Sami und der Wunsch nach Freiheit, MP3-CDs

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Rafik Schami

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Scharif erzählt die Geschichte von Sami, die Geschichte ihres Lebens in Syrien und die Geschichte von Samis Narben, die alle ihre eigene Geschichte haben. Scharif icht sie ineinander, Geschichte um Geschichte: von Freunden und Feinden, von Samis...

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  • 5 Sterne

    Elke S., 13.09.2017

    "Alles was Zeit hat wird gut" Hoffentlich, Zeit nehmen- kennenlernen und hoffen

    Der Autor trifft bei einem befreundeten Ehepaar, das Scharif aufgenommen hat, auf diesen Flüchtlingsjungen aus Syrien. Er bietet ihm an, ihm für ein neues Buch von den „Wunden seines Freundes Sami zu berichten. Entstanden ist dadurch dieses bewegende Geschichte, die einen tollen Einblick in das Leben auf den Straßen Damaskus bietet und längst nicht nur von Wunden, sondern auch von Hoffnungen und kleinen Freuden berichtet.

    Die Geschichten, die erzählt werden, erstrecken sich beginnend von der Kindheit, ja sogar Geburt, über die Schullaufbahn bis hin zu den Aufständen, die im Jahr 2012 aus dem Kinderaufstand heraus gingen bis hin zum Jetzt. Ich habe von Anfang an gefesselt zugehört, weil mich die Erzählungen so berührt haben, zunehmend konnte ich auch nicht mehr davon lassen, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weiter geht. Ich habe richtiggehend mit gefiebert, ob sie den nächsten Schrecken überstehen, weil gerade Sami sich nicht beugen lässt, Scharif ihm als Freund immer zur Seite steht und für sie daher für die Freiheit nicht nur einmal ihr Leben riskieren. Alleine schon für diesen immensen Mut verdient Sami, aber auch alle anderen, die die Hoffnung nie aufgegeben haben, meinen größten Respekt.

    Man bekommt einen Einblick, wie sehr das Regime die Menschen schon von Kindheitsbeinen auf zu Gefolgstreuen macht, die sich nicht aufbegehren trauen. Harter Drill in den Schulen, Überwachung durch den Geheimdienst, wie man es bei uns aus der NS und Stasi Zeit kennt, vorbeugende exemplarische Einschüchterungen, menschenverachtende Foltermethoden, die über das Vorstellbare hinaus gehen, all das sind Schlagworte, die man aus den Medien kennt. Hier bekommt der Schrecken aber Gesichter, was mich noch viel tiefer berührt hat und mir die Eindrücke daher sicher auch unvergesslich macht. Ich werde mich mit Sicherheit noch lange Zeit an den Postboten Elias, den Süßigkeitenverkäufer Hasan oder den Wärter, der einer Frau eine Rose ins dunkle Verließ gebracht hat, damit sie ihrem Sohn, der dort zur Welt gekommen, in Dunkelheit aufwachsen muss, lernen kann, wie eine Blume riecht.

    Scharif erzählt allerdings seine Geschichten, ohne Mitleid zu erhaschen. Ich hatte auch das Gefühl, dass es ihm sehr wichtig ist, nicht zu sehr zu schockieren. Betroffen, aufmerksam machen und informieren, ich denke das war ihm wichtig, vielleicht auch seinen Freund unvergessen zu machen. Ich fühlte mich bei seinen Erzählungen, auch wenn er von den schrecklichsten Dingen berichtet hat, immer „wohl“, vergleichbar damit wenn man sich mit einem guten, lieb gewonnenen Freund unterhält.

    Man erfährt nicht nur über das Terrorregime, sondern gerade auch durch Abschweifungen, zu denen sich Scharif bei seinen Erzählungen zum Glück immer wieder hinreißen lässt, auch unheimlich viel über die Lebensbedingungen vor Ort. Wie verhält man sich im Hamam, wo gehen kleine Jungs mit, was passiert, wenn sich ein armer Junge in eine wohlhabenderes Mädchen verliebt, welche Kinofilme werden geboten, was wird in der Schule gelehrt, wie ergeht es einem dort, wenn man einen Vater beim Geheimdienst hat und wie ohne? Dieses Kennenlernen Dürfen eines fremden Menschen und seiner Kultur, fand ich super interessant. Ich denke auch, dass genau das in unserer heutigen Zeit extrem wichtig ist. Nimmt es doch deutlich von der Angst vor Fremden, die in unserer Gesellschaft viel zu leicht für unnötiges Misstrauen, zu zahlreichen Vorbehalten und völlig unnötigen Problemen führen kann.

    Als Leser bekommt man eine Art Gesprächsprotokolle geboten. Scharif erzählt, der Autor fragt ab und an und dies wird mit verteilten Rollen äußerst einfühlsam und mitreißend vorgetragen. Ich hätte den beiden Sprechern Nils Rieke und Wolfgang Berger noch ewig weiter zuhören können.

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    janein
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