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Ernährung bei Diabetes


Welche Ursachen gibt es für Diabetes?

Wie sieht eine gesunde Ernährung bei Diabetes 2 aus?

Ist eine gezielte Nahrungsergänzung bei Diabetes sinnvoll?



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Was ist Diabetes?

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Diabetes mellitus (die Zuckerkrankheit) ist eine krankhafte Störung des Glukose-Stoffwechsels, bei der der Blutzuckerspiegel der Betroffenen dauerhaft erhöht ist.
Dabei sind sowohl die Werte für den einfachen als auch für den akkumulierten Blutzucker (HbA1c) permanent erhöht. Diese Erhöhung kann mit der Zeit die Blutgefäße und verschiedene Organe schädigen.
Außerdem entsteht bei den Betroffenen ein Energiemangel, da die Glukose (als Hauptenergielieferant) nicht in ausreichendem Maße von den Körperzellen aufgenommen und verarbeitet werden kann.

Die häufigste Form der Zuckerkrankheit ist Diabetes Typ 2.
Bei dieser Form, an der in Deutschland schätzungsweise bis zu 10 Millionen Menschen leiden, können die Körperzellen aufgrund einer mangelhaften Wirkung des Insulins (die sog. Insulinresistenz) die Glukose nicht in vollem Umfang aufnehmen.
Bei manchen Patienten liegt außerdem eine verminderte Insulinproduktion der Bauchspeicheldrüse vor.

Was sind die Ursachen für Diabetes?

Die Ursachen für Diabetes sind vielfältig. Dazu zählen genetische Faktoren, Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Essgewohnheiten, Vitalstoffmangel, hormonelle Dysbalancen und Stress.
Auch eine stark belastende Lebenssituation (plötzlicher Verlust eines geliebten Menschen oder des Arbeitsplatzes) kann die Zuckerkrankheit schlagartig auslösen.

Wie sieht eine gesunde Ernährung bei Diabetes 2 aus?

Obwohl eine einseitige Ernährungsweise mit viel Zucker und einem hohen Anteil an einfachen Kohlenhydraten nicht alleine für die Entstehung von Diabetes verantwortlich ist, kann eine gesunde Ernährungsweise diese Erkrankung positiv beeinflussen und starke Blutzuckerschwankungen im Zaum halten.

Zu einer gesunden und ausgewogenen Diabetes-Ernährung gehören folgende Aspekte:

  1. Verzicht auf Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index. Das sind v.a. stark zuckerhaltige Nahrungsmittel, deren Verzehr eine starke Insulinproduktion zur Folge hat. Zu diesen Nahrungsmitteln gehören beispielsweise Softdrinks, Obstsäfte, Kuchen, Honig etc.

  2. Reduktion der täglichen Kalorienmenge mit dem Ziel, eine nachhaltige Gewichtsreduktion zu erreichen.

  3. Diabetiker sollen größere Mahlzeiten meiden und stattdessen Ihren Kalorienbedarf auf mehrere kleinere Mahlzeiten verteilen.

  4. Eine Diabetes-Ernährung sollte wie bei Gesunden auch aus Kohlenhydraten (55 - 60%), Eiweiß (10 - 15%) und Fett (20 - 25%) bestehen. Als Hauptquelle für Kohlenhydrate sollten im Vordergrund Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte stehen. Auch mageres Fleisch, fettreduzierte Milchprodukte und pflanzliche Fette sind bei einer Diabetes-Diät zu empfehlen.
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  1. Diabetiker sollten auf ihren Fettstoffwechsel achten und möglichst niedrige Cholesterinwerte anstreben. Da sich gesättigte Fettsäuren ungünstig auf den Cholesterinspiegel auswirken können, trägt der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei. Omega 3 und Ölsäure sind ungesättigte Fettsäuren, die beispielsweise in Fisch, Oliven- und Rapsöl vorkommen. Fisch sollte wegen des besonders hohen Gehalts an Omega 3-Fettsäuren 2-3 mal pro Woche verzehrt werden.

  2. Da eine Reduzierung der Aufnahme von gesättigten Fettsäuren zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut beiträgt, empfiehlt es sich also eine Vermeidung von Lebensmitteln mit hohem Fettgehalt wie Schokolade, Wurst und Käse.

  3. Eine ballaststoffreiche Ernährung mit viel Gemüse und Vollkornprodukten ist zu empfehlen. Eine solche Ernährung hat zwei wesentliche Vorteile. Zum einen bewirken Ballaststoffe, dass der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nicht so stark ansteigt, und, zum anderen, vermitteln Ballaststoffe ein langanhaltendes Sättigungsgefühl und helfen damit, die Kalorienmenge zu reduzieren. Außerdem verbessert eine ballaststoffreiche Ernährung die Verdauung.

  4. Obst in geringen Mengen kann eine Diabetes-Diät ergänzen.

  5. Diabetiker sollen 1,5 Liter Wasser täglich trinken. Saftschorlen können stark verdünnt (Verhältnis 1:10) ebenfalls täglich getrunken werden.

Reduktion täglicher kcal-Menge

Genug Wasserzufuhr

Obst in geringen Mengen

Genug Gemüse essen


Ein Leben mit Diabetes bedeutet nicht zwangsläufig Verzicht. Ein Diabetes-Kochbuch kann Ihnen unter Einhaltung oben genannter Aspekte viele leckere Rezepte bieten.


Ist eine gezielte Nahrungsergänzung bei Diabetes sinnvoll?

Diabetiker haben im Vergleich zu Gesunden einen erhöhten Bedarf an Vitalstoffen, der nur durch die gezielte Substitution von Nahrungsergänzungsmitteln gewährleistet werden kann.
Dazu zählen beispielsweise:

  1. Glucomannan, Phytosterine/Phytostanole, Pektine, Guarkernmehl, Linolsäure und Monacolin K aus Rotschimmelreis tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.
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  1. Chrom: Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei.

  2. ALA: Alpha-Linolensäure (ALA) trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

  3. Beta-Glucan: Beta-Glucane aus Hafer, Haferkleie, Gerste oder Gerstenkleie tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

  4. Chitosan: Chitosan trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.

Experten-Tipp von Dr. A. M. Meri:


  1. Diabetiker sollen Lebensmittel, die Bitterstoffe enthalten in ihre Diät einbauen, da diese Lebensmittel den Blutzuckerspiegel verbessern und die körpereigene Insulinproduktion fördern können.

  2. Personen, die Bitterstoffe nicht mögen, können diese in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen.

Dieser Text wurde von Herrn Dr. A. M. Meri verfasst.

Dr. Meri ist praktizierender Heilpraktiker mit einer renommierten Heilpraktiker-Praxis in München Schwabing und Experte für das Thema menschliche Ernährung. Seine Spezialgebiete sind Stoffwechselerkrankungen, klinische Immunologie, degenerative Erkrankungen, Multisystemerkrankungen, Körperentgiftung und Anti-Aging.
Als langjähriger Wissenschaftler hat er eigene ursachenorientierte Therapien für zahlreiche Zivilisationskrankheiten entwickelt, die nicht selten in Verbindung mit der Ernährung stehen.

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