Umweg nach Hause (eBook / ePub)

Roman
 
 
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Ein rührender Roman, der zeigt, was es bedeutet, wirklich füreinander da zu sein
Ben geht's nicht gut - weder persönlich noch finanziell. Nach einem Crashkurs in »häuslicher Pflege« heuert er bei Trevor an, einem zynischen Jugendlichen, der im Rollstuhl...
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Ein rührender Roman, der zeigt, was es bedeutet, wirklich füreinander da zu sein
Ben geht's nicht gut - weder persönlich noch finanziell. Nach einem Crashkurs in »häuslicher Pflege« heuert er bei Trevor an, einem zynischen Jugendlichen, der im Rollstuhl...

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Kommentare zu "Umweg nach Hause"

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Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Hanz, 03.03.2015

    Als Buch bewertet

    Das Buch "Umweg nach Hause" von Jonathan Evison aus dem Verlag Kiepenheuer & Witsch ist ein Buch, das von seiner groben Handlung vielleich zunächst an "Ziemlich beste Freunde" erinnern kann, jedoch mit jeder Seite dem Leser seine ganz eigene Geschichte preisgibt!

    Ben ist ein erwachsener Mann, bei dem im Leben alles drunter und drüber läuft. Ohne festen Job beschließt er einen Crashkurs im Pflegebereich von Menschen zu machen. Kurz darauf trifft er auf den gehandicapten Trevor, ein zynischer jugendlicher, der auf die Hilfe seines Betreuers angewiesen ist. Nach kurzer Zeit wird klar, dass Trevors Kontakt zu seinem Vater eher mau ist, sodass Ben kurzerhand zusammen mit Trevor einen "Roadtrip" quer durch die USA im Kleinbus starten. Sie erleben eine skurrile Reise, die die sowohl witzige als auch bewegende Elemente bietet. Dazu aber keine genaueren Spoiler ;)

    Das Cover finde ich hervorragend gelungen, da es ganz schlicht gehalten ist und nur den Kleinbus zeigt, der symbolisch für den Roadtrip und damit für die intensive gemeinsame Zeit der beiden eigentlich ganz verschiedenen Männer steht. Bezug zwischen Cover und Romaninhalt also ganz klar gegeben!

    Insgesamt ist "Umweg nach Hause" ein Roman, welchen ich schon seit dem Lesen (vor ca. 2 Wochen) mehrfach weiterempfehlt habe, weil es einfach sehr gut geschrieben ist und die beiden Charaktere nicht konstruiert, sondern sehr authentisch wirken. Es bietet dem Leser auch mehr als nur eine lustige Reise durch die USA, sondern hat auch Stellen, die Gefühl zeigen und zum Nachdenken anregen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Wortschätzchen, 01.02.2015

    Als Buch bewertet

    Benjamin (Ben) Benjamin (ja, das ist kein Tippfehler – der Gute heißt tatsächlich so) hat noch nie in seinem Leben etwas „Richtiges“ gearbeitet. Nach dem Studium hat er sich mit so schrägen Jobs wie Festwagen anmalen oder Muffins verkaufen über Wasser gehalten, bis seine Frau schwanger wurde. Da Janet Tierärztin ist, wurde er zum Hausmann. Bis dann ein schwerer Schicksalsschlag sein Leben komplett auf den Kopf stellte. Ben macht einen Crashkurs für häusliche Krankenpflege und landet bei Trevor, der eine Muskeldystrophie hat. Die beiden verstehen sich sehr schnell sehr gut und als gerade wieder alles schiefläuft und es Trev immer schlechter geht, machen sich die beiden mit einem Kleinbus quer durch die USA auf den Weg zu Bob, Trevs Vater. Ein Roadtrip, auf dem sie ganz besonderen Menschen, Orten und Situationen begegnen und der mehr bewirkt, als man ahnen konnte.

    Von der ersten Zeile an merkt man, dass Ben kein Durchschnittstyp ist. Schnell erkennt man, dass noch viel mehr dahintersteckt und Ben etwas auf der Seele drückt, das dringend verarbeitet werden muss. Nach und nach kommt man hinter das Geheimnis und man ist betroffen, entsetzt, voller Mitgefühl und ebenso hilflos, wie Ben selbst. Doch Ben hat ja nicht aufgegeben, sondern etwas gesucht und gefunden, mit dem er aufarbeiten kann, was ihn belastet und gleichzeitig tritt er damit in das Leben anderer, die auf ihre Weise ihr Päckchen zu schleppen haben. Alle Protagonisten sind alles andere als Durchschnittstypen und gerade das macht aus diesem Buch etwas Besonderes, denn alles passt, alle Personen sind wichtig, alle Ereignisse müssen ganz genau so sein – ob sie nun schmerzen oder erfreuen.

    Jonathan Evison lässt Ben die Story aus seiner Sicht in der Ich-Form erzählen. Das zieht mich persönlich direkt ins Geschehen hinein, da ich das Gefühl habe, er erzählt mir, und nur mir, diese Geschichte. Dabei verschont sich Ben nicht wirklich, auch wenn er nur in kleinen Schritten an die eigentliche Katastrophe herangeht – aber im Laufe des Buches wird klar, dass wir Ben nicht drängen dürfen und er ganz allein alles erzählen muss. Wunderbar wird dabei klar, dass man anderer Leute Leben schon allein damit beeinflusst, dass man in ihnen auftaucht – und dass jeder einzelne Mensch wichtig ist, für irgendwen und für die ganze Welt. Und genauso unwichtig ist auch jeder einzelne Mensch – denn ob mit oder ohne uns, die Welt dreht sich weiter. Trotzdem gibt es immer ein zu Hause, zu dem wir gehen und zu dem wir gehören.

    Trevor macht es einem zunächst auch nicht wirklich einfach, ihn zu mögen. Doch genau so, wie Ben sich verhält, sind Menschen mit unheilbaren Krankheiten im realen Leben sehr oft: sie werden zynisch, provozieren, lassen ihren Frust gern an völlig Unbeteiligten aus. Aber Trev trifft auf Dot und sie bewirkt, dass Trev sein wahres Ich zeigt und erkennt, dass das Leben auch für andere nicht immer rosig ist und auch für ihn Glücksmomente bereit hält.

    Der Erzählstil ist flüssig zu lesen, die Kapitel sind recht übersichtlich und immer mit passenden Überschriften versehen. Einen ganz speziellen Höhepunkt gibt es nicht, aber immer wieder Spannungsspitzen und „kleine Höhepunkte“. Dadurch hat mich das Buch von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen und absolut gut unterhalten. „Umweg nach Hause“ hat mich sehr berührt und es hallt auch noch immer in mir nach. Das mag ich sehr und macht Bücher zu „Herzensbüchern“ für mich.

    Ja, das Buch ist streckenweise sehr traurig, aber es macht tatsächlich glücklich. Vielleicht muss man ganz einfach ab und zu ganz weit von zu Hause weg, um wieder nach Hause zu finden. Von mir bekommt „Umweg nach Hause“ jedenfalls volle fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung! Und eine Bitte: nicht mit anderen Büchern mit ähnlichem Thema vergleichen – einfach nur lesen und genießen!

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    janein

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