Tony Goldwyn

Amerikanischer Schauspieler und Regisseur. Als Schauspieler machte sich Tony Goldwyn seit 1986 in mehr als 50 Filmen vornehmlich als Bösewicht, Polizist oder rebellischer Sohn einen Namen, als Regisseur ist er seit 1999 für Film und Fernsehen in verschiedenen Genres tätig. Tony Richmond Goldwyn wurde 1960 als Sohn des Produzenten Samuel Goldwyn, Jr. und der Schauspielerin Jennifer Howard geboren. Väterlicherseits ist er der Enkel von Samuel Goldwyn, einer der Gründerväter von MGM. Tony goldwyn studierte am Hamilton Collge in New York und besuchte ab 1982 die renommierte Brandeis University in Massachusetts.

Tony Goldwyn debütierte 1986 in einer Nebenrolle im Horrorschocker "Freitag der 13., Teil 6 - Jason lebt", spielte neben Liv Ullman in "Gaby - eine wahre Geschichte" und fiel 1990 in der Rolle des Schurken, der Patrick Swayze tötet, in "Ghost - Nachricht von Sam" an der Seite von Demi Moore international auf. 1990 nahm ihn das Magazin "Screen World" in die Liste der "Vielversprechendsten jungen Schauspieler" auf. Seitdem hat er Julia Roberts in der John-Grisham-Verfilmung "Die Akte" (1993) terrorisiert, den Sohn von Präsident Richard M. Nixon in Oliver Stones "Nixon" (1995) gespielt, war Ehemann von Gwyneth Paltrow in "Bounce" (2000), spielte 2000 neben Arnold Schwarzenegger in Roger Spottiswoodes SF-Thriller "The 6th Day", war Colonel in Edward Zwicks "The Last Samurai" (2003) und 2005 in vier Filmen zu sehen: als Schriftsteller im Drama "Ghosts Never Sleep" mit Sean Young und Faye Dunaway), als Cop im Drama "American Gun", als Arbeiter in John Turturros Musical "Romance & Cigarettes" und in der Anton-Tschechow-Verfilmung "The Sisters" (mit Maria Bello).

Tony Goldwyns Regiekarriere begann 1999, als er die Chance hatte, das Sozialdrama "A Walk on the Moon" mit Diane Lane, Viggo Mortensen und Liev Schreiber zu inszenieren, das auf dem Sundance Film Festival Beifall erhielt. 2001 verschaffte ihm die Verfilmung des Bestsellers "Männerzirkus" mit Hugh Jackman, Gregg Kinnear, Marisa Tomei, Ellen Barkin und Hauptdarstellerin Ashley Judd, die er als Darsteller des Serienkiller-Thrillers "...denn zum Küssen sind sie da" 1997 kennengelernt hatte, weitere Aufmerksamkeit. 2006 setzte er das von Paul Haggis ("Million Dollar Baby") adaptierte Drehbuch des italienischen Erfolgsfilms "Ein letzter Kuss" (2001, Regie: Gabriele Muccino) mit Zach Braff in der Hauptrolle in Szene. Für das Fernsehen führte Goldwyn Regie in Episoden der Serien "Without a Trace - Spurlos verschwunden" (2004), "The L-World - Wenn Frauen lieben" (2004), "Law & Order" (2006) und "Grey's Anatomy - Die jungen Ärzte" (2006).

Als Synchronsprecher war Goldwyn u.a. die Stimme von Disneys "Tarzan".

Tony Goldwyn ist seit 1989 mit der Production Designerin Jane Musky verheiratet, mit der er zwei Töchter hat.

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