Tim Bergmann

In Rainer Matsutanis Kinoerfolg "Nur über meine Leiche" gab Tim Bergmann 1995 sein Kinodebüt. Ein Jahr später schaffte er in "Echte Kerle" von Rolf Silber den Durchbruch.

Geboren wurde Tim Bergmann am 2. März 1972 in Düsseldorf. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schule in München. Während der Ausbildung trat er an den Münchener Kammerspielen auf. 1995 bekam er eine kleine Rolle in Rainer Matsutanis Komödie "Nur über meine Leiche". Ein Jahr später wurde er als schwuler Automechaniker in Rolf Silbers "Echte Kerle" dem großen Kino-Publikum bekannt und für seine Leistung mit der Nominierung für den Bundesfilmpreis als bester Nebendarsteller belohnt. Nach zweijähriger Kinopause kehrte er in Nico Hofmanns "Solo für Klarinette" neben Götz George erneut auf die Leinwand zurück. Seitdem war der attraktive Schauspieler in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. So gehörte er 1999 zum Cast der internationalen Koproduktion "Camino de Santiago" mit Anthony Quinn und Anne Archer. 2001 drehte er unter der Regie von Johannes Fabrick den Fernsehfilm "Schleudertrauma". Es folgten Produktionen wie die Zweiteiler "Der weiße Afrikaner" (2003) von Martin Enlen und "Tarragona" (2006) von Peter Keglevic. Immer wieder arbeitete Bergmann mit Regisseur Johannes Fabrick zusammen, etwa bei den Filmen "Ein langer Abschied" (2004) und "Ein riskantes Spiel" (2007). 2010 spielte Bergmann in Fabricks gesellschaftskritischem TV-Zweiteiler "Der kalte Himmel" einen idealistischen Psychologen, der sich in den 60er-Jahren um ein autistisches Kind kümmert.

Tim Bergmann wohnt mit seiner Frau, der Tänzerin und Choreographin Johanna Richter, in München.

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