Nikolaus Paryla

Nikolaus Parylas Leidenschaft ist das Theater. Der österreichische Charakterdarsteller hat aber auch in zahlreichen Film- und Fernsehrollen seine Vielseitigkeit unter Beweis gestellt.

Geboren wurde Nikolaus Paryla am 19. November 1939 in Zürich, wo seine aus Österreich emigrierten Eltern Hortense Raky und Karl Paryla am Schauspielhaus engagiert waren. Auch Paryla entschied sich früh für den Schauspielerberuf und absolvierte seine Ausbildung an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Es folgten Engagements an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, unter anderem dem Theater in der Josefstadt, dem Schillertheater in Berlin und dem Residenztheater in München. 1981 wirkte Paryla in der Uraufführung von Patrick Süskinds Ein-Mann-Stück "Kontrabass" in München mit und fand in dem einsamen Mann am Kontrabass die Rolle seines Lebens, die er bis heute regelmäßig spielt. Obwohl die Leidenschaft des österreichischen Schauspielers und Regisseurs dem Theater gehört, ist er auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 1980 erhielt er für seine Rolle in Christian Roscherts Drama "Lena Rais" den Bundesfilmpreis. Kinozuschauer kennen ihn außerdem aus Gerhard Polts Kinodebüt "Kehraus" aus dem Jahr 1983, in dem er als Versicherungsvertreter Arno von Mehling zu sehen war. Weitere Rollen spielte er unter anderem in Michael Hanekes Kafka-Verfilmung "Das Schloss" (1997), Nico Hofmanns Psychothriller "Solo für Klarinette" (1998) und Rainer Kaufmanns "Marias letzte Reise" (2005). Regelmäßig übernimmt Paryla Episoden-Hauptrollen in "Tatort"-Filmen wie zum Beispiel "Der Schächter" unter der Regie von Jobst Oetzmann.

Nikolaus Paryla ist mit der Schauspielerin Undine Brixner verheiratet.

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