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Kommentararchiv

Yvonne Tiedt

aus der Weltbild-Redaktion

15 Bewertungen

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Empfehlungen von Yvonne Tiedt

  • Die englische Gärtnerin - Blaue Astern / Die Gärtnerin von Kew Gardens Bd.1

    Martina Sahler

    verfasst am 13.11.2019 - 12:14 Uhr

    Martina Sahler ist eine Autorin, die mich immer wieder aufgrund ihrer Vielseitigkeit fasziniert. Sie schafft es, die Leser in die unterschiedlichsten zeitlichen Epochen zu entführen. "Die englische Gärtnerin" nimmt uns mit in das England der frühen 1920er-Jahre. Im Mittelpunkt steht die junge Charlotte, die von ihrer großen Leidenschaft für Blumen angetrieben wird. Diese Begeisterung ist einfach ansteckend, ich hatte beim Lesen regelrecht Rosenduft in der Nase. Aber Charlottes großem Traum, auf einer Übersee-Expedition exotische Pflanzen zu entdecken, steht ein dramatischer Schicksalsschlag entgegen, der ihre Familie trifft. Auch in der Liebe ist sie hin- und hergerissen zwischen zwei Männern, zwischen Pflicht und Leidenschaft. Dieser Roman ist der Auftakt für eine große neue Saga ‒ die Fortsetzung folgt zum Glück schon bald …

  • Das Mädchen aus der Severinstraße

    Annette Wieners

    verfasst am 13.08.2019 - 12:03 Uhr

    Ein Roman, der ein Wechselbad der Gefühle auslöst: Da ist die erschütternde Realität im Köln der 1930er- und 1940er-Jahre ̶ aber auch eine große Liebe, die die Jahrzehnte überdauert. Die beiden Protagonistinnen, Maria und ihrer Enkelin Sabine, verbindet weit mehr als das dramatische Familiengeheimnis. Beide werden sie auf ihre Art zu Beschützerinnen: Maria versucht in den 1940er-Jahren, einen jüdischen Nachbarsjungen zu retten, Sabine kümmert sich um einen schwer misshandelten Jungen, der ihr ans Herz wächst. Annette Wieners erzählt mitreißend die bewegende Geschichte zweier außergewöhnlicher und starker Frauen.

  • Was man von hier aus sehen kann

    Mariana Leky

    verfasst am 08.07.2019 - 11:52 Uhr

    Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Wer es noch nicht gelesen hat, kann es nun als Taschenbuch kaufen und sich von den wunderbaren, skurrilen Menschen in einem kleinen Dorf im Westerwald verzaubern lassen. Sie alle halten wie Pech und Schwefel zusammen. Im Mittelpunkt steht Luise, die den tragischen Verlust eines geliebten Menschen, aber auch die große Liebe erlebt. Leider werden Frederik und sie getrennt, als sie sich gerade verliebt haben. Großmutter Selma und der alte Optiker des Ortes müssen dem Glück der beiden immer wieder nachhelfen … Ein Buch, das zu Herzen geht und glücklich macht.

  • Ein Cottage für deinen Sommer

    Viola Shipman

    verfasst am 21.03.2019 - 16:19 Uhr

    Wer wünscht sich nicht auch ein Cottage am See? Adie Lou hat das Glück, eines zu erben: wunderschön, romantisch ̶ und leider in völlig desolatem Zustand. Aber nicht nur das Cottage ist marode: Adie Lous Ehe ist gescheitert, finanziell sieht es bei ihr auch nicht gerade rosig aus und sie fühlt sich ziemlich allein. Das ändert sich, als sie Sunny aufnimmt, einen herzzerreißend lieben, schwer misshandelten Labrador. Und als sie Scooter wiedertrifft, einen Freund aus Jugendtagen, der ihr Leben durcheinanderwirbelt.

    Viola Shipman hat schon einige Bestseller veröffentlicht. Ihr neuer Roman gefällt mir bisher am besten. Adie Lou ist eine sympathisch „normale“ Frau mit echten Problemen und ganz viel Herz. Außerdem macht dieser Roman richtig Lust auf Urlaub. Oder einfach auf ein Wochenende am See …

  • Gunnis, E: Haus der Verlassenen

    Emily Gunnis

    verfasst am 01.03.2019 - 14:58 Uhr

    Eines der Bücher, die ich nicht aus der Hand legen konnte! Die letzten Seiten habe ich mitten in der Nacht gelesen. Der Handlungsstrang, der in den 1950er-Jahren in England spielt, erzählt von den unfassbaren Leiden der jungen Ivy in einem Heim für ledige Mütter. Das Unrecht und die Demütigungen, die sie erfährt, sind ebenso erschütternd wie empörend. In der Gegenwart ist es die Journalistin Sam, die die Geschehnisse von damals aufdeckt, eine patente alleinerziehende Mutter, die mir ausgesprochen sympathisch war. Sam wird mit rätselhaften und grausamen Ereignissen konfrontiert, die sie mehr und mehr auf die Spur des Geheimnisses bringen, das ihre eigene Geschichte mit Ivys Schicksal verbindet. Das ist alles unglaublich spannend erzählt, sodass man die Auflösung irgendwann regelrecht herbeisehnt …“

  • Der Spielmann / Die Geschichte des Johann Georg Faustus Bd.1

    Oliver Pötzsch

    verfasst am 13.09.2018 - 16:55 Uhr

    Was für ein großartiges Buch! Oliver Pötzsch entführt uns in die düstere wie farbenprächtige Welt um 1500: Grausamkeiten wie die Hinrichtungen auf dem Scheiterhaufen schildert er beängstigend lebensnah – genauso wie das bunte Treiben der Gaukler oder den spätmittelalterlichen Alltag in Städten wie Köln, Augsburg oder Venedig. Es ist die aufregende, unheimliche Geschichte des Johann Georg Faustus. Sehr bewegend ist seine große Liebe zu seiner Jugendfreundin Margarethe. Das grauenvolle, teuflische Treiben seines geheimnisvollen Lehrers, des Magiers Tonio, hat mir hingegen eher Gänsehaut beschert ... In einem grandiosen Panorama führt uns Oliver Pötzsch eine Zeit vor Augen, in der die Neugier und das Wissen sehr gefährlich werden konnten. Alle, die den „Medicus“ von Noah Gordon toll finden, werden diesen Roman sicher lieben.

  • Café Engel

    Marie Lamballe

    verfasst am 13.08.2018 - 09:15 Uhr

    Schon nach den ersten Seiten dieses Buches fühlte ich mich in eine Zeit versetzt, die ich aus den Erzählungen meiner Eltern kenne. 1945 leiden die Menschen in Wiesbaden wie überall in Deutschland unter Entbehrungen und den Folgen des Kriegs ― so auch die jungen Cousinen Hilde und Luisa. Umso faszinierender finde ich ihren Aufbruchsgeist, Mut und Lebenshunger. Das Café Engel, das die Frauen der Familie Koch wieder eröffnen, wird zum Schauplatz einer mitreißenden Familiensaga voller Geheimnisse und Leidenschaften und steht gleichzeitig für die Hoffnung auf einen Neuanfang. „Café Engel“ ist ein großer Roman, spannend, oft erschütternd ̶ und wunderbar menschlich und warmherzig erzählt.

  • Zeiten voller Hoffnung

    Lesley Pearse

    verfasst am 09.01.2018 - 12:31 Uhr

    Für uns in der Buchredaktion ist es eine Riesenfreude, dass der neue Roman von Lesley Pearse zuerst bei Weltbild erscheint! Denn diese Autorin ist einfach etwas ganz Besonderes. Sie nimmt uns auch in dieser aufwühlenden Geschichte wieder in eine Zeit mit, in der das Leben außerordentlich hart war. Die beiden Heldinnen erleben jede auf ihre Weise sehr Schmerzliches: Da ist der harte Abstieg von Verity, die als verwöhntes junges Mädchen aufgewachsen ist. Und die gnadenlos raue Welt, in der Ruby lebt. Ich weiß nicht, welches Schicksal mich mehr bewegt hat. Umso mehr berührt es einen, wie zwischen diesen unterschiedlichen Frauen eine so tiefe Freundschaft entsteht. Mein absoluter Lieblingstitel des Monats!

  • Das Leuchten der Highlands

    Katie Fforde

    verfasst am 04.12.2017 - 18:16 Uhr

    Kein Wunder, dass schon so viele Katie-Fforde-Romane verfilmt wurden! Die Autorin hat die Gabe, so zu schreiben, dass bei den Lesern direkt das Kopfkino anläuft. Außerdem kann kaum jemand die raue Romantik Schottlands schöner vor Augen führen: kühle Nächte mit tanzenden Lichtern auf dem Meer, mit Holzfeuer und schottischem Whisky … Das klingt ein bisschen klischeehaft, aber es ist hinreißend erzählt. Meine Lieblingsstelle im Roman: ein Fest in einem alten Herrenhaus, mit Dudelsackmusik und schottischen Tänzen ― und einem leider dramatischen Ende. Da bleibt nur, mit der liebenswerten Hauptfigur Emily auf ein Happy End zu hoffen …

  • Ich, Eleanor Oliphant

    Gail Honeyman

    verfasst am 23.03.2017 - 15:57 Uhr

    Eleanor Oliphant ist eine der rührendsten Romanfiguren, die ich kenne. Ihre schicken kreativen Kollegen halten sie für eine graue Maus und nehmen sie nicht ganz ernst. In der Tat verhält sich ein bisschen seltsam … Als sie sich in einen Musiker verliebt, beschließt sie, sich für ihn zu stylen. Eleanors Erlebnisse bei der Kosmetikerin oder beim Klamottenkauf sind unglaublich komisch, beste Komödie! Aber je mehr man über ihre traumatische Kindheit erfährt, desto mehr erkennt man, wie tapfer sie eigentlich ist. Das Glück befindet sich zwar direkt vor ihrer Nase, aber sie braucht lange, um das zu erkennen. Ich hätte sie an manchen Stellen gerne sanft geschubst, um ihr die Augen zu öffnen. Ein außergewöhnliches Leseerlebnis . Ich hoffe, Sie gewinnen die wunderbare Eleanor Oliphant genauso lieb wie ich.

  • Die Perlenfrauen

    Katie Agnew

    verfasst am 17.02.2017 - 10:16 Uhr

    Manchmal tut es einfach gut, in fremde Welten abzutauchen ‒ mit diesem Roman kann man das im wahrsten Sinne des Wortes. Eine Geschichte, schillernd wie die kostbare Perlenkette, die der Schlüssel zu dem dunklen Familiengeheimnis ist. Mit der jungen Britin Sophia, die auf der Suche nach der Kette ist, dabei ihrer großen Liebe begegnet und schließlich sich selbst findet, wird man in einen Sog der Ereignisse gezogen. Besonders hat mich die Welt der rätselhaften Ama fasziniert - Muscheltaucherinnen mit ganz außergewöhnlichen Gaben. Aber ich will nicht zu viel verraten … Meine Empfehlung ist, sich auf dem Sofa mit einer Tasse Tee einzukuscheln und von den „Perlenfrauen“ verzaubern zu lassen.

  • Die Assistentinnen

    Camille Perri

    verfasst am 24.10.2016 - 13:51 Uhr

    Dieses Buch ist für mich ein Highlight des Jahres: unglaublich witzig erzählt, in einem Tempo wie bei einer richtig guten Hollywood-Komödie. Ich glaube, jede Frau kann sich darin ein bisschen wiedererkennen. Wir haben es einfach etwas schwerer im Berufsleben und wollen doch eigentlich immer alles gut machen. Die „Assistentinnen“ in diesem Buch landen schließlich einen ganz raffinierten und nicht ganz legalen Coup, um ihre Situation zu verbessern. Besonders komisch ist, dass sie einander zuerst alle für Feindinnen halten – um dann festzustellen, dass sie eigentlich als Freundinnen im gleichen Boot sitzen. Wie diese Frauen letztendlich zusammenhalten, ist absolut herzerwärmend. Ich gebe es zu: Am Ende habe ich nicht nur gelacht, sondern auch ein bisschen geweint.

  • Ein Tag für ein neues Leben

    Ali Harris

    verfasst am 16.09.2016 - 11:15 Uhr

    Endlich mal wieder ein Buch, das meine Tochter und ich beide toll finden. Charlotte war berührt von Beas Zukunftsträumen und der Liebesgeschichte. Für welchen dieser beiden leidenschaftlichen Männer entscheidet die Heldin sich? Ich habe mich in Beas Familie und ihre Geschichte verliebt: Da ist die Suche nach dem verschollenen Vater, die etwas verrückte Mutter, der liebenswerte jüngere Bruder … Es ist eine „Was-wäre-wenn-Geschichte“, und das Glück steht am Ende im wahrsten Sinne des Wortes in den Sternen. Wunderbarer Gesprächsstoff für einen Mädelsabend. Und zwar für Mädels jeden Alters.

  • Der Himmel über Ceylon

    Linda Cuir

    verfasst am 16.09.2016 - 11:11 Uhr

    Auf der Suche nach tollen neuen Stoffen für Weltbild-Ausgaben arbeiten wir mit vielen Verlagen eng zusammen. Vor einiger Zeit schickten mir die Kolleginnen von dotbooks ein Manuskript zu, das sie sehr begeistert hatte. Ich war gleich neugierig – und wurde nicht enttäuscht! Nach ein paar Seiten konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Eindringlich schildert Linda Cuir das Leid und die unfassbaren Demütigungen, die die Hauptfigur Anjali ertragen muss. Aber gleichzeitig ist es auch eine Geschichte voller Hoffnung und von märchenhafter, exotischer Schönheit. Wer gerne von fremden Ländern träumt und sich für das Schicksal einer starken jungen Frau interessiert, wird sofort gefesselt sein. Bühne frei für eine großartige neue Autorin – und vielen Dank an die Kolleginnen bei dotbooks!

  • Dein perfektes Jahr

    Charlotte Lucas

    verfasst am 16.09.2016 - 11:02 Uhr

    Eine ganz wunderbare Geschichte, die mich sehr bewegt und gleichzeitig ständig zum Lachen gebracht hat. Die beiden Hauptfiguren Jonathan und Hannah sind mir mit ihren liebenswerten, teilweise sehr komischen Macken schnell ans Herz gewachsen ‒ man leidet, trauert und freut sich mit ihnen. Vor allem geht es immer wieder um die Frage: Was macht uns wirklich glücklich? Das Buch ist voller zauberhafter Momente, die einem zeigen, wie schön das Leben sein kann. An diesen Stellen wollte ich mich regelrecht in die Geschichte „hineinbeamen“. Zwischendurch habe ich mich gefragt, warum ich eigentlich selbst so lange nicht mehr im Freien unterm Sternenhimmel geschlafen oder im Bett gefrühstückt habe. Eigentlich eine gute Idee fürs nächste Wochenende.