Dror Zahavi

Mit zahlreichen Fernsehfilmen und Event-Produktionen wie "Die Luftbrücke" hat sich der israelische Regisseur Dror Zahavi in Deutschland einen Namen gemacht. 2009 gab er mit "Alles für meinen Vater" sein Kinodebüt.

Geboren wurde Dror Zahavi am 6. Februar 1959 in Tel Aviv. In den 1980er-Jahren kam Zahavi nach Deutschland und absolvierte ein Filmstudium an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Babelsberg. Sein Abschlussfilm, das Dichter-Porträt "Alexander Penn ich will sein in allem", wurde 1988 für den Studenten-Oscar nominiert. In der Folgezeit inszenierte Zahavi zahlreiche Fernsehserien, -filme und -Reihen, darunter mehrere Folgen der Krimi-Reihe "Doppelter Einsatz" sowie TV-Events wie "Die Luftbrücke Nur der Himmel war frei" und "Der geheimnisvolle Schatz von Troja". 2009 kam Zahavis Drama "Alles für meinen Vater" über einen palästinensischen Selbstmordattentäter in die Kinos. Im Anschluss verfilmte Zahavi unter dem Titel "Mein Leben Marcel Reich-Ranicki" die Autobiographie des Literaturpapstes mit Matthias Schweighöfer in der Titelrolle.

Dror Zahavi erhielt für seine Arbeiten zahlreiche Preise. Für den Fernsehfilm "Doppelter Einsatz Die Todfeindin" wurde er 1999 mit dem Deutschen Fernsehpreis sowie mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. 2006 ging die Goldene Kamera an seinen Film "Die Luftbrücke". Sein Kinodebüt "Alles für meinen Vater" wurde in sieben Kategorien für den Ophir, den israelischen Oscar, nominiert. Der Regisseur lebt in Berlin.

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