Wo ist Norden (eBook / ePub)

Barbara Handke

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Ostdeutschland kurz nach dem Mauerfall. Marlene nutzt die Gunst der Stunde, kauft ein baufälliges Gutshaus und zieht mit ihrer Familie ein. Sie lässt das verschlafene Dorf zu einem Sehnsuchtsort für Gäste und Freunde werden, die daran glauben...

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  • 5 Sterne

    1 von 1 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    Elisabeth U., 18.03.2018

    Das Buch beginnt kurz nach der Wende und endet im Jahr 2003. Die Familie kauft günstig ein altes Gutshaus in einem abgelegenen. Mit der Familie und ihren drei Kinder kommen auch die Großeltern. Im und ums Haus ist alles heruntergekommen, es gibt viel zu sanieren und reparieren. Nachdem der Putz abgeschlagen wurde, kommt ein sehr großes Bild, ein Fresko zum Vorschein, vor dem alle sehr begeistert sind. Am Wochenende gesellt sich noch meistens der Bruder des Hausherren zu der Familie, der in der Stadt als Arzt arbeitet und der auch Vermögen in das alte Haus gesteckt hat. Marlene die Hausherrin richtet Haus und Garten voller Elan her, während ihr Mann mehr recht als schlecht als niedergelassener Hausarzt praktiziert. Doch die Dorfbewohner haben kein Vertrauen zu dem Arzt und machen es der gesamten Familie schwer, sich zu integrieren. Beschrieben wird ein ewiger Kampf mit den Kindern, den alten Eltern, nichts läuft wie es soll, zudem kommen auch noch finanzielle Schwierigkeiten dazu. Schließlich entschließt sich Marlene, ein Kaffee in dem alten Gemäuer zu eröffnen. Wird sich dies lohnen und zum Erfolg führen. Die Autorin versteht es gekonnt, die Zwistigkeiten der Familienmitglieder untereinander in Szene zu setzten und die verschiedenen Meinungen aufeinandertreffen zu lassen. Es war mir ein Vergnügen, als Zaungast bei der Familie mitwirken zu dürfen.

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    janein
  • 5 Sterne

    Michaela P., 15.04.2018

    Der Familienroman hat schon in der kurzen Zusammenfassung und bei der Leseprobe mein Interesse geweckt. Besonders die Zeit, in der der Roman spielt, finde ich sehr interessant und faszinierend, da ich selbst im Osten aufgewachsen bin und den Mauerfall miterleben konnte. Die einzelnen Familienmitglieder sind wunderbar charakterisiert worden und haben ihre privaten Ziele, aber auch gemeinsame, die die Familie zusammenhalten lässt. Der Schreibstil ist ganz wunderbar und auch die Geschichte an sich ist spannend, so dass man das Buch oft gar nicht aus der Hand legen möchte. Das Cover passt ganz toll dazu und wer selbst ein Haus hat und viel renoviert, fühlt sich ebenfalls vom Inhalt angesprochen. Absolut empfehlenswert.

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    janein
  • 5 Sterne

    Renate P., 19.04.2018

    Auf das Buch war ich sehr gespannt, da ich selbst die Wende miterlebt habe und die aufregende Zeit danach. Das Cover hat mich von Anfang an sehr angesprochen, weil es den Inhalt richtig gut widerspiegelt. Im Mittelpunkt der Handlung steht Marlene, die ein altes Gutshaus kauft und dort künftig mit ihrer Familie leben will. Gerade weil so viele Generationen unter einem Dach leben, ist es für alle wichtig, eine eigenständige Persönlichkeit zu bleiben und so erfährt man im laufe der Handlung die kleinen Geschichten und Träume der Mitbewohner. Man ist bei allen Tälern und Bergen hautnah dabei. Die Figuren sind interessant und sympathisch und der Schreibstil hat mir in seiner unaufdringlichen Art sehr gut gefallen.

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    janein
  • 4 Sterne

    S.L., 14.03.2018

    Ein heruntergekommenes Gut, irgendwo im Osten, irgendwo in der Provinz. Die Wende ist noch nicht lang her und das Gutshaus, ehemals Ambulatorium, Konsum und mehr, soll Café , Arztpraxis und Heim für Marlene, Konrad und ihre Kinder werden. Niketsch, der Ich-Erzähler, liebt seine Jugendfreundin Marlene noch immer, aber sie hat ihn verlassen, ist mit seinem Bruder Konrad verheiratet, hat mit ihm drei Kinder. Oder ist Selma, die Älteste, vielleicht von ihm? Ungefragt ziehen die Eltern der Brüder, Rita und Pavel, mit ins Gutshaus ein. Ständig funkt es zwischen den Frauen, ständig wird Niketsch ausgenutzt. Trotzdem kann er nicht von Gut Plenskow lassen, kommt immer wieder, hilft, verzichtet auf seine Träume.
    Das Gutshaus wird schön, ein geheimnisvolles Wandgemälde wird freigelegt, das Café läuft. Aber das Geld reicht nie für alle Umbauten. Die Dorfbewohner sind auch nicht erfreut über die „Neuen“ und machen ihnen das Leben schwer. Dann hat Konrad einen Unfall....
    Niketsch tut, was er kann, aber wird es ihm gedankt? Nimmt jemals jemand auf seine Gefühle Rücksicht?
    Ruhig, bescheiden und selbstlos ist der Protagonist dieses Buches. Sehr sympathisch. Oft möchte man ihn schütteln und ihm raten, auch einmal für sich einzustehen. Jakob, sein Neffe, scheint ihm ähnlich zu sein, wird gemobbt, hat es nicht leicht. Trotzdem mochte ich ihn, aber auch ( ein wenig) Selma. Die meisten anderen Figuren empfinde ich als selbstsüchtig, egoistisch. Von vielen Dorfbewohnern ganz zu schweigen.
    Barbara Handke schildert das Dorfleben treffsicher, zeichnet die Hauptfiguren lebendig und legt Boshaftigkeit und Häme offen.
    Gut zu lesen, interessant, wie Nachwendezeit im Osten beschrieben wird. Lesenswert.

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    janein
  • 4 Sterne

    Frank Z., 12.04.2018

    DIE EWIGE LIEBE MARLENE

    Mit einem Schlag ist die DDR eine Geschichte ohne
    Wiederkehr. Der große Bruder UDSSR löst sich kurz
    danach selbst in Luft auf. Dann kommen die Menschen
    aus dem Westen wie die Heuschrecken, die sich das
    Land einverleiben wollen. Plenskow in Mecklenburg-
    Vorpommern ist nur eines von vielen Beispielen der
    damaligen Zeit. Familie Wander kauft für einen
    symbolischen Preis ein ehemaliges Gutshaus derer von
    Bredow. Träume, Arbeit und vielleicht sogar Ziele, die
    man einfach nicht erreichen kann, bestimmen die Zeit
    der Familie. Alle versuchen an einem Strang zu ziehen,
    doch das ist leichter gesagt als getan. Niketsch versucht
    seiner großen Liebe Marlene zu folgen, die eigentlich
    mit seinem Bruder Konrad verheiratet ist. Eine Verwirrung
    der Gefühle beginnt.

    Die Autorin erzählt eine wunderschöne und menschliche
    Geschichte, wie sie viele Familien nach der Wende erlebt
    haben könnten. Der Stil ist flüssig und doch von intensiver
    Tiefe geprägt.

    Eine Art Gesellschaftsroman, den man mit Freude liest und
    ohne Probleme weiterempfehlen kann.

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    janein
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