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Abnehmen & Low Carb


Wie kann man erfolgreich abnehmen?

Was sind die Gründe für den JoJo-Effekt?

Wie funktioniert eine Low Carb Diät?



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Abnehmen & Low Carb

Etwa zwei Drittel der Menschen in Deutschland leiden mehr oder weniger an Übergewicht. Viele von Ihnen versuchen, ihr Gewicht mit diversen Diäten zu reduzieren - und scheitern in den meisten Fällen, unter anderem am so genannten Jojo-Effekt.


Was sind die Gründe für Übergewicht?

Übergewicht hat, vereinfacht gesprochen, zwei Ursachen. Entweder essen wir zu viel oder wir verbrennen zu wenige Kalorien.
In der Regel reguliert der Körper beide Mechanismen so, dass wir unser Gewicht halten können. In den meisten Fällen von Übergewicht sind die Regelkreise für die Essensaufnahme und die Verbrennung der aufgenommen Nahrung gestört.

Z. B. berichten einige Übergewichtige, dass sie trotz geringer Nahrungsaufnahme rasch an Gewicht zulegen (sog. schlechte Verwerter), während andere ein ständiges Hungergefühl beklagen, das sie dazu zwingt, ständig zu essen und damit weiter an Gewicht zulegen.
Die Ursache für diese gestörten Regelkreise sind aus der Balance geratene biochemische Marker, die unsere Essverhalten und Verwertungsmuster steuern.

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Welche biochemische Marker steuern unser Essverhalten?

Unser Appetit und Essverhalten werden u.a. von folgenden Körperparametern bestimmt:

  1. Serotonin: Serotonin ist ein inhibitorischer Neurotransmitter im Gehirn und unter anderem an der Regulierung des Appetits beteiligt. Ein Serotoninmangel, welcher bei vielen Übergewichtigen anzutreffen ist, macht sich durch einen erhöhten Appetit, insbesondere auf Kohlenhydrate und zuckerhaltige Lebensmittel, bemerkbar.

  2. Cortisol: Cortisol ist das wichtigste Stresshormon des Körpers. Es wird in den Nebennieren gebildet und macht den Organismus gegen jede Form von Stress (körperlich, mental, emotional) resistent. Es steigert den Blutzuckerspiegel und wirkt damit Hungerattacken entgegen.

  3. Epinephrin: Epinephrin (Adrenalin) ist ein Hormon, das ebenfalls in den Nebennieren gebildet wird. Ähnlich wie Cortisol macht Epinephrin den Organismus Stress-resistent. Es steigert zudem den Blutzuckerspiegel und wirkt damit Hungerattacken entgegen.

  4. Ghrelin: Ghrelin ist ein Hormon, das den Appetit stark anregen kann. Übergewichtige Personen weisen erhöhte Blutkonzentrationen an diesem Hormon auf.

  5. Leptin: Leptin ist ein Hormon, das an der Regulation des Blutzuckers beteiligt ist. Es hemmt außerdem den Appetit, indem es dem Gehirn signalisiert, ein Sättigungsgefühl zu vermitteln.

  6. Glucagon: Glucagon ist ein Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es steigert - als Hauptantagonist des Insulins - den Blutzucker und wirkt somit Hungerattacken entgegen.

  7. Cholecystokinin: Dieses Hormon aus dem Magen-Darm-Trakt vermittelt ein Sättigungsgefühl und reguliert so den Appetit. Es wird vermehrt nach fetthaltigem Essen gebildet.

Welche biochemische Marker steuern unser Verwertungsmuster?

Unser Verwertungs- bzw. Stoffwechselmustermuster wird u.a. von folgenden Substanzen bestimmt:

  1. Thyroxin: Das Hormon Thyroxin T4 wird in der Schilddrüse gebildet und steuert (nach der Umwandlung in das bioaktive Trijodthyronin T3) die Verbrennung der aufgenommenen Nahrung in den Mitochondrien der Körperzellen.
    In vielen Fällen von Übergewicht liegt eine subtile, nicht erkannte Schilddrüsenunterfunktion vor. Auch der weit verbreitete Selenmangel kann die Produktion dieser Hormone hemmen.

  2. Insulin: Insulin ist ein Hormon, das nach dem Essen aus der Bauchspeicheldrüse freigesetzt wird. Es transportiert Glukose und andere Nährstoffe in die Körperzellen, in denen sie verbrannt werden. Bei einem Insulinmangel (wie z.B. bei Diabetes) lagert der Körper diese Nährstoffe teilweise in den klassischen Fettdepots als Fett ab.
    Auch ein Überschuss an Insulin kann im Hinblick auf Übergewicht kontraproduktiv sein, denn zu viel Insulin verursacht häufige Unterzuckerzustände, die nur durch zusätzliche Nahrungsaufnahme behoben werden können.

  3. L-Carnitin: Carnitin ist eine semi-essentielle Aminosäure, die der Körper aus der Aminosäure L-Lysin produzieren kann. Sie transportiert die Nahrungsfette in die Zellen und spielt damit eine Schlüsselrolle bei der Fettverbrennung in den Mitochondrien.

  4. Somatotropin: Somatotropin (auch Wachstumshormon STH genannt) wird aus dem Hypophysen-Vorderlappen, v.a. nachts, produziert und ins Blut abgegeben. Es verbrennt Fett, baut Muskelmasse auf und hat starke Anti-Aging Effekte. Ein Mangel an diesem Hormon kommt bei übergewichtigen Menschen vor.

