Anti-Aging & Schönheit


Was bedeutet Anti-Aging?

Was lässt uns schneller altern?

Schönheit kommt von Innen!



Mehr zum Thema erfahren


Ansicht:
Pro Seite:30
Sortiert nach:Unsere Empfehlungen




Was ist Anti-Aging?

Mit Anti-Aging werden Maßnahmen bezeichnet, die zum Ziel haben, das biologische Altern des Menschen hinauszuzögern, die Lebensqualität im Alter zu verbessern und die Lebenserwartung zu verlängern. Diese Maßnahmen betreffen u.a. den Lebensstil, die Ernährung, die hormonelle Situation und das Immunsystem. Der Begriff Anti-Aging wird auch in Verbindung mit Schönheit und der Vermarktung von diversen Schönheitsprodukten wie beispielsweise „Anti-Aging Creme“, „Anti-Aging Serum“ etc. verwendet.

Was lässt uns schneller altern?

Viele Faktoren lassen uns schneller altern. Dazu gehören genetische Faktoren, Übergewicht, Stress, Schlafmangel, Rauchen, einseitige Ernährung, Mangel an essentiellen Vitalstoffen wie beispielsweise Vitamine und Spurenelemente, Umweltbelastungen, Bewegungsmangel, Lebensmittel-Unverträglichkeiten, gestörte Darmflora, Sauerstoffmangel im Gewebe, Alkohol, Flüssigkeitsmangel, starke Sonnenexposition, Lichtmangel, Hormonmangel (z.B. Somatotropin und DHEA), medizinische Eingriffe und v.a. Infekte und Impfungen.
Studien, die sich mit dem Thema Zellenergie befassen, ergaben, dass die biologische Zellenergie nach einer Infektion oder einer Impfung als Folge der vom Körper ausgelösten Immunreaktion abnimmt. Infekt-Herde im Körper, Autoimmunerkrankungen und Mehrfachimpfungen führen zu einer dauerhaften Reaktion des Immunsystems, reduzieren damit nachhaltig die biologische Zellenergie und lassen uns besonders schnell altern.
Besonders negativen Einfluss auf den Alterungsprozess haben Medikamente. Das liegt daran, dass unser Körper nicht darauf programmiert ist, mit diesen komplexen Mitteln umzugehen. Sie lagern sich in verschiedenen Organen ab und verursachen dort Zell- und Gewebeschäden. Die Langzeitfolgen einer langfristigen Medikamenten-Einnahme sind kaum absehbar.

Schönheit kommt von Innen?!

Es gibt eine Reihe von Lebensmitteln, Vitaminen und Mineralien, welche traditionell mit dem Thema Anti-Aging und Schönheit in Verbindung stehen.
Dazu zählen z.B.:

  1. Eisen, Folat, Magnesium, Vitamin B12, Vitamin D, Calcium und Zink haben eine Funktion bei der Zellteilung.

  2. Zur Erhaltung normaler Haut tragen Jod, Niacin, Riboflavin (Vitamin B2), Vitamin A und Zink bei.

  3. Kupfer trägt zu einer normalen Hautpigmentierung sowie einer normalen Haarpigmentierung bei.

  4. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung und für eine normale Funktion der Haut bei.

  5. Biotin, Selen und Zink tragen zur Erhaltung normaler Haare bei.

  6. Kupfer trägt zur Erhaltung von normalem Bindegewebe bei.

  7. Maca: Auch Anden-Ginseng genannt, steht im Zusammenhang mit einer verbesserten Synthese von Sexual-Hormonen im Alter.

  8. Ginseng: Ginseng wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrtausenden gegen Alterserscheinungen verwendet.
Bild

Hat eine kalorienreduzierte Diät Antiaging-Effekte?

Studienergebnisse zeigen eindeutig: Eine kalorienreduzierte Ernährungsweise hilft, länger und gesünder zu leben und Krankheiten vorzubeugen. Besonders positiv wirkt sich eine Kalorienreduktion auf das Immunsystem aus. Durch die reduzierte Kalorienzufuhr erhöht sich die Aktivität der Killerzellen um das Dreifache.
Eine Low Carb Diät wirkt sich außerdem in zweierlei Hinsicht positiv auf das Altern aus. Zum einen hat eine Kalorienreduktion nachweislich einen verlängernden Effekt auf die Lebenserwartung, zum anderen wirkt sich eine Low Carb Diät positiv auf die körpereigene Sekretion des Wachstumshormons Somatotropin aus, das Antiaging-Effekte besitzt.

Ist Anti-Aging mit Hormonen sinnvoll?

Im Alter nimmt die körpereigene Synthese vieler Hormone ab. Dazu zählen beispielsweise das Wachstumshormon Somatotropin, DHEA (Dehydroepiandrosteron) und die Sexualhormone. DHEA kann im Alter bis auf 10 % der Konzentration eines jungen Menschen abfallen.

Somatotropin ist ein Hormon, das vor allem in der zweiten Nachthälfte, produziert wird. Es steht im Zusammenhang mit Krebsprävention, der Erhaltung der Muskulatur sowie mit dem Fettabbau und Anti-Aging. Haupt-Antagonist (Gegenspieler) für Somatotropin ist Insulin. DHEA hat ebenfalls Antiaging-Effekte im Körper, darunter die Stimulation des Abwehrsystems, die Senkung erhöhter Blutzucker- und Cholesterinwerte und die Synthese von Sexualhormonen.

Aufgrund dieser positiven Eigenschaften werden beide Hormone als „Jungbrunnen-Hormone“ bezeichnet. Manche Mediziner empfehlen sogar deren Substitution, um jünger, schöner und leistungsfähiger zu werden. Leider birgt die Hormoneinnahme „von Außen“ große Gefahren.
Zum Beispiel bewirkt eine DHEA-Substitution bei Männern einen Anstieg des Östrogenspiegels, während sie bei Frauen zu einer erhöhten Testosteronsynthese führt. Diese paradoxe Wirkung findet lediglich bei einer Hormonsubstitution von Außen statt. Ebenfalls kann die unkontrollierte Zufuhr des Wachstumshormons die Zellteilung beschleunigen und damit Krebs auslösen, obwohl das körpereigene Hormon eigentlich krebspräventive Eigenschaft besitzt.
Aufgrund dessen sollte der Hormonspiegel im Alter durch die Stimulation der körpereigenen Hormonproduktion mit natürlichen Substanzen unterstützt werden und auf keinen Fall auf Hormonpräparate gegriffen werden.

Unser Experten-Tipp:

Für eine erhöhte Sekretion des Wachstumshormons Somatotropin aus der Hypophyse ist eine Nahrungskarenz ab 18 Uhr sehr förderlich, ebenfalls schlafen gehen vor 23 Uhr.



Dieser Text wurde von Herrn Dr. A.M. Meri verfasst.

Dr. Meri ist praktizierender Heilpraktiker mit einer renommierten Heilpraktiker-Praxis in München Schwabing und Experte für das Thema menschliche Ernährung. Seine Spezialgebiete sind Stoffwechselerkrankungen, klinische Immunologie, degenerative Erkrankungen, Multisystemerkrankungen, Körperentgiftung und Anti-Aging.
Als langjähriger Wissenschaftler hat er eigene ursachenorientierte Therapien für zahlreiche Zivilisationskrankheiten entwickelt, die nicht selten in Verbindung mit der Ernährung stehen.

Bild