Wintergäste, Sybil Volks

Wintergäste (eBook / ePub)

Roman

Sybil Volks

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Die Geschichte der Familie Boysen


Die Nachricht von Inge Boysens Tod war ein Fehlalarm. Doch da haben sich Kinder und Kindeskinder bereits in dem kleinen Haus hinter dem Deich versammelt. Kurz vor dem Jahreswechsel schneidet ein Schneesturm...

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Kommentare zu "Wintergäste"

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  • 4 Sterne

    6 von 7 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Susann O., 23.09.2015

    Als Buch bewertet

    Oma Inge ist tot. Zumindestens ist das erste Eindruck und so werden umgehend alle Kinder alarmiert. Sofort machen sich alle auf den Weg zur Nordseeinsel. Dort angekommen stellt sich dann heraus, es war ein Irrtum - Oma Inge ist wieder aufgewacht. Aber da ja nun alle da sind, können sie ja wenigstens noch ein paar Tage bleiben, sie waren ja an Weihnachten nicht da. Ein plötzlicher Wetterwechsel verbunden mit einem Schneesturm zwingt alle die Abreise aufzuschieben und sich mit ihren eigenen Problemen und denen in der Familie auseinanderzusetzen. Und da gibt es ziemlich viel, was aufzuarbeiten ist.

    Sybil Volks ist hier ein wunderbares Buch gelungen. Es ist eine Art Querschnitt einer normalen Familie. Alle Kinder hoffen eigentlich auf das Erbe. Aber andererseits ist ihnen auch klar, dass das Haus Tide, welches alle so sehr lieben, verkauft werden müsste, um alle auszuzahlen. In dieser Situation spitzt sich durch das Wettergeschehen und dem damit verbundenen Stromausfall die Situation für alle noch mehr zu. Das Lesen der einzelnen Abschnitte macht umso mehr Spaß, weil sie oft, wie in einer Art Monolog geschrieben sind. Während des Lesens hatte ich oft die Vorstellung, dass die jeweilige Person die einzelnen Sätze vor sich hin spricht oder lamentiert. Das ist in einigen Situationen wirklich makaber und fast komisch. "Dann muss ich wohl tot sein, denkt sie." So die Gedanken von Oma Inge, als sie nach ihrer Ohnmacht wieder zu sich kommt und die zugehängten Spiegel bemerkt. Dann der nächste Gedanke, ob sie wohl im Himmel ist. Und so geht es an den verschiedensten Stellen weiter. Das hat mir gut gefallen und war beim Lesen manchmal wirklich komisch. Auch die handelnden Personen haben es in sich, da ist so einiges an außergewöhnlichen Persönlichkeiten vorhanden.

    Wer Spaß an Familiengeschichten mit außergewöhnlichen Charakteren hat, und wer auch das Drumherum in alten geschichtsträchtigen Häusern gefällt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen. Und ich konnte auch noch einiges lernen. Was ein Alkoven ist, dass konnte ich mir noch so ungefähr vorstellen. Aber von einem Bilegger hatte ich noch nie gehört. Jetzt weiß ich es. Wer das erfahren will und noch ein tolles Buch dazu lesen möchte, dem kann ich dieses empfehlen.

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    janein
  • 5 Sterne

    4 von 4 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Arietta A., 19.08.2015

    Als Buch bewertet

    Eine spannende Familiengeschichte voller Geheimnisse
    Arietta


    Es fängt an mit dem Prolog der schon so alles sagt über dies Chaotische und doch so Liebenswerte Familie.

    "All das Kommen und das Gehen in unserer Familie begann mit einem angekündigten Tod und einem unangekündigten Sturm, Mond und Flut, Schnee und Sturm, Brüder und Schwestern, Geliebte und ungeborene Kinder trafen ohne Vorwarnung aufeinander. Über Nacht verwandelte sich unser Haus in eine Insel im Eismeer und unsere nichts ahnende Sippe in eine Gemeinschaft Schiffbrüchiger "

    Besser kann man es nicht ausdrücken. Es war schon ein Schock für die Schwiegertochter Kerrin sowie auch für die Schwiegermutter Inge , die Tod geglaubte Inge war gar nicht Tod, nein sie war Quietsch Lebendig. Nun hatte Kerrin , aber schon die ganze Familie zusammengetrommelt samt Enkelkindern sind sie eingetrudelt am 28. Dezember in dem kleinen abgelegenen Haus auf der Insel in der Nordsee. Die hochschwangere Gesa älteste Tochter ist mit ihrem Mann Jochen und ihren Kindern Marten und Kaija. Gesa ist von ihrem geliebten Matteo schwanger und der verzweifelte Jochen möchte sie zurück gewinnen. Berrit die jüngere Schwester von Gesa, ist auch eingetrudelt. Inka, die Adoptivtochter von Enno Und Kerrin ,die in Petersburg als Austauschschülerin lebt ist auch eingeflogen. Nur Boy der Jüngste Sohn ist irgendwo da draußen in der Welt. Nun Haben Enno Und Kerrin ihr Haus voll. Und es braut sich da draußen was ganz schönes zusammen, die Welt vor Haus versinkt in Eis und Schnee und der Sturm braust ums Haus und rüttelt und schüttelt an dem Alten Gemäuer. Die Flut ist auch am Steigen. Der Strom fällt aus ,es gibt kein Entkommen von Haus oder der Insel, sie sind von der Welt abgeschnitten. Die ganze Sippe ist eingepfercht, ein jeder geht in sich und hängt seinen eigenen Gedanken nach , auch hat so mancher eine Leiche im Keller auch die Liebe Inge. Kein Wunder, wo sich alle so nah auf die Pelle rückten, das es auch zu Streit, Meinungsverschiedenheiten und was Jahrelang unter den Teppich gekehrt wurde ans Tageslicht gerät. Es wurde gelogen und betrogen, und das Thema Haus wer es erbt oder was damit geschieht kommt auf den Tisch. Boy, der auf hoher See weilt, lässt sich auf eine sehr gefährliche Wette ein. Es geht sehr turbulent zu, in dieser Familie und zum Jahresende gibt es eine unerwartete Überraschung...

    Der Autorin Sybil Volks, ist mit Wintergäste eine sehr schöne bunte, lebendige und quirlige Familiengeschichte gelungen. Sie hat alles sehr Bildhaft beschrieben, dieses kleine Schmucke Häuschen, mit seinem Alkoven, dem Spitzgiebel, der guten Stube. Die Landschaft, wie sie in Eis erstarrt, der Schneesturm man hört ihn brausen und toben, das Mondlicht auf dem Wasser. Auch ihre Protagonisten hat sie Liebevoll gezeichnet, sie sind zum greifen nah, ihre Charaktere sind gut beschrieben so das man sich in sie gut hineinversetzen kann. An ihren Gefühlen, Ängsten, Freude, Leid und Emotionen teilhaben konnte. Es kam alles sehr real und spannend herüber, die ganze Tragik , die Sehnsüchte und Hoffnungen. Geburt und Tod, sie liegen so nah. Eine spannende und sehr unterhaltsame Lektüre nicht nur für Wintertage, nein eine für jeden Tag, eine Geschichte in der man versinken kann.

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    janein
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