Scott Glenn

Hager, kantig, manchmal asketisch wirkend, ist der ernst und immer besorgt blickende Scott Glenn in allen Arten von Action-Stoffen zu sehen gewesen. Seine beachtliche Filmografie reicht von "Nashville" über "Apocalypse Now" bis zu "Das Schweigen der Lämmer". Spielte er hier den FBI-Ausbilder von Jodie Foster, war er in "Absolute Power" der FBI-Mann, der Jagd auf Clint Eastwood macht. Er war Feuerwehrmann in "Backdraft" und in "Firestorm - Brennendes Inferno". Er spielte in "Mut zur Wahrheit" einen Reporter, in "Der Stoff, aus dem die Helden sind" einen der Astronauten und war als Peace Corps-Mann in Nicaragua in Ken Loachs "Carlas Song" zu sehen. In der Militär-Satire "Army, Go Home!" gibt er den unnachgiebigen Sergant Robert Lee und übernahm außerdem Parts in "The Virgin Suicides", "Vertical Limit", "Schiffsmeldungen" und "Training Day". 1997 debütierte Scott Glenn am Broadway.

Glenn war als Sprecher im Dokumentarfilm "Seabiscuit" (2003) von Stephen Ives zu hören, und im Roadmovie "Puerto Vallarta Squeeze" spielte er den Profikiller Clayton Prize, auf den CIA-Agent McGrane (Harvey Keitel) angesetzt wird. Er gehörte zur Besetzung von Daniel Sackheims Thriller "Homeland Security", der sich mit Hinweisen, Anhaltspunkten und Intrigen im Vorfeld der Anschläge am 11. September 2001 beschäftigt, und war in der Rolle des Steve Gruwell bei "Freedom Writers" mit Hilary Swank zu sehen. In "Journey to the End of the Night" verkörperte er den alternden Nachtclubbesitzer Rosso.

Scott Glenn ist seit 1967 mit Carol Schwartz verheiratet und hat zwei Kinder.

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