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F. Murray Abraham

Sein virtuoses Porträt des Komponisten Antonio Salieri, der selbst in der Rückschau neidisch auf das junge Genie Mozart blickt, brachte F. Murray Abraham 1985 für Milos Formans "Amadeus" den Oscar als bester Hauptdarsteller. Die Rolle des Salieri nahm er in "The Last Action Hero" 1993 selbst auf die Schippe. Abraham, mit seinem Narbengesicht, der Knollennase und dem stechenden Blick, ist ein brillanter Schurke und Bösewicht, vom großen Al Capone (1995, in "Dillinger und Capone") bis zum Inquisitor, der den Mönchen in Jean-Jacques Annauds Umberto-Eco-Verfilmung "Der Name der Rose" (1986) das Leben zur Hölle macht und aufgespießt wird. Geboren 1939 in Pittsburgh, kam Abraham relativ spät zum Film und fiel als bolivianischer Drogenboss in Brian De Palmas "Scarface" an der Seite von Al Pacino auf. Für De Palma war er in der Tom-Wolfe-Verfilmung "Fegefeuer der Eitelkeiten" der paranoide Staatsanwalt. Eine seiner wenigen komischen Rollen ist zugleich seine schönste: der Leiter des griechischen Chores, der in Woody Allens "Geliebte Aphrodite" die Taten des Helden kommentiert und selbst liebend gern die nette Nutte (Mira Sorvino) umflirten würde. Neben der Filmarbeit tritt Abraham, der auch in der TV-Bibel-Verfilmung "Esther" zu sehen war, vornehmlich im Theater auf, so neben Robin Williams und Steve Martin in Mike Nichols' Inszenierung von Samuel Becketts "Warten auf Godot".