Die Fotografin - Am Anfang des Weges, 2 MP3-CDs

MP3 Format, Lesung. 700 Min.

Petra Durst-Benning

Durchschnittliche Bewertung
5Sterne
4 Kommentare
Kommentare lesen (4)

5 von 5 Sternen

5 Sterne3
4 Sterne1
3 Sterne0
2 Sterne0
1 Stern0
Alle 4 Bewertungen lesen

Schreiben Sie einen Kommentar zu "Die Fotografin - Am Anfang des Weges, 2 MP3-CDs".

Kommentar verfassen
Gegen alle Widerstände wird Mimi Reventlow Fotografin, und findet nicht nur ihre Freiheit, sondern auch die Liebe ... Minna Reventlow, genannt Mimi, war schon immer anders als die Frauen ihrer Zeit. Es ist das Jahr 1911, und während andere Frauen...

Produkt empfehlen

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Facebook senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können Ihre Empfehlung an Google+ senden. Schon beim Aktivieren werden Daten an Dritte übertragen – siehe i.
Wenn Sie diese Felder durch einen Klick aktivieren, werden Informationen an Facebook, Twitter oder Google in die USA übertragen und unter Umständen auch dort gespeichert. Näheres erfahren Sie durch einen Klick auf das i.


Hörbuch20.00 €

In den Warenkorb

lieferbar

Bestellnummer: 6059528

Auf meinen Merkzettel
Ihre weiteren Vorteile
  • Selbstverständlich 14 Tage Widerrufsrecht
  • Per Rechnung zahlen
  • Kostenlose Filialabholung

Das könnte Ihnen auch gefallen

Kommentare zu "Die Fotografin - Am Anfang des Weges, 2 MP3-CDs"

Sortiert nach:relevanteste Bewertung zuerst
Filtern nach:alle
Alle Kommentare
  • 5 Sterne

    Elke S., 27.09.2018

    Absolute Hörempfehlung

    Schon als Kind war Mimi Reventlow fasziniert vom Fotografieren und Onkel Josef, der Wanderfotograf, ihr großes Vorbild. Den Menschen mit ihren Bildern Schönheit schenken, davon träumt sie deshalb, denn trotz Lehre darf sie bisher nur Hilfsarbeiten im Fotoatelier vor Ort erledigen. Ein Heiratsantrag, der sie an den Herd und die Gemeindearbeit verweisen würde, kann sie deshalb nur wenig locken. Ihr Herz hängt einfach viel zu sehr am Fotografieren. Als sie von ihren Eltern, nachdem der erste Schock verwunden ist, Rückhalt bekommt, macht sich Mimi auf den Weg. Hat es ein Wanderfotograf schon schwer, hat sie als Frau noch viel schlechtere Karten und ihre Anfänge sind von Demütigungen und Beleidigungen geprägt, bis sie durch den zu großen Durst eines Fotografen die einmalige Chance bekommt, die ihr den Durchbruch verschafft. Sie wird engagiert, macht die Menschen glücklich und reist durchs ganze Land. Auf dem Höhepunkt ihres Erfolgs erreicht sie allerdings die Nachricht, dass ihr Onkel schwer krank ist und dringend der Pflege bedarf. Deshalb hat nun erst einmal erste Priorität, dass sie nach Laichingen reist und sich um ihn kümmert. Vielleicht kann sie ja dort auch sein Fotoatelier nutzen.


    Als Hörer begleitet man Mimi auf ihrem Weg, bekommt mit ihr den Heiratsantrag, bibbert der Reaktion der Eltern entgegen, freut sich mit ihr um deren Unterstützung und dann auch um den unverhofften Erfolg nachdem man mit ihr zahlreiche Demütigungen hinnehmen musste. Man darf zahlreiche schöne Orte besuchen, bis die Reise dann in Richtung Schwäbische Alb führt. Bei einer Stippvisite in Ulm wird man Zeuge, wie ihr jemand ganz gehörig den Kopf verdreht und auch ihre Gedanken in Laichingen nicht völlig loslässt. Man sieht sich im Leben immer zweimal, mit diesen unverbindlichen Worten trennt sich Mimi in Ulm von Hannes, wird sich das irgendwann bewahrheiten? Das wird hier natürlich nicht verraten. Aber jetzt ist erst einmal die Pflege des Onkels und ein Fußfassen inmitten der misstrauischen Bewohner der schwäbischen Kleinstadt angesagt. Wird es Mimi gelingen diese für sich einzunehmen, auch wenn sie der einflussreiche Weberei Besitzer Herrmann Gehringer, der so gut wie allen Einheimischen eine Arbeit gibt, mit allen Mitteln versucht, es ihr schwer zu machen?


    Historische Romane stehen bei mir im Moment auf der Leseliste ganz weit oben und dies war mein erster von Petra Durst-Benning, wird mit Sicherheit aber nicht mein letzter sein. Ihr gelingt es ganz vorzüglich den Leser mit auf die Zeitreise zu nehmen. Die Lebensbedingungen zu Beginn des Zwanzigsten Jahrhunderts werden so anschaulich beschrieben, ich hatte stets einen richtigen Film im Kopf. Die Schinderei mit dem Waschbrett ist so auf jeden Fall nicht Mimis Ding. Die Söhne müssen in die Fußstapfen ihrer Väter treten, haben kaum eine Chance etwas anderes zu machen, die Rolle der Frau, die zu der Zeit um alles kämpfen muss und eigentlich keinerlei Rechte hat, all das wird wirklich gut transportiert. Einblicke in die Arbeit einer Fotografin zu der Zeit, eine zarte Liebe, eine super Geschichte, die mit vielschichtigen Spannungselementen, die sich immer wieder abwechseln, punkten kann, die Autorin hat hier eine perfekte Mischung geschaffen, die mich, gekonnt eingebettet in Raum und Zeit, wirklich von Anfang bis Ende gefangen genommen hat.


    Die Charaktere sind allesamt äußerst authentisch, differenziert und gelungen gezeichnet. Allen voran natürlich Mimi, die mich sofort für sich gewinnen konnte. Sie ist eine unheimlich mutige Frau, die bestimmt auch durch ihre Erfahrungen zu einer extrem stark Frau wird, die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Allerdings hat sie trotz ihrer Selbstständigkeit viele zarte Seiten und ich denke sie sehnt sich immer mehr nach einer Schulter zum Anlehnen. Ganz besonders haben mich z.B. auch die beiden Jungs Anton und Alexander in Laichingen gerührt. Während sich der eine in der Gastwirtschaft seiner Eltern schinden muss, darf der andere sein Zeichentalent nicht ausleben, weil er in die Fußstapfen seines Vaters treten muss, und Weber bleibt Weber. Ich bin sehr gespannt, was im zweiten Teil aus ihren werden wird.


    Ich kenne Ulm und die Besuche dort werden wirklich so lebendig beschrieben, dass ich das Städtchen fast vor Augen hatte. Auch wenn ich Laichingen, ein Dorf auf der schwäbischen Alb nicht kenne, die Atmosphäre in einer schwäbischen Kleinstadt ist mir wohl bekannt und das hat die Autorin samt den eigenbrödlerischen Einwohnern wunderbar eingefangen.


    Eine wirklich tolle Story, und die mir äußerst angenehme Stimme der Sprecherin hat den Hörgenuss komplett gemacht. Ich habe Svenja Pages unheimlich gern gelauscht. Mit ganz viel Gefühl und verschieden Tonlagen verleiht sie den unterschiedlichen Charakteren ihre ganz individuelle Persönlichkeit und schafft es auch die Emotionen, die in diesem Roman nicht zu kurz kommen, gelungen zum Ausdruck zu bringen.


    Alles in allem habe ich von Anfang bis Ende fasziniert und gefesselt gelauscht und bin begeistert. Einziger Kritikpunkt ist, dass es zum Schluss einen furchtbar schrecklichen Cliffhanger gibt und es noch so lange bis zum zweiten Teil dauert.

    War dieser Kommentar für Sie hilfreich?

    janein
mehr KommentareAlle Kommentare

Mehr Bücher des Autors

Weitere Empfehlungen zu „Die Fotografin - Am Anfang des Weges, 2 MP3-CDs “

0 Gebrauchte Artikel zu „Die Fotografin - Am Anfang des Weges, 2 MP3-CDs“

ZustandPreisPortoZahlungVerkäuferRating