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Arnon Milchan

Seine ersten Millionen verdiente Milchan, indem er den Betrieb seines Vaters zu einem der größten Agrochemie-Unternehmen Israels ausbaute. Nach der Beteiligung an Filmprojekten wie "Die Schrecken der Medusa" wagte er sich an visionäre Großprojekte wie "Es war einmal in Amerika", "Brazil", und Scorseses "King of Comedy". Seine ersten beiden Blockbuster, "Pretty Woman" und "Der Rosenkrieg" führten 1991 zur Gründung von New Regency Productions samt Vertriebsvertrag mit Warner Bros., in dessen Rahmen Filme wie "JFK", "Sommersby", "L.A. Confidential", "Free Willy" oder "Die Jury" entstanden. Nach Ende der sechsjährigen Zusammenarbeit ging Milchan eine noch bis 2013 währende Partnerschaft mit Twentieth Century Fox ein, das 20 Prozent seiner Firma erwarb. Aus dieser Zusammenarbeit stammen Produktionen wie "Fight Club", "Daredevil" oder "Mr. & Mrs. Smith". Zu der aktuellen Filmpalette gehören unter anderem "The Fountain", "Jumper" sowie die Kinoadaption von "Dallas", zu der im nächsten Jahr die Dreharbeiten beginnen sollen. Regency Enterprises ist die Dachfirma, unter der die verschiedenen Geschäftsaktivitäten angesiedelt sind, darunter auch Fernsehbeteiligungen in Israel. Zu dem Konglomerat gehört auch Regency Television, ein Joint Venture mit Fox, das für Hitserien wie "Malcolm in the Middle" und "The Bernie Mac Show" verantwortlich zeichnet.