
    Die Charaktere empfand ich sehr authentisch und der damaligen Zeit entsprechend. Auch das Berlin der Nachkriegszeit wurde echt und eindrucksvoll gezeichnet. Ich fühlte mich in die damalige Zeit versetzt und konnte dem Geschehen sehr gut folgen.
    Ilse war eine sehr sympathische junge Frau, die mutig und stark für sich selbst und ihre Träume einstand und sie durchzusetzen versuchte. Die Niederlagen, so hatte ich das Gefühl, spornt an sie nur noch mehr an. Das fand ich sehr bewundernswert. 
    Der Plot war interessant überlegt und beschrieben und ich war gespannt, was alles geschieht und wie sich Ilses Weg gestaltet. Insofern war eine gute Spannung vorhanden. Gut gefiel mir der Aufbau des Buches mit den Überschriften und den Jahreszahlen, denn dadurch konnte ich die Erzählungen gedanklich bestens ordnen. Ein paar Stellen gab es jedoch, die ich etwas zu langatmig fand.

    Ein interessanter und spannender Roman um eine junge und mutige Architektin, der mir gut gefallen hat. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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    janein
  • 4 Sterne

    2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Lia48, 04.02.2019

    Als Buch bewertet

    INHALT:

    Mühlhausen, 1940: Deutschland befindet sich im Krieg. Ilse träumt davon, eines Tages in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten und Architektin zu werden. Noch weiß sie nicht, dass ihre Pläne sie einmal zur größten Baustelle Deutschlands führen werden...

    Berlin in der Nachkriegszeit, 1950: Für die neugegründete DDR wurde ein Wettbewerb unter Architekten für den Bau der schönsten Prachtstraße ausgeschrieben. Diese soll als Symbol für die gesellschaftliche Überlegenheit des Systems gegenüber dem Westen stehen.
    Als sich Ilse als einzige Frau unter all den Männern mit ihren Ideen tatsächlich durchsetzen kann, wird sie erpresst, und jemand anderes gibt ihre Ideen als die eigenen aus...
    Doch Ilse gibt nicht auf. Zu groß ist der Wunsch selbst daran beteiligt zu sein, tausenden von Arbeitern ein bezahlbares und komfortables Zuhause bieten zu können. Und für ein freies Leben und den richtigen Mann an ihrer Seite, weiß sie ebenfalls zu kämpfen...


    MEINUNG:

    Dieses Buch rund um
    die Entstehung der Karl-Marx-Allee, beginnt mit einem liebevoll geschilderten Prolog, in dem man einen Einblick in Ilses Kindheit bekommt.
    Unter den Überschriften findet man immer eine kurze Zusammenfassung des Kapitels. Dies empfand ich eher als spoilernd und würde empfehlen, diese beim Lesen zu überspringen!
    Der Leser begleitet die Protagonistin abwechselnd in ihrer Vergangenheit ab 1940 und in der Gegenwart ab 1950. Die jeweiligen historischen Gegebenheiten sind anschaulich und angenehm mit der Handlung verknüpft. Für mich beinhaltet die Geschichte das perfekte Maß an historischen Aspekten, ohne dabei zu sehr in die Tiefe zu gehen. Durch den zeitlichen Wechsel kommt Schwung in das Buch, wodurch für mich keinerlei Längen entstanden sind. Später werden die beiden Zeitstränge gekonnt zusammengeführt.
    Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen. Manche Stellen haben mich berührt und ich hätte gerne noch ein paar Szenen mehr davon gehabt!
    Mit Ilse findet der Leser eine sehr taffe und starke Protagonistin vor, die sich für ihre Mitmenschen einsetzt, Veränderungen anstrebt und sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Es war sehr interessant, ihren Lebensweg als Architektin, eingebettet in die damalige Zeit, zu verfolgen!

    Fazit: Ein tolles Buch rund um die Entstehung der Karl-Marx-Allee! Leseempfehlung und 4/5 Sterne!

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    janein

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