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Bud Spencer

Schob als Bud Spencer noch Carlo Pedersoli hieß, zeigte seine Hand bereits Schlagkraft. Kaum 20 und ein muskulöser Athlet, holte er sich die Meisterschaft im Brustschwimmen. Über 100 Meter Freistil blieb er in Italien 10 Jahre ungeschlagen, war 1952 und 1956 auch Olympiateilnehmer, reiste mit dem Wasserballteam durch Europa.

Frauen, Geld, Ruhm und einen Doktortitel in Jura hatte er, nachdem er 1946 aus dem Chemiestudium ausgestiegen war. Doch er verließ sein Paradies, um sich in der grünen Hölle zu reinigen. Schon als Kind hatte Spencer zwei Jahre in Südamerika gelebt, hängte 1957 zwei weitere an, um sich zu finden.

100 Trucker hatte er als Vorarbeiter beim Bau der Panamericana unter und eine harte Zeit vor sich. Schließlich sollen unzufriedene Arbeiter seinen Vorgänger umgebracht haben. Er bestand diese Prüfung, suchte nach der Lehre in Venezuela die Liebe in Rom. Bei Maria Amato, Mutter seines Sohns und seiner zwei Töchter, fand er sie - nicht nur dem Namen nach. Obwohl ihr Vater ein berühmter Produzent ("Das süße Leben") und Carlo als Statist unter anderem "Quo Vadis" dekoriert hatte, interessierte Spencer Film nicht.

"Sogar ein Schimpanse kann Schauspieler im Kinofilm werden, denn jede Einstellung wird 25 mal wiederholt", urteilte er später über den Beruf, in den er sich ahnungslos wagte. So wie er Schlager komponierte, obwohl er keine Noten lesen konnte oder 1981 eine Fluggesellschaft gründete, obwohl er erst seit vier Jahren den Pilotenschein hatte.

Mit dem Italowestern "Zwei vom Affen gebissen" landete Spencer 1967 doch noch beim Film und erstmals gemeinsam vor der Kamera mit Terence Hill. Zwar hatten beide 1959 "Hannibal" gedreht, waren sich am Set aber nicht begegnet. Weil er Spencer Tracy und Budweiser-Bier liebte, mutierte Carlo Pedersoli zu Bud Spencer. Die folgenden Action-Slapstickhits wie "Die rechte und die linke Hand des Teufels", "Vier Fäuste für ein Hallelujah" oder "Zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle" zementierten die Rollenverteilung des Duos.

Hill war der Unruhe-, Spencer der Friedensstifter, der mit "La Bomba" Gegner in Kompaniestärke um sich warf und mit dem vertikalen "Fünf-Sekunden-Narkose-Hammer" am Kopf nacharbeitete. Dieses von der Synchronisation mit Blödelsprüchen angereicherte Kommunikationsrezept blieb auch ohne Hill unverändert, ob Bud nun "Mücke", "Plattfuß" oder "Bomber" genannt wurde.

Maulfaul, aber von Herzen gut prügelte sich der Brummbär, der früher Bälle warf, sie jetzt aber um die Hüften trug, durch die Siebziger- und Achtzigerjahre. Das Kumpelkonzept, für das Bud(dy) auch stand, fand im Fernsehen, assistiert von "Miami-Vice"-Cop Philip Michael Thomas, eine neue Heimat und schließlich 1995 im Kino mit dem Western "Die Troublemaker" ein Ende.

Wieder mit Terence Hill, der in Buds Leben das wurde, was er oft gespielt hatte: ein jüngerer Bruder. Als blinder Mentor von Rick Kavanians Auftragskiller in "Mord ist mein Geschäft, Liebling" kehrt Bud nun im Jahr seines 80. Geburtstages ins Kino zurück. Dort hat Italiens Antwort auf Obelix Gewalt trocken-komisch und völlig realitätsfern ausgelebt.

Privat hat sich der Clanchef von drei Kindern und fünf Enkeln aber "höchstens zweimal geprügelt". Das letzte Mal vor über 25 Jahren, als er von Dreharbeiten einflog und als Besitzer eines Geschäfts für Kinderkleider bei einem betrügerischen Textilverkäufer Maß nahm und ihm "eine knallte". Ein Hammer-Leben, in der Tat.

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