Zachary Quinto

Amerikanischer Schauspieler. Mit Kleinst- und Nebenrollen, Gastauftritten in TV-Serien und als einer der faszinierendsten Bösewichte der Fernsehgeschichte in der Sci-Fi-Mystery-Serie "Heroes", hat sich Zachary Quinto einen Namen als wandlungsfähiger Charakterdarsteller gemacht. Als er 2007 für die Rolle des Vulkaniers Spock im elften "Star Trek"-Kinofilm engagiert wurde, hatte er nach eigenen Angaben die Rolle seines Lebens gefunden. In J.J. Abrams' Prequel zur Geschichte des Raumschiffs Enterprise brilliert er zwischen Emotion und Verstand als von Mutterkomplexen geplagter schillernder Charakter auf Identitätssuche zwischen den Kulturen. Von Anfang an legt er sich mit dem Draufgänger James T. Kirk ( Chris Pine) an, der ihn in einen faszinierenden Wutausbruch treibt. Im Film hat er das Vergnügen, in einer Szene mit seinem Vorgänger Leonard Nemoy zu spielen. Nach "Star Trek" setzte Quinto zunächst die Arbeit an "Heroes" fort.

Zachary John Quinto wurde 1977 in Pittsburgh, Pennsylvania, als Sohn irisch-italienischer Eltern geboren. Als er sieben Jahre alt war, starb sein Vater, ein Friseur, an Krebs. Mit elf Jahren spielte Quinto erstmals auf einer Bühne und trat dem Musiktheaterensemble Pittsburgh Light Opera bei, für deren Produktion "The Pirates of Penzance" er für die Rolle des Generals mit dem Gene Kelly Award ausgezeichnet wurde. Nach Abschluss der Central Catholic High School studierte er von 1995-99 an der Carnegie Mellon University.

Nach seinem Umzug nach Los Angeles im Jahr 2000 fand Quinto sofort Arbeit, debütierte in der TV-Serie "The Others" und war in den Serien "CSI", "Charmed", "Lizzie McGuire", "Twins", "Blind Justice", "Crossing Jordan", "Die himmlische Joan", "Dragnet" und als Student in "Six Feet Under - Gestorben wird immer" (2003, mit Michael C. Hall, "Dexter") zu sehen. Wiederkehrende Rollen hatte er als Andy Kaufman in der dritten Staffel von "24" (2004) und als Sasan, homosexueller Freund von Tori Spelling, in zehn Episoden der Sitcom "SoNoTORious" (2005), die trotz Anklang eingestellt wurde, weil Tori Spelling nach dem Tod ihres Vaters Aaron das Interesse an der Serie verlor.

Quinto fand zu einer anderen Serie und wurde in "Heroes" (NBC, 42 Folgen 2006-2009) als Uhrmacher Gabriel Gray, genannt Sylar, der Bösewicht der Serie, für die er 2007 mit dem Ensemble mit dem TV Land Award ausgezeichnet wurde.

2008 schrieb, produzierte und spielte Quinto im Kurzfilm "Bordeaux".

Quinto wurde für "Heroes" und "Star Trek" für den Teen Choice Award und den Scream Award nominiert.

Er ist bislang der einzige Schauspieler, der zweimal hintereinander auf dem Cover von Entertainment Weekly (Nr. 1017 und 1018) zu sehen war.

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