Simpel (DVD)

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Marie-Aude Murail

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Seit Ben (Frederick Lau) denken kann, sind er und sein Bruder Barnabas ein Herz und eine Seele. Barnabas, „Simpel" genannt (David Kross), ist 22 Jahre alt, aber geistig auf dem Stand eines Kindes. Quasilorten (Erdbeeren) sind sein...

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    4 von 6 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich

    MaRe, 20.05.2018

    „Simpel“ unter der Regie von Markus Goller (Jahrgang 1969, „Friendship!“ - 2010, Produzent Michael Lehmann, Frankfurt) erzählt die Geschichte zweier Brüder, die sich nach dem Tod der Mutter auf die Reise zu ihrem Vater David (Devid Striesow) machen, den sie seit 15 Jahren nicht mehr gesehen haben. Ben (Frederick Lau), der jüngere, will seinen Vater davon überzeugen, die Heimeinweisung für seinen geistig behinderten Bruder Barnabas, genannt „Simpel“ (David Kross), zurückzunehmen. Auf ihrer turbulenten Reise von der See nach Hamburg werden sie von „Monsieur Hasehase“, Simpels Glücksbringer, begleitet und begegnen der Medizinstudentin Aria (Emilia Schüle) und dem Sanitäter Enzo (Axel Stein).

    Der Film bezieht sich zwar auf den Roman „Simple“ der in ihrem Heimatland Frankreich sehr erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchautorin Marie-Aude Murail (Jahrgang 1954), der 2004 im französischen Original und 2006 auf Deutsch herausgekommen und u.a. mit dem „Deutschen Jugendliteraturpreis“ ausgezeichnet wurde, die Handlung und die Thematik weichen jedoch enorm vom Buch ab. Während sich der Roman verwirrend komisch vor allem mit den Verwicklungen und Problemstellungen beschäftigt, die sich für das Zusammenleben mit einem behinderten Menschen in einer Wohngemeinschaft ergeben, ist der Film als tragikomisches Roadmovie angelegt.

    Warm und zart dargestellt erlebt der Zuschauer, wie gut Ben und Simpel aufeinander eingespielt sind, spürt die Nähe und Liebe zwischen den Brüdern, erfreut sich an ihrer eigenen Sprache, die „Simpel“ erfunden hat, in der sie eine „Verreise“ unternehmen, abends zu Jesus und der Mutter „betigen“ und „Simpel“ sich „Quasilorten mit Weiß“ zum Essen wünscht. Zugleich wird deutlich, welche Schwierigkeiten sich im Umgang mit einem behinderten Menschen gerade außerhalb des gewohnten Umfelds ergeben.

    David Kross („Der Vorleser“ - 2008, „Boy 7“ – 2015, „Zeit für Legenden – Race“ - 2016) schlüpft auf grandiose Weise und scheinbar ohne Schwierigkeiten in seine Rolle als geistig behinderter „Simpel“ mit undeutlicher Aussprache hinein, ohne es je mit seiner Gestik oder Mimik zu übertreiben.

    Frederick Lau („Victoria“ -2015, „SMS für Dich“ - 2016, „Das kalte Herz“ – 2016) bringt fantastisch differenziert die wechselnden Emotionen seiner Figur Ben zum Ausdruck, dessen bedingungslose Liebe und Aufopferungsbereitschaft für seinen Bruder, aber auch die Anstrengung und Überforderung, die ihn überkommen, wenn „Simpels“ anstrengende Art ihn belastet, die Gewissensbisse nach Wutanfällen und die Zweifel, ob er ihm gerecht werden kann und sein eigenes Leben in Angriff nehmen darf.

    Das harmonische Zusammenspiel beider trifft ins Herz.

    Fazit: Der Balanceakt zwischen tieftraurig, tragisch und peinlich einerseits und urkomisch sowie herzlich ausgelassen andereseits, zwischen Augenblicken der Niedergeschlagenheit und solchen von Schwerelosigkeit gelingt. „Simpel“ ist eine sehenswerte und respektvolle, unsentimentale, aber gefühlvolle „Feelgood-Tragikomödie“.

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    janein

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