Abnehmen im Alter

Unser Körper scheint ab einem bestimmten Alter den Appetit zu erhöhen und den Stoffwechsel zu drosseln. Möglicherweise ist das eine evolutionäre Anpassung des Körpers, um uns einen Überlebensvorteil zu verschaffen und dadurch unser Leben zu verlängern.

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Da der Mensch in unserer heutigen Zeit wesentlich länger lebt als früher, bewirkt diese evolutionäre Anpassung zwangsläufig eine Erhöhung des Körpergewichts. Menschen, die ihr Körpergewicht im Alter halten wollen, bleibt damit nichts anders übrig als weniger zu essen.

Damit laufen sie allerdings Gefahr, einen gefährlichen Mangel an Vitalstoffen (Vitamine, Mineralien und Spurenelemente) zu entwickeln. Ein solcher Mangel beschleunigt den Alterungsprozess und begünstigt die Entstehung vieler Krankheiten. Daher ist es besonders für ältere Menschen wichtig, ihren Vitalstoffstatus zu kennen und ihn, falls nötig, durch die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln zu korrigieren.

Wie kann eine Diät beim Abnehmen helfen?

Es gibt einige Diäten, die das Körpergewicht schnell sinken lassen. Zu diesen Diäten gehören die Low Carb Diät, die Ketogene Diät (eine besondere Form der Low Carb Diät) und die Steinzeit (Canivory) Diät. Mehr zu diesen Diäten finden Sie auf den folgenden Unterseiten.



Experten-Tipps von Dr. A. M. Meri für eine erfolgreiche Gewichtsreduktion:


  1. Substitution fehlender Vitalstoffe: Bestimmen Sie die oben genannten Körperparameter und korrigieren Sie sie - falls nötig - mit natürlichen Substanzen. So lässt sich beispielsweise der Serotoninspiegel durch die Einnahme der Aminosäure Tryptophan normalisieren. Selen- und Carnitinmängel können durch die Einnahme von entsprechenden Nahrungsergänzungsmitteln behoben werden usw.

  2. Light Produkte: Bei diesen Nahrungsmitteln wird meistens Fett durch Zucker oder Süßstoffe ersetzt, die keineswegs gesünder für den menschlichen Organismus sind.

  3. Verarbeitete Lebensmittel: Meiden Sie industriell hergestellte Lebensmittel, die Zusatzstoffe enthalten. Hierbei handelt es sich meistens um chemische Zusätze, die für unsere Gesundheit schädlich sind.

  4. Fetthaltige Lebensmittel: Integrieren Sie fetthaltige Lebensmittel wie z. B. hochwertige native Öle, Butter, Eier, Avocado und Meeresfisch in Ihren Speiseplan. Diese Lebensmittel enthalten wertvolle Vitamine, Fettsäuren und vermitteln zudem ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

  5. Zuckerhaltige Lebensmittel: Achten Sie darauf, Ihren Zuckerkonsum möglich gering zu halten. Bei der Verstoffwechselung von zuckerhaltigen Lebensmitteln wird das Hormon Insulin ausgeschüttet, das sämtliche, sich in der Blutbahn befindlichen Nährstoffe in die Zellen einschleust. Danach triff eine Unterzuckerungsphase ein, die uns erneut zur Nahrungsaufnahme zwingt.

  6. Abwechslungsreiche Ernährung: Essen Sie so abwechslungsreich wie nur möglich. Dadurch verringern Sie das Risiko, einen Vitalstoffmangel zu entwickeln. Essen Sie viel Proteine, Gemüse und lösliche Ballaststoffe. Eine solche Ernährung hat zwei wesentliche Vorteile. Zum einen bewirkt sie, dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nicht so stark ansteigt, und, zum anderen, vermittelt sie ein langanhaltendes Sättigungsgefühl.

  7. Kalorienfreie Getränke: Versuchen Sie, Ihren Kalorienbedarf ausschließlich durch feste Nahrung zu decken. Getränke wie z. B. Tees können mit Stevia gesüßt werden. Trinken Sie ein Glas Wasser vor jeder Mahlzeit.

  8. Stoffwechsel: Helfen Sie Ihrem Stoffwechsel auf die Sprünge durch den Verzehr von Kaffee, schwarzen Tee (kurz ziehen lassen), grünen Tee und Guarana. Auch Kälte, v.a. nachts, kann den Stoffwechsel anregen und so beim Abnehmen helfen.

  9. Sport: Treiben Sie Ausdauersport und Krafttraining. Achten Sie beim Sport darauf, dass Ihr Puls nicht in die Höhe schnellt. Bei moderaten Pulswerten verbrennt der Körper Fett, bei sehr hohen Werten wertvolle Muskelmasse.

Dieser Text wurde von Herrn Dr. A.M. Meri verfasst.

Dr. Meri ist praktizierender Heilpraktiker mit einer renommierten Heilpraktiker-Praxis in München Schwabing und Experte für das Thema menschliche Ernährung. Seine Spezialgebiete sind Stoffwechselerkrankungen, klinische Immunologie, degenerative Erkrankungen, Multisystemerkrankungen, Körperentgiftung und Anti-Aging. Als langjähriger Wissenschaftler hat er eigene ursachenorientierte Therapien für zahlreiche Zivilisationskrankheiten entwickelt, die nicht selten in Verbindung mit der Ernährung stehen.

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