Ursula Strauss

Die österreichische Schauspielerin Ursula Strauss überzeugte 2008 in Götz Spielmanns hoch gelobtem Drama "Revanche". Als schrullige TV-Kommissarin Angelika Schnell in der Krimi-Serie "Schnell ermittelt" gelang ihr der Durchbruch als Fernsehschauspielerin.

Ursula Strauss wurde am 25. April 1974 im österreichischen Melk geboren. 1993 machte sie ihre Matura an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik in Amstetten. Anschließend besuchte sie die Schauspielschule Volkstheater in Wien, die sie 1996 abschloss. Es folgten Stationen an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen, darunter das Volkstheater Wien, das Ensemble Theater Wien, das Theater in der Josefstadt und das TEATA Köln sowie Auftritte bei den Sommerspielen Melk. Seit Beginn des Jahrtausends ist Ursula Strauss auch in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. 2003 machte sie erstmals in Barbara Alberts düsterem Episodenfilm "Böse Zellen" auf sich aufmerksam. Es folgten die Kinofilme "Crash Test Dummies" (2004), "Kotsch" (2004), "Fallen" (2005) und "Krankheit der Jugend" (2006). 2008 wurde sie in Götz Spielmanns für den Auslands-Oscar nominiertem Thriller-Drama "Revanche" international bekannt. Die Fernsehzuschauer kennen Ursula Strauss vor allem als etwas kauzige Leiterin der Wiener Mordkommission in der Krimi-Reihe "Schnell ermittelt". Von der erfolgreichen Serie wird 2010 die dritte Staffel gedreht. Daneben stand Ursula Strauss 2009 für den TV-Film "Die Spätzünder" neben Jan Josef Liefers vor der Kamera und ist 2010 in dem Kriegsdrama "Vielleicht in einem anderen Leben" von Elisabeth Scharang und in Wolfgang Murnbergers Nazi-Komödie "Mein Freund, der Feind!" wieder im Kino zu sehen.

Ursula Strauss erhielt 2008 für ihre schauspielerische Leistung im Film "Revanche" im Rahmen des österreichischen Film-Festivals Diagonale den Spezialpreis der Jury. Die Schauspielerin lebt in Wien.

